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Maraskengift (Das Schwarze Auge, Band 88) Broschiert – September 2005

11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH; Auflage: 1., Aufl. (September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890644570
  • ISBN-13: 978-3890644578
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,1 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 538.313 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

"Sie wissen, warum wir Sie anhalten?" Das Gesicht hinter der Frage scheint aus einem amerikanischen Polizeiverhör zu stammen. Und es gehört definitiv dem bösen Cop.
Ich überlege fieberhaft. Aber es will mir nichts einfallen. Ich bin noch zu abgelenkt.
"Verdammt, machen Sie die Scheibe richtig runter!"
Ich drücke den elektrischen Fensteröffner. Surrend verschwindet das Glas vollständig.
Der Polizist schneidet mir mit dem Taschenlampenstrahl ins Auge. Dann leuchtet er das Innere des Peugeot aus. "Was zum Teufel ist denn hier passiert?"
Ich bin mir nicht sicher. Die Tasche auf dem Beifahrersitz ist offen. Da war eine Windbö. Meine Sachen haben sich explosionsartig im Wagen verteilt. Ein Blatt meines neuen Manuskriptes hängt am Innenspiegel. "Ich weiß nicht genau", sage ich unsicher. Ich war vorhin sehr abgelenkt. Und ich bin über irgendeine ... Unebenheit gefahren.
"Sie wissen, warum wir Sie anhalten!"
Oh Gott, das wird doch nicht ...? Vor dem inneren Auge sehe ich einen Film ablaufen, wie ich zwei Waisenkinder im Dunkeln überfahren habe. Nachts auf Landstraßen spielen hier immer Zwillinge. Es ist geradezu unheimlich.
"Was zum Teufel ist d a s da?" Der Mann deutet auf meinen Kopf.
Ich fasse mir in die Haare. Sie kleben zusammen. "Ein Kaugummi", sage ich. Froh, endlich einmal eine Frage beantworten zu können.
Der Polizist guckt nicht so, als ob er die Freude teilen würde. Er dreht sich zu seinem Kollegen um. "Wen haben wir denn da gerade noch erwischt?" Die harten Augen kommen zurück. "Zeigen Sie jetzt die Fahrerlaubnis!"
Ich werfe rasch einen Blick in den Rückspiegel, um das Entsetzliche zu sehen. Aber das Blaulicht überall blendet mich.
"Den Führerschein!"
"Ja, ja. Sofort." Ich fasse in die Innentasche meiner Jacke. Da ist: nichts.
Nein!
"Wird´s bald!"
"Ich ... Sofort." Ich greife in die beiden Seitentaschen. Halstabletten, Öko-Purex-Taschentücher, ein Einkaufszettel von letztem Sommer. Kein Führerschein.
Oh, scheiße!
"Ich ... es tut mir leid. Ich kann die Fahrerlaubnis nicht finden."
Die unbarmherzige Lampe kommt zurück und sticht mir in die Augen. "Ach, so ist das."
Der Mann reicht mir etwas herein. Führerschein. Tillmanns, Markus.
"Ist Ihnen hinten rausgesegelt. Machen Sie doch wenigstens e i n e Scheibe hoch."
Ich nicke. Und drücke den elektrischen Fensterheber.
Surrend schließt sich das Glas wieder.

www.markustillmanns.de


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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Moelle am 2. August 2007
Format: Broschiert
Wie in anderen Romanen von Markus Tillmanns ist auch hier der Schreibstil brillant. Es macht wirklich sehr viel Spaß, diesen Roman zu lesen. Noch besser ist jedoch das dahinter stehende Konzept, das allerlei Wendungen vorsieht, die beim Lesen immer wieder für Erstaunen sorgen.
Meines Erachtens werden starke Parallelen zu einem Krimi gezogen, was zusätzliche Spannung erzeugt. Man bekommt außerdem tiefe Einblicke in die aventurische, vor Allem aber in die maraskanische Welt, dessen Geheimbünde und nicht zu vergessen in den maraskanischen Dualismus: die Wahrheit ist zweifach, nicht einfach. Der Dialog zwischen den beiden Rur-und-Gror-Priestern lockert die Stimmung wieder, bevor es zum nächsten literarischen Leckerbissen weitergeht.
Der Anfang der Geschichte der beiden Priester, die nach fast jedem Part der Geschichte die Fehler des jeweils anderen korrigieren, scheint ein wenig langweilig und abstrus, aber das ändert sich sehr schnell. Die Spannung ist auf einem konstant hohem Niveau. Besonders das Ende der erzählten Geschichte, als auch der Rahmenhandlung fand ich sehr überraschend und u.A. auch deshalb sehr gelungen.

Im Prinzip kann man sich bei dem Autor nur für das gelungene Buch bedanken - deshalb fünf Sterne.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Dezember 2005
Format: Broschiert
Das kann man in diesem Fall nur bestätigen!
Ein Junger Mann begibt sich mit einem geheimen Auftrag auf die Reise - und erlebt wirklich allerhand.
In diesem wirklich guten DSA-Roman wird einem die Insel Maraskan nähergebracht. Das Land vielerlei Geheimnisse und gefährlicher Umweltbedingungen - wenn man fleischfressende Bäume dazuzählt.
Ich bin langjähriger DSA-Spieler und fand dieses Werk sehr erleuchtend. Es wird auf den Glauben, die Menschen, die Natur und auch auf die vielen Geheimorganisationen Licht geworfen. Nicht-DSA-Kundige dürften im Glossar viel nachzulesen haben. Aber das scheint Rur´s Plan zu sein! Ich hab´s verschlungen und fand das Buch spannend bis zu Ende. Ein gelungener DSA-Krimi! Wegen dem DSA-Fachgesimpel vielleicht nicht Jedermanns Sache, daher 4 Sterne.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MVW am 28. März 2006
Format: Broschiert
Preiset die Schönheit!
Ich habe das Buch foermlich verschlungen - absolute Pluspunkte sind:
- wunderbarer Einblick in das maraskanische Leben und die Ansichten dieses Volks - und auch ein wenig von der politischen Situation Maraskans
- geniale Geschichte im Krimi-stil mit durchdachtem und spannendem Ende
- Absolutes Highlight: Die Geschichte wird abwechselnd von 2 Rur&Gror-Priestern erzählt, die geringfügig von einander abweichen und doch stets bei der Wahrheit bleiben
Absolut herausragendes Buch in der Reihe von Rollenspiel-romanen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. November 2005
Format: Broschiert
...dann kann er was erleben. Und so geschieht es auch dem Helden dieser neuen - wiederum in den Gefilden des fantastischen Aventurien angesiedelten Erzählung - von Markus Tillmanns. Nach "Todgeweiht" präsentiert uns der Author erneut eine Kriminalgeschichte in der Tradition der Agatha Christie-Romane. Eingebetet in eine Rahmenhandlung begibt sich der Protagonist Brindijin/Brindijian mit einem geheimen Auftrag auf die Reise von Sinoda nach Jergan durch den Dschungel Maraskans. Begleitet wird er dabei von einer Reisegesellschaft, deren Angehörige alle etwas zu verbergen haben. Die Gruppe kämpft nicht nur gegen die lebensfeindliche Umwelt, sondern - so scheint es - auch gegen einen Feind aus ihren eigenen Reihen. Das erste Todesopfer lässt denn auch nicht lange auf sich warten...
Atmosphärisch dicht erzählt, schafft Tillmanns mit diesem Roman dreierlei: neben einer spannenden Kriminalgeschichte, führt er den Leser zweitens in die aktuelle politische Lage Maraskans ein und - wohl am wichtigsten - bringt dem Leser die Denk- und Lebensweise der eigentümlichen Bewohner dieses Eilands nahe. Der Autor nutzt hierfür nicht nur seine gewohnt feine Sprache, sondern bedient sich auch einer ungewöhnlichen Erzählstruktur, deren weiterer Sinn sich im Epilog offenbart.
Der Autor hat wieder einmal einen sehr schönen DSA-Roman vorgelegt und entwickelt hoffentlich die Region Maraskan auch in Zukunft weiter. Insbesondere für DSA-Fans uneingeschränkt empfehlenswert!
Wer war noch einmal Karl-Heinz Witzko?
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Oktober 2005
Format: Broschiert
Habe den Roman regelrecht verschlungen, und muss mir einfach die Begeisterung von der Seele schreiben.
Was hat mich so beeindruckt?
Erstens eine Spannung, die den Leser mitreißt.
Zweitens Maraskan-Flair vom Feinsten, z.B. die Aufklärung mit
Hilfe der Strategie maraskanischer Zahlenmystik.
Drittens die ungewöhnliche Erzählperspektive,
dass zwei Erzähler die gleiche Geschichte (oder doch zwei verschiedene?)
unterschiedlich beschreiben.
Viertens wird die Story getragen von Markus Tillmanns' schon
aus „Todgeweiht" bekannter exzellenter Sprache mit
tiefgründigem Schalk in der Feder.
Für Feinschmecker!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Iridias di Falconier am 12. Januar 2010
Format: Broschiert
Das Buch beginnt interessant und spannend, flaut dann aber sehr stark ab, um am Ende in einem Desaster der Rollenspielromane zu enden.
Die Begeisterung meiner Vorredner kann ich nicht teilen, eher im Gegenteil. Das Buch beschreibt lediglich das Leben auf Maraskan, für DSA-Spieler und Meister ist das ganz interessant, aber der diletantische Versuch diese Infos in einem Roman zu verpacken ging gehörig in die Hose. Das Buch läßt am Ende mehr Fragen offen als es beantworten kann.
Die abwechselnden Erzähler der Geschichte sind am Anfang zwar reizvoll, nerven aber nach einer Zeit gehörig.
Die Szenen im Dschungel sind zwar nett beschrieben, die Gefährlichkeit der maraskanischen Flora und Fauna kommen jedoch ziemlich kurz. Gerade einmal zwei interessante Begegnungen werden dort beschrieben.(Made und fleischfressender Baum)

Wie gesagt, punkten kann das Buch nur mit dem Lebensgefühl der Maraskaner, das jedoch ziemlich gut.
Die Story selbst ist miserabel.
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