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Experimente wie auf Generation 13 oder Pleasure & The Pain gibt es auf Marathon nicht. So preist Keyboarder Jim Crichton den neuen Longplayer an und trifft damit genau ins Schwarze. Zusammen mit seinem Bruder Ian und Michael Sadler, Jim Gilmour und Steve Negus hat er eine weitere klassische Saga-Scheibe abgeliefert, die progressiven Rock mit einer satten Prise Wohlfühl-Pop kombiniert und von der Grundatmosphäre her problemlos aus den Seventies stammen könnte.
Die elf Songs bewegen sich zielsicher zwischen anspruchsvollen Epen, entspannten Balladen und straighten Rockern und dürften der Fangemeinde exakt jenen Stoff liefern, den sie von dem kanadischen Quintett erwartet. --Michael Rensen
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Der SAGA-Sound, den wir noch aus der guten alten Zeit her kennen, als sie noch ganze Arenen zu füllen vermochten - atmosphärisch dicht und zeitlos - weiss auch heute noch (oder endlich wieder) alten Fans zu gefallen und müsste jeden aufgeschlossenen « jungen » Liebhaber guter Musik, ausgetüftelter Melodien, knackiger Guitarren und oftmals vertrackter Schlagzeugarbeit überzeugen.
Ich kann dieses 14. Studioalbum nur weiterempfehlen. Wie das Vorgängeralbum « House of Cards » verbreitet das brillant produzierte « Marathon » von der ersten bis zur letzten Sekunde die typisch dichte und doch leicht über dem Teppich schwebende SAGA-Atmosphäre. Auch wenn die einzelnen Tracks teilweise Guitarrenlastiger geworden sind, was aber keineswegs als Minus zu betrachten ist. Die Fans der ersten Stunde werden mit 2 weiteren « Chapter »-Tracks verwöhnt.
Mein Respekt vor den Kanadiern ist gewaltig : Wie bei einem guten roten Wein, weiss auch SAGA mit zunehmendem Alter der Bandmitglieder immer wieder zu überzeugen. Ihre Musik ist nicht geschmacksneutral und lässt den Liebhaber nur an die gute alte Zeit denken, sondern überrascht immer wieder mit neuen Variationen. Ihr kreatives Potential ist noch lange nicht erschöpft.
SAGA sind eindeutig keine Eintagsfliege und es steht zu befürchten, der SAGA-Sound der neuen Popstars-Generation nicht gefallen wird. Trotzdem, oder gerade deshalb sollte man zugreifen und sich dieses Album zulegen.
Saga hatten 2001 mit "House Of Cards" ihr vielleicht bestes Album seit den frühen 80er abgeliefert und irgendwie hatte ich eben gehofft, der Höhenflug würde... Lesen Sie weiter...
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