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Mara [Gebundene Ausgabe]

Wolf Wondratschek
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 7 (25. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446203613
  • ISBN-13: 978-3446203617
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.812 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wolf Wondratschek
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Produktbeschreibungen

Amazon.de Hörbuch-Rezension

Über den aktuellen Besitzer Maras -- den renommierten Cellisten Heinrich Schiff -- erfahren wir am allerwenigsten. Aber alle begnadeten Musikerhände, durch die das berühmte Instrument Antonio Stradivaris die Jahrhunderte zuvor ging, finden ausführlich Eingang in diesen ebenso bezaubernden wie ungewöhnlichen Text Wolf Wondratscheks. Das kostbare Cello Mara erzählt in der Ich-Form seine Lebensgeschichte. Und die umfasst schon beinahe 300 Jahre. Vor Kaisern und Königen ist es erklungen, sogar Wolfgang Amadeus Mozart hat ihm begeistert gelauscht. Mit jedem Verkauf wurde es teurer und ist mittlerweile über vier Millionen Euro wert. Ein bewegtes Leben, auch bedroht, von Dieben, aber auch anderen Gefahren -- benahe wäre es bei einem Schiffsunglück auf dem Rio de la Plata unwiederbringlich zerstört worden.

Wolf Wondratschek liest seine Geschichte selbst, und er tut es ausgezeichnet, mit seiner prägnanten unverkennbaren Stimme. So ungewöhnlich diese Erzählperspektive ist, so ungewöhnlich ist auch dieser Stoff für den Dichter Wondratschek, der in den 70er Jahren eher durch coole Gedichtsammlungen wie Chuck´s Zimmer berühmt wurde. Zu Mara muss man aber wissen, dass Wondratschek als Kind selbst jahrelang Cello spielte. Und dann lernte er in seiner Wahlheimat Wien vor ein paar Jahren einen Geigenbauer kennen, der in seiner Werkstatt gerade die Bestandteile Maras zur Generalsanierung -- nach dem Schiffuntergang -- liegen hatte. Und herausgekommen ist zum Glück und zur Überraschung der Leser und Hörer eine der intimsten und einfühlsamsten Berichte aus der Welt der Musik mit ihren vielen Ehrgeizigen, Besessenen und sonstigen Liebhabern der großen Kunst. Und im Mittelpunkt dieser wunderschön vorgetragenen Geschichte: Das Cello Mara.

Spieldauer: ca. 360 Minuten, 5 CDs, vollständige Autorenlesung --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Wolf Wondratschek verlässt die ausgetretenen Pfade der Erzählkunst und bringt ein Cello wunderbar zum Klingen. ... seine Meisterschaft: wie er es versteht, nicht über Musik zu reden, sondern Musik zum Gesetz seines Stils zu formen. Seine Erzählung ist ein Liebesschwur: für die Kunst." Fritz J. Raddatz, Die Zeit, 25.09.03 "Wondratschek gibt sich in "Mara" von seiner besten Seite, will sagen, witzig-nachdenklichen Seite, pointenreich bis zum Schluss." Rüdiger Görner, Die Presse, 15.11.03 „Mit seiner Sprachbeherrschung kann Wondratschek mehr Sinnlichkeit generieren als andere mit ganzen Kaskaden anverwandelter Bildlichkeit. ... Wenn Wondratschek davon erzählt, dann funkelt Ironie in den feinsten Facetten ohne jede Denunziation. ... In dieser Erzählung finden Form und Inhalt auf Zierlichste zueinander.“ Rose-Maria Gropp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.03

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Originell und geschwätzig 28. Januar 2007
Von Fritz Lessing VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Mir hat das Buch gut gefallen.

Ein Cello erzählt seinen bisher 300 Jahre dauernden Lebenslauf.Aber nicht dokumentarisch distanziert,sondern die Ereignisse,die es besonders beeindruckt haben.Eine schöne Idee schön umgesetzt.

Einzige Kritik:Ob gewollt oder nicht,verfällt Mara manchmal in eine langweilende Geschwätzigkeit,dann fühlt man sich,als ob man Tante Berta beim Kaffeeklatsch zuhört.Kommt aber nicht oft vor,deshalb 4 Sterne
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mehr erwartet 26. Mai 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Gewiss, eine originelle Idee, das vielleicht berühmteste (und teuerste) Cello der Welt seine eingene Geschichte erzählen zu lassen. Und das Cello hat beileibe auch genug erlebt, um die beiden Buchdeckel mit ausreichend Inhalt zu füllen. Beiläufig macht man eine Zeitreise über 300 Jahre.

Dennoch: allein eine gute Idee macht noch kein gutes Buch.
Ich habe mir inhaltlich mehr erwartet. Freilich trifft der Autor - im wahrsten Sinne des Wortes - sprachlich "die richtigen Töne". Jedoch fühlt man sich als Leser stellenweise ob der angerissenen und ineinander vermengten Erzählstränge allein gelassen. Die einzelnen Handlungen werden m.E. nicht konsistent zu Ende gebracht und bleiben irgendwo im Vagen stecken. Schade!

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von P.Hastings TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Setzen Sie sich neben ein Instrument, schließen Sie die Augen, und stellen Sie sich vor, das Instrument neben Ihnen würde etwas aus seinem Leben erzählen. Nur für Sie, mit stillen, manchmal aufbrausenden Tönen, mit einer Verwunderung und einem gewissen Abstand zur eigenen Geschichte, die nur jemand aufbringt, der manchmal belustigt auf sich selbst schaut.

So ist Mara, "The Mara". Ein weltberühmtes Cello erzählt aus seinem Leben. Nicht alles, aber doch das wesentliche. Wolf Wondratschek lässt ein Cello erzählen, das berühmteste Cello der Musikgeschichte. Er tut das unaufgeregt, mit einem sonoren Unterton, und mit jenem Plauderton, der einen innehalten lässt. Fast meint man, die Saiten klingen zu hören.

Mara schweift ab, überspringt Jahrzehnte seiner eigenen Geschichte, weil es sich nicht mehr daran erinnern kann oder mag. Der Stil erinnert an die Erzählungen von Uroma oder Uropa, die Episoden aus ihrem Leben an den Enkel weitergeben. Manchmal sprunghaft, dann wieder werden präzise bestimmte Erlebnisse von Mara ausgebreitet, die besonders einprägsam waren. Z.B. der Untergang mit dem Schiff, oder jener Moment, als man statt der Darmsaiten plötzlich Stahlsaiten aufgezogen hat und Mara glaubte, es würde zerreissen.

Wer sich auf diesen Stil einlässt, auf diese besondere Art des Erzählens, wird durch wunderbares Kino im Kopf belohnt. Hinzu kommen Töne, die von selbst entstehen und das Buch lange nachklingen lassen. Und wer dann noch Wolf Wondratschek live bei einer Lesung erleben durfte (ich hatte das Vergnügen), wie er seinem "Mara" zu einer menschlichen, tiefen, sonoren Stimme verhilft, der ist dem Zauber der Geschichte verfallen.

Manch anderen werden die tatsächlichen Lebenserinnungen von "Mara", das noch immer in Konzerten zu hören ist, wohl zu dürftig sein.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Mara
Ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen, verliehen und nicht wiederbekommen.
Es ist die Geschichte eines Stradivari-Cellos, das heute noch von dem Cellisten Heinrich Schiff... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Otmar HerrHh veröffentlicht
Die Gedichte Thomas Manns
Mara ist ein schöner Einfall für eine Geschichte. Ein Meister- Instrument erzählt über die Jahrhunderte von den Eigenheiten seiner Solisten,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2009 von saibach
schöne Idee,sehr inkohärent erzählt,zu kindlich
nicht das erste Mal,daß ein Autor die Geschichte eines Instrumentes erzählt,und Streichinstrumente eigenen sich ob ihres hohen Alters und noch höheren Wertes wohl... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2009 von kreisleriana
Große Enttäuschung
Ich war von dem Buch extrem enttäuscht. Die Idee einer Geschichte aus Sicht des Cellos fand ich großartig, aber sie ist absolut misslungen erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2005 von Jusa
Was ein Cello so durchmacht
Eine schöne Idee - die Geschichte eines armen Stradivari Cellos aufzuschreiben. Was solch einem Stück Holz alles widerfahren kann - unglaublich. Lesen Sie weiter...
Am 30. November 2004 veröffentlicht
Der schöne Klang der Wörter
Wondratschek, der Autor, der mein Leben schon mit dem wunderschönen Sonett-Zyklus "Die Einsamkeit der Männer" wesentlich bereichert hat, ist mit "Mara" ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2003 von thomas schubert
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