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Marconis magische Maschine: Ein Genie, ein Mörder und die Erfindung der drahtlosen Kommunikation
 
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Marconis magische Maschine: Ein Genie, ein Mörder und die Erfindung der drahtlosen Kommunikation [Broschiert]

Erik Larson , Gabriele Herbst
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 447 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (1. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596165350
  • ISBN-13: 978-3596165353
  • Originaltitel: Thunderstruck
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 390.846 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Erik Larson
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Erik Larson beschwört in seinem neuen Buch meisterhaft die aufregende Atmosphäre des frühen 20. Jahrhunderts herauf und verknüpft die wahren Schicksale zweier historischer Gestalten, des genialen Erfinders Guglielmo Marconi und des Mörders Hawley Harvey Crippen, zu einer Geschichte, die sich so fesselnd liest wie ein Roman. »Marconis magische Maschine« stand nach dem Erscheinen in Amerika viele Wochen auf der Bestsellerliste der »New York Times«.

Über den Autor

Erik Larson war viele Jahre lang Reporter für das »Wall Street Journal« und hat für Magazine wie »Time«, »Harpers«, »The New Yorker« und »The New York Times Magazine« gearbeitet. Mit seiner Frau, drei Töchtern und einem Golden Retriever lebt er in Seattle.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kaivai
Format:Broschiert
Im Sommer 1894 war der Ozean der elektromagnetischen Wellen so friedlich wie das Paradies vor dem Sündenfall. Kein Mensch hatte ihn jemals betreten. Der Physiker Heinrich Hertz hatte zwar einen Blick hinein geworfen und von den Wellen erzählt, aber mehr auch nicht.
Doch in diesem Sommer kaufte sich ein 20-jähriger Italiener mit dem Namen Guglielmo Marconi zufällig die Zeitschrift "Il Moro Cimento" und las einen Nachruf auf Heinrich Hertz, der am 1.Januar gestorben war.
Es gab schon das Kabel. Selbst im Atlantik. Durch die Kabel der Welt flogen die Nachrichten hin und her. Doch Schiffen nutzte das nichts. Von und zu ihnen führten keine Kabel.
Nur 16 Jahre später, im Jahr 1910, wurde ein Mörder gejagt, der sich auf der Flucht auf einem Schiff befand. Marconis drahtloser Funk hatte sich soweit entwickelt, daß er bei dieser Jagd den entscheidenden Faktor bildetete.
Dr. Crippen, der Mörder, und Marconi, der Erfinder, sind die Figuren die sich um dies Buch winden, wie zwei Lianen um einen Baum. Erik Larson, der schom mit "Isaaks Sturm" ein Meisterwerk der Zeitgeschichte geschrieben hat, gelingt es auch hier wieder, zwei verschiedene Ebenen auf einer Höhe zu jonglieren. Das ist große Kunst!
Große Kunst versuchte auch Marconi. Doch er war vom Pech verfolgt. Lange dachte er, Langwellen wären der Schlüssel zum Erfolg. Mit gewaltigen Sende- und Empfangsanlagen und kilometerlangen Antennen, wollte er seine Stationen aufpeppen. Das war zwar im Sinn des Erfinders, aber im Unsinn wenns stürmte und schneite. Katastrophen folgten (erst viel später erkannte er, daß Kurzwellen effektiver waren).
Marconi war kein Physiker (er verstand auch nicht recht, warum er den Pysiknobelpreis erhielt). Er durchschaute selten wirklich, was vor sich ging, wenn er experimentierte. Doch er hatte Visionen. Er war hartnäckig. Und er gelangte an Geldquellen (sein Geschäftssinn war es aber auch, der ihn vielen Menschen entfremdete).
Technik und Geschäft. Das waren Marconis Prioritäten. Alles andere war sekundär. Auch die Frauen.
Bei Dr. Crippen war das umgekehrt. Priorität hatten die Frauen. Seine erste Frau starb nach fünf Jahren Ehe. Bei seiner zweite Frau, die sich Cora Turner nannte und später Belle Elmore entfaltete sich ein klassischer Abgrund: er wollte sie haben und sie wollte ihn nutzen.
Sie zogen nach London. Der böse Stern ihrer Ehe mit ihnen. Dr Crippen, der von allen als sehr freundlich und sanft beschrieben wurde, lernte eine andere Frau kennen. Eine, die auch sanft war. Ganz anders als die furiose Cora, die ständig und ungebremst über ihn herzog.
So nahm das Drama seinen Lauf und es geschah ein Verbrechen, das die Öffentlichkeit fesselte, wie keins mehr seit Jack the Ripper.
Erik Larson beschreibt dies sehr spannend.
Voller Spannung ist auch die Geschichte von Marconis Erfindung. Sein drahtloser Funk entwickelte sich weiter: zum Rundfunk und zum Fernsehen und viel später dann all dies, was uns heute so alltäglich erscheint: Handys, W-LAN, GPS usw.
Und das verdanken wir Marconis magischer Maschine.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein spannendes und packendes Buch, das die Geschichte eines Erfinders und seines geschäftlichen Erfolges und die Auswirkungen der damals neuen Funktechnik auf die Lösung eines Mordfalls überzeugend darstellt. Die Zeit kurz vor der Erfindung der Funktechnik in England um 1900 wird sehr plastisch dargestellt. Als Elektroingenieur finde ich, dass der Autor in Sachen technischer Details noch etwas ausführlicher hätte schreiben können, aber das kann man ja von einem allgemeinen Roman eigentlich nicht verlangen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
steht auf dem Aufkleber rechts oben auf dem Larsons Buch - die wesentliche Ergänzung: "in der Kategorie Unterhaltung" findet man eher versteckt im Buch unter den Angaben zum Autor. Ich frage mich, wer diese Auszeichnung nach welchen Kriterien vergibt, und wie seicht die Wettbewerbsbeiträge gewesen sein müssen, damit dieses Opus ausgezeichnet wurde.
Es gibt einige gut und spannend geschriebene Bücher über wissenschaftliche Themen - Dava Sobels "Längengrad" und Richard Paneks "Das Auge Gottes" sind zwei hervorragende Beispiele - aber "Marconis magische Maschine" als "Wissenschafts Buch" [nicht meine Schreibweise!] zu bezeichnen, halte ich für eine unzulässige Irreführung potenzieller Leser.
Larson vermischt zwei Lebensschicksale, die sich nur in einem Moment und das auch nur indirekt kreuzen: Mit Hilfe des von Marconi entwickelten Schiffsfunks wird 1910 die Polizei auf den von England nach Kanada flüchtenden Arzt Hawley Harvey Crippen aufmerksam gemacht, der verdächtigt wird, seine Frau ermordet zu haben. Der Verdächtige kann verhaftet werden, ehe das Schiff in Amerika anlegt.
Von Kapitel zu Kapitel abwechseln beschreibt Larson auf recht reißerische Weise das Leben des von seiner Frau tyrannisierten Crippen, dem eindeutig die Sympathie des Autors gehört, sowie das Marconis, den Larson offensichtlich nicht mag und den er als kalt und rücksichtlos darstellt. Von Marconis Arbeit und der Entwicklung der Funktechnik erfährt man vergleichsweise wenig - fast alle, die damit zu tun hatten, scheinen verschrobene Egozentriker gewesen zu sein (nach Darstellung Larsons). Die Verleihung des Nobelpreises an Marconi im Jahr 1909 kommt für den Leser recht überraschend - die Darstellung im Buch macht diese Auszeichnung nicht verständlich, sie konzentriert sich auf Fehl- und Rückschläge.
Wer eine leidlich gute, flott geschriebene Kriminalgeschichte sucht und sich an ein paar Einschüben über die Entwicklung der Funktechnik nicht stört, wird dieses Buch vielleicht mögen.
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