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Maramba
 
 
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Maramba [Taschenbuch]

Paula Köhlmeier
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492249086
  • ISBN-13: 978-3492249089
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 526.325 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Paula Köhlmeier
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Poesie in allem – mit ›Maramba‹ ist ein erstaunliches Erzähltalent zu entdecken.« Profil

Kurzbeschreibung

»Maramba ist ein Gefühl«, heißt es in der Geschichte, die Paula Köhlmeiers Erzählungsband den Titel gab. Er handelt von Menschen, die den Zauber von Worten hören, die aufeinander zugehen und sich selbst im anderen wiederfinden wollen; beginnende Beziehungen, flüchtig, unerfüllt und mit offenem Ausgang; abgründige Verhältnisse, phantastische Träume, vage Hoffnungen. Die knapp fünfzig Prosastücke dieses Buches, dem es mit dem ersten Satz gelingt, unser Herz zu erfassen, hat Paula Köhlmeier noch vor ihrem tragischen Tod selbst zusammengestellt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Roland Freisitzer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch an einem verschneiten, trüben Sonntag zur Gänze gelesen. Ich konnte diesen Band mit sehr kurzen bis etwas längeren "Erzählungen" einfach nicht weglegen. Unsentimentale, präzise modellierte, vielleicht gerade deshalb leidenschaftlich poetische Prosa, die nichts erzwingen will, nüchtern betrachtet ist und in keinem Wort versucht, dem Leser die Meinung des Autors aufzuzwingen und auch gerade deshalb soviel erreicht !
Wenn man zusätzlich bedenkt, die Autorin hat diese Sammlung zwischen ihrem 19. und 21. Lebensjahr geschrieben...
In der letzten Erzählung (auch die längste) "Von Menschen, die sich fressen oder All you can eat" beindruckten mich speziell auch die "Märcheneinschübe", die mich entfernt an den formellen Aufbau in Filmen von Peter Greenaway erinnert haben. Ich klappte das Buch betrübt zu und wünschte mir, es gäbe mehr von Paula Köhlmeier... Maramba bekommt in meiner Bibliothek einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
beeindruckend 8. Februar 2005
Von cmar47
Format:Gebundene Ausgabe
welche Dichte und Klarheit der Sprache, welcher ehrliche (und nie zynische) Blick auf die kleinen Poesien des Lebens, einfach herrlich!! Auch so kann und sollte viel öfters junge Literatur sein...
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die 21 jährige Paula Köhlmeier ist im Sommer 2003 ist mit einer Freundin zu einem Spazierweg auf den Schlossberg aufgebrochen, wo sie jeden Weg auswendig kannte, ist ausgerutscht, in die Tiefe gestürzt und sofort an ihren Kopfverletzungen gestorben. Die Eltern von ihr, das Vorarlberger Schriftsteller Ehepaar Monika Helfer und Michael Kohlmeier die haben dann dieses Buch mit kurzen Erzählungen, Romankapiteln und Skizzen ihrer Tochter herausgegeben.

Maramba, eine Geschichte heißt übrigens auch so und das war wohl die Antwort eines Liebhabers der sich vor ihr hinter dem Wort versteckt hat. Die Eltern erklären im Nachwort, es sei das Wort für das, was sich anders nicht sagen ließe.

Die Paula Köhlmeier ist nach dem Abitur erst eine Zeit lang nach Mexiko gegangen und dann hat sie während ihres Filmstudiums an der Wiener Filmakademie. Sie schreibt eigentlich Zusammenfassungen von viel größeren Geschichten, und das ist eine sehr gute Möglichkeit zu verdichten. Man merkt da schon die künftige Filmemacherin Sie hat ja an der Filmakademie Drehbücher geschrieben. Ich habe das Gefühl viele dieser Texte der knapp 50 Prosastücke sind Entwürfe zu Filmen, die sie dann vielleicht zu großen Drehbüchern ausarbeiten wollte.

Sie schreibt ohne Unterschied zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem zu machen. Sie schreibt mit einem melancholischen Charme von alten, vereinsamten Menschen und von jungen Leuten, die am Rande der Wohlfahrtsgesellchaft leben. Und bei diesen jungen Menschen, die eigentlich nur vor ihren Gefühlen leben, die verwahrlost wirken, ist viel Zärtlichkeit, Sehnsucht und Verlassenheit zu spüren. Das Gefühl der Vereinsamung und Vereinzelung jeder Person dieses Buches ist so unglaublich stark und ansteckend, schon das zu lesen macht das Buch zu einem sehr wertvollen.

Die Autorin verwendet keine Adjektive, keine Psychologie. Kausale Verhältnisse wie in anderen Büchern werden nicht hergestellt, es gibt lediglich Abläufe, reduziertes Sprechen über Existenzzustände, über Existenzgefühle. Dabei verwendet die Autorin Stenogramm artige Sätze die jedoch von einer poetischen Kraft und Einzigartigkeit sind. Ihr Schreiben kann man auch als hoch fragmentarisch bezeichnen.

Die Geschichten, die man konventioneller Weise, als die gelungensten betrachten würde, sind tatsächlich die schwächsten, während die so nur dahin geworfenen, fragmentarischen, wo der einzelne Satz mehr zählt als die ganze Story, die starken Geschichten sind.

Die Dramaturgie des Textes hat etwas Atemloses. Alles in allem, es ist ein sehr schönes Buch. Und das unglaublich schöne dieses Buches, im Gegensatz zu vielen anderen Büchern ist es, das es so wenig will.

Man kann jetzt sicher traurig sein, dass diese junge Autorin nicht mehr lebt, deren Stimme man gern noch viele Jahre gehört hätte, das soll man auch, aber man muss auch glücklich sein, dass es dieses Buch gibt.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Genial und furchtbar zugleich
Paula Köhlmeier wäre bestimmt eine großartige Schriftstellerin geworden, daran gibt es keinen Zweifel. Lesen Sie weiter...
Am 19. Januar 2006 veröffentlicht
Ein Buch dass sich liest wie wenn man einen Film schaut
Ich habe das Buch soeben fertig gelesen und muss sagen: es hat mir sehr gut gefallen und besonders die Vielzahl an schlicht rübergebrachten Gefühlen und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2005 von Benjamin Uhlmann
Seit langem wieder ein ausgezeichnetes Buch!
Bücher gibt es ja wie Sand am Meer - gute Bücher jedoch deutlich weniger. Was die leider verunglückte Paula Köhlmeier hier verfasst hat, ist meiner Ansicht nach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2005 von Stefan Bergsmann
kleine geschichten mit großer wirkung
Wer das etwas andere Literaturerlebnis sucht, der findet in Paula Köhlmeier's "Maramba" eine Abwechslung, die man so schnell nicht mehr vergisst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2005 von "sandsack_16"
Maramba ist das Zeugnis eines außerordentlichen Talents
Über „Maramba" (Zsolnay Verlag) zu schreiben ist ein trauriges Unterfangen. Das Buch nämlich mit seinen vielen Geschichten und Helden kommt so sensibel erzählt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juni 2005 von Der Buch-Vorleser
Von Menschen die sich fressen oder "All you can eat"
"Sie setzte sich auf den Boden der Telefonzelle und weinte. Sie achtete darauf, dass sie von aussen gesehen wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2005 von Kimokima
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