Rezension
Das mittlerweile siebte CD-Buch von Jordi Savall und seinem Ensemble Hespèrion XXI trägt den Titel 'Mare Nostrum' nicht als Besitzanspruch, vielmehr als Ausdruck einer utopischen Kulturgemeinschaft. Es versammelt Liebeslieder, Tänze, liturgische Gesänge und Wiegenlieder. Sie stammen aus Marokko und Israel, aus Spanien und vom Balkan, aus Griechenland, der Türkei und Italien. So vielgestaltig sie auch sein mögen - man merkt der Auswahl an, dass sie nach den Gemeinsamkeiten zwischen Juden, Muslimen und Christen sucht, die es ja durch die vielen Migrationsbewegungen und den Austausch von Instrumenten tatsächlich auch gab. (Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.02.2012)