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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
anders als gewohnt - aber eigentlich genau so, wie man es von ihm erwarten würde.,
Von M. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: March of the Zapotec/Realpeople:Holland (Audio CD)
Heute war ich aufgeregt, denn ich wusste, das neue Beirut Album würde mit der Post kommen, und da man von vornherein darauf gefasst war, dass Zach Condon und seine Kumpanen (auf "The March of The Zapotec" ist es unter anderem die junge mexikanische Brassband "Jimenez") dieses Mal weitaus experimentierfreudiger gewesen sein sollten, mischte sich zu meiner Vorfreude auch eine gewisse Anspannung hinzu; ich war nun besonders erpicht darauf, zu erfahren, ob Condon dabei seinen so liebenswerten Wurzeln treu geblieben sei.So viel sei verraten: er hat einen ziemlichen Sprung gewagt - ohne dabei das Gleichgewicht verloren zu haben; sowohl in die Gegenwart, als auch in die Vergangenheit hinein, denn mit "Realpeople: Holland" erinnert er ein bisschen an 80er/90er Jahre Disco ("My Wife, Lost in The Wild") und Popmusik und ist dabei dennoch so viel ausgefeilter und kreiert mit dem "A Sunday Smile"- Reprise "No Dice" soetwas wie "Gypsy-House". Besonders "My Night With The Prostitute From Marseille" hat mit seinem Nintendocore-anmaßenden Melodieostinato etwas so liebliches an sich, dass es sich unmöglich nicht gerne hören ließe. Mit dem verträumt-poetischen "Venice" erinnert Condon wiederum an Post-Rock Größen wie Boards of Canada, ohne dabei an eigener Größe zu verlieren - und ohne dass jener Song sich unnatürlich vom Bisherigen abheben würde. Die EP "The March of The Zapotec" erinnert viel eher an "Gulag Orkestar", jedoch nicht ohne die altbekannten Akkordeon-, Brass- und Ukulelenklänge auf ein etwas tiefschürfender scheinendes Level zu bringen. "The Ankara" als Balkanpop-Trauermarsch ebenso wie "On A Bayonet" wirken erfahrener, ergründeter als beispielsweise "A Scenic World"; der damals 19-jährige scheint auf dieser EP ein Stück weltlicher geworden zu sein, wobei es einem beim Anhören der 2. EP "Realpeople: Holland" so erscheint, als wäre der aus dem US-Bundesstaat New Mexico stammende Teenager in ihm wiedererwacht und experimentierte mit Heimorgel, Keyboard und einer Menge grandioser Ideen im heimischen Schlafzimmer herum. Die Kombination aus beidem ist jedenfalls gelungen, und die übliche Energie, die seine früheren Songs in sich tragen, ist auch hier deutlich spürbar. Diese Doppel-EP ist nicht mit den beiden Vorgängern zu vergleichen; aber sie passt nichts desto trotz ins "Schema" des weltgewandten Condon, der sich nämlich nicht auf irgendein bestimmtes Schema festlegen lässt und vielleicht auch grade deshalb aus der Independent-und Balkanrevivalszene nicht mehr wegzudenken wäre. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
zweigeteilt,
Von
Rezension bezieht sich auf: March of the Zapotec/Realpeople:Holland (Audio CD)
Eine etwas zerrissenes Arrangement: der erste Part überrascht nicht wirklich (Balkan, Gypsy), ist aber gewohnt schön anzuhören, diesmal mit stark mexikanischem Einklang. Der zweite elektronische Teil hat sich mir erst nach mehrmalige Hören halbwegs erschlossen. Das ganze erinnert an etwas naiven 80er-Jahre Pop, funktioniert dann aber doch halbwegs mit Zach Condons sonorer Stimme. Nach dem exzellenten"Gulag Orkestar" und "The Flying Club Cup" sicherlich nicht das beste Album, dafür aber mal was anderes von Beirut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Arbeit,
Von
Rezension bezieht sich auf: March of the Zapotec/Realpeople:Holland (Audio CD)
Dieses Werk von Beirut reiht sich nahtlos in die vorhergehenden Alben und EPs ein - aber ohne zu langweilen!March of the Zapotec ist typisch Beirut, aber in Mexico. Melancholische Melodien und die Wahnsinnsstimme von Zach Condon überzeugen wie gewohnt. Die zweite EP "Realpeople Holland" ist 80er Synthie-Pop, allerdings mit dem typischen Schuss Traurigkeit. Auch wenn die zweite EP bei Genrefremden vielleicht einige Zeit zum Einhören erfordert, so lohnt sich die Zeit allemal. Beide EPs sind gut gelungen, passen vielleicht nur nicht unbedingt hintereinander. Ein wirkliches Makel ist der miese Sound der ersten EP, allerdings passt auch der eher charmant zur Stimmung der Musik. Wem die zweite EP gut gefällt, den möchte ich noch auf die Band "Alaska in Winter" aufmerksam machen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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