Kurzbeschreibung
Das erste Viertel von Mardi liest sich wie ein exotischer Reisebericht aus der Südsee, ähnlich wie Melvilles vorherige Romane > Omu < und > Typee <. Aber danach lesen wir ein ganz neues, anderes Buch. Wir werden Zeugen einer seltsamen Rundreise um die vielen verstreuten Inseln eines Südseeatolls, lernen die Riten der Eingeborenen kennen und lauschenden wahnwitzigen und obskuren Gesprächen der Protagonisten. Langsam beginnt der Leser zu ahnen, was Melville hier zu schreiben versuchte: einen Weltroman, eine allumfassende Beschreibung des Menschen und seiner Welt. Kein Wunder also, daß dieses Buch vor etwa 150 Jahren keine positive Resonanz bei seinen Kritikern fand, denn das eine ist klar: Mardi war ein moderner Roman, seiner Zeit weit voraus - und kein süßliches Erzeugnis der damals üblichen exotischen Reiseberichterstattungen. Dieses ungewöhnliche Buch liegt erstmals auf Deutsch vor.
Umschlagtext
Ein Seemann verläßt den Walfänger, auf dem er angeheuert hat, um einer allzu langen und gefährlichen Fahrt zu entkommen. Auf seiner Flucht begegnet er der schönen jungen Yillah, er befreit sie aus den Händen eines Priesters und landet an den Gestaden einer geradezu paradiesischen Südseeinsel. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer: Yillah verschwindet auf mysteriöse Weise und die Suche nach der geliebten Gefährtin beginnt.» Südsee und Abenteuer, Liebe und Geheimnis, Zivilisations- und Gesellschaftskritik - Herman Melvilles grandioser Roman jetzt erstmals im Taschenbuch
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.