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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine beeindruckende Biographie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Marcel Reich-Ranicki - Mein Leben (DVD)
Der Spielfilm handelt vom Leben von Marcel Reich-Ranicki, der trotz seiner schrecklichen Erlebnisse während der Nazi-Diktatur nicht die Liebe und den Glauben an die deutsche Kultur und Sprache verloren hat. Mit seiner intelligenten und kreativen Schlagfertigkeit überlebt Marcel Reich-Ranicki diese "menschenverachtende" Zeit der deutschen Geschichte. Es macht mich persönlich betroffen, wenn der Vater von dem kleinen Marcel Partei für das deutsche Volk ergreift, indem er auf die Dichter und Denker der Deutschen hinweist (Schiller, Goethe, Kant usw.), und wegen seines jüdischen Glaubens im Konzentrationslager umkommt. Ein beeindruckender Spielfilm, der mich beschähmt und zugleich wütend auf diese Vergangenheit Deutschlands gemacht hat. Marcel Reich-Ranikis hat trozdem seine Passion für die deutsche Sprache nicht verloren und blieb nach dem zweiten Weltkrieg weiterhin in Deutschland! Diese Biographie hat mich von der ersten bis zur letzten Sekunde gefesselt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eindrucksvolles Biopic mit Parallelen zu Polanskis "Der Pianist",
Von
Rezension bezieht sich auf: Marcel Reich-Ranicki - Mein Leben (DVD)
Mit "Mein Leben" bekommt der Filmliebhaber ein klassisches und tragisches Biopic über das Leben des berühmtesten deutschen Literaturkritikers geboten. Eindringlich und präsent wird das Leben Marcel Reich-Ranickis hauptsächlich vor und während des Zweiten Weltkriegs gezeigt und wie er sich und seine Frau vor dem KZ retten konnte und das Warschauer Ghetto nur durch Zufälle überlebte, während die restlichen Familienmitglieder im KZ umgekommen sind.Der Film zeigt besonders gut wie wesentlich die Literatur Überlebenspotentiale in den stets gefahrvollen Situationen verfügbar machte und wie sehr Marcel Reich-Ranicki durch seine Bildung in der Lage war aus bedrohlichen Momenten Hoffnung zu schöpfen, Mut für Andere zu generieren oder eine Wendung herbeizuführen. Nicht selten zitiert er klassische Texte und leitet daraus Handlungsmaximen ab, die ihm helfen schwierige Situationen zu meistern. Durch das Erzählen der gelesenen Geschichten der Weltliteratur schafft er oftmals Freiräume in Zeiten der Not und Ausweglosigkeit. Dieses Motiv erinnert an Erzählungen in der ebenfalls die Beherrschung einer Kunst bzw. Kunstform den Protagonisten vor dem Holocaust bewahrt, so wie es in dem sich von der Sache recht ähnlichen Werk von Roman Polanski "Der Pianist" gestaltet. Auch dort rettet das Talent im Zusammenspiel mit einem Häufchen glücklicher Fügungen dem Verfolgten das Leben. Parallelen sind bei den beiden Filmen kaum zu übersehen. Alles in allem spielen die Schauspieler sehr überzeugend, auch wenn Matthias Schweighöfer manchmal zu wenig aus seiner eigenen Haut fährt (man merkt einfach immer zu sehr, dass er es ist, was mir persönlich zu markant für diese Rolle erscheint.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Leben für die Literatur,
Von
Rezension bezieht sich auf: Marcel Reich-Ranicki - Mein Leben (DVD)
Matthias Schweighöfer schlüpft in die Rolle des aktuell bedeutendsten deutschen Literaturkritikers. Geschildert wird dessen Leben von ca. 7 bis 39 Jahren. Als Grundlage diente seine Biografie, die ich schon vor ein paar Jahren gelesen habe. Reich-Ranicki selber soll von der filmischen Umsetzung begeistert sein. Erzählt wird vom Berlin der 30iger Jahre, den ersten Repressionen, der Ausweisung nach Polen, der Entstehung des Warschauer Ghettos nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht, schließlich der Flucht von der Deportation und dem Überleben versteckt auf einem Bauernhof, der Befreiung durch die Russische Armee, der zunehmend schwieriger werdenden Nachkriegszeit in Polen und der Übersiedlung nach Frankfurt. Es ist ab einem gewissen Punkt nicht mehr nur die Geschichte von Marcel Reich-Ranicki selber, sondern von der Lebens-, Liebes- und Leidensgemeinschaft mit seiner Frau Tosia.Als Aufhänger und Rahmenhandlung dient ein Verhör in der Nachkriegszeit, indem ein Geheimdienstmitglied Ranicki des Verrates beschuldigt und ihm auf den Zahn fühlt. (Ich bin mir nicht sicher, ob dies auch biografisch belegt ist?). Ein sehr bewegender Film, wie die meisten Produktionen, die sich mit dem Leiden der Menschen jüdischen Glaubens während des 2. Weltkrieges beschäftigen, da das Thema an sich ein aufwühlendes ist. Als Deutscher darf man auch gerne eine mulmiges Gefühl bekommen. "Nur" eine TV-Produktion, aber auf recht hohem Niveau, d.h. auch mit ziemlich guter Ausstattung. Doch Schweighöfer spielt zwar gut, aber irgendwie nicht Reich-Ranicki sondern Schweighöfer. Hatte die ganze Länge des Filmes Probleme, ihn als Reich-Ranicki zu identifizieren. Auch der Wechsel von Polnisch ins Deutsche, der eigentlich keiner ist, da übergangslos deutsch gesprochen wird, finde ich nicht sonderlich geschickt. Dann doch besser Polnisch mit Untertiteln in den entsprechenden Szenen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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