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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Witzig, Sprachgewaltig, Nordisch, Brillant,
Rezension bezieht sich auf: Mara und der Feuerbringer, Band 3: Götterdämmerung (Gebundene Ausgabe)
Ich bin 41 Jahre alt (m) und habe mir aufgrund einer Empfehlung die gesamte Trilogie hier bei Amazon bestellt. Was soll man sagen, ich habe noch nie zuvor ein Buch so sehr verschlungen, wie nun diese drei auf einen Streich. Ich schreibe auch eigentlich keine Buchbesprechungen, aber dieses Mal hat mein Sendungsbewusstsein gesiegt. Diese Bücher müssten viel bekannter sein! Wie kann es sein, dass es das schon seit drei Jahren gibt und kaum einer scheint davon zu wissen?! Unglaublich.Zugegeben, das erste Viertel im Band 1 ist noch ein bisschen Jugendroman; Mädchenroman schon fast. Man erfährt zwar viel über Mara und ihre Nöte, aber für mich war das nicht so interessant wie vielleicht für Jugendliche in dem Alter. Aber dann... Dann rauscht einem schon bald der Kopf von Geheimnissen, Fakten, Fremden Welten die bei näherer Betrachtung gar nicht so fremd sind und zu Guter Letzt eben ein Humor, der umso mehr beeindruckt, als dass ich das in dieser Form in einem deutschen Fantasywerk wirklich nicht erwartet hätte. Man lernt ohne Mühe und Zeigefinger vieles über die Religion unserer Vorfahren, wird dabei bestens unterhalten und die epische Geschichte baut sich über die drei Bücher auf von einer Welt voller Rätsel hin zu einem ausgeklügelten Netz aus perfekt geplanten Zusammenhängen. Wer im ersten Band noch zweifelt, ob das alles Sinn macht, wird den dritten Band mit einem sehr zufriedenen Gefühl zuklappen. Das hat mich eigentlich neben der Hauptfigur und dem Humor am meisten beeindruckt. Ich habe hier ein paar Rezensionen von Band 1 gelesen und kann nachvollziehen, wenn man mit dem Humor nicht klarkommt. Aber wer den deprimierten Roboter aus "Anhalter" mag oder eben Bernd das Brot und all die anderen eher ironisch-misantropischen Figuren der Film- und Buchgeschichte, der wird an diesen Büchern ebenso viel Spaß haben, wie ich. Mara sieht die Welt einfach anders und das auf eine so erfrischende, wie clevere Weise dass man sich wünscht, so ein Mädchen zu kennen! ODer soll ich sagen, mit 14 gekannt zu haben. Ich bin begeistert, wie der Autor Tommy Krappweis es schafft, dass ich mich so sehr mit einem vierzehnjährigen Mädchen identifiziere, dass ich mich bei Gedanken ertappte, die der Protagonistin nicht unähnlich waren. Nicht so witzig vielleicht, aber ich bin auch kein Autor, wie man an dieser Rezension deutlich erkennt. Die Story will ich hier nicht wiedergeben, das haben andere besser gemacht. Aber ich will hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen: Diese Buchtrilogie ist etwas ganz Besonderes! Da der Autor ja im TV-Geschäft arbeitet, hoffe ich sehr auf eine Umsetzung als Film. Das kann eigentlich nur ein Triumph werden. P.N. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungenes Finale,
Von robbespierre (Hesse aus Leidenschaft) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mara und der Feuerbringer, Band 3: Götterdämmerung (Gebundene Ausgabe)
Band 2 war besser als Band 1 und Band 3 setzt dem ganzen die Krone auf. Anders kann man das nicht sagen. Krappweis schreibt jetzt noch flüssiger als im Vorgänger, der Dialogwitz erinnert mich streckenweise an amerikanische Sitcoms im Tempo und den vielen gelungenen Sprüchen. Und zu alledem kommt noch die schlau konstruierte Geschichte, die trotz aller Fantastik tatsächlich Sinn macht. Man versteht, warum die Figuren tun, was sie tun und das ist ja gerade bei Fantasy nicht immer der Fall, weil die Figuren gerne mal ihren eigenen Klischees hinterherrennen. Krappweis hat aber ein sehr feines Gespür für Konventionen und Klischees und er liebt es, damit zu spielen. Und das tut er auf eine so unterhaltsame Weise, dass ich mich alleine von diesem Umstand schon grossartig unterhalten fühlte.(ACHTUNG SPOILER) Ein Zeitreisender aus der germanischen Vergangenheit nimmt da zum Beispiel die Existenz von Autos und ähnlichen Modernitäten einfach hin und erstarrt nicht in Ehrfurcht vor Wasserklosetts. Dafür hat er aber seine liebe Not mit fotowütigen Touristen. Hier wird nicht einfach auf den Kopf gestellt, um aufzufallen. Hier hat der Autor nachgedacht und uns bewußt erspart, was andere in epischer Breite auswalzen. Toll! Nach wie vor ist die Hauptfigur als Dreh- und Angelpunkt eine Freude. Wer mit Mara nicht warm werden kann, der hat vermutlich ein Problem mit Leuten, denen zuerst das schlechte auffällt und dann erst einmal lange nichts. Das ist durchaus nachvollziehbar, aber ich finde das genau so großartig wie die Figur des Professors Weissinger und nun auch noch seiner Exfrau. Die beiden liefern sich Sprüche, die man am liebsten auswendig lernen will für die nächste Ehekrise. "Gut, dass wir geschieden sind. Sonst müsste ich Dich noch einmal heiraten." habe ich mir sinngemäß gemerkt. An dieser Stelle hat man spätestens gemerkt, was für eine breite Gruppe an Menschen diese Bücher bedienen können. So gut wie jede Altersgruppe kann sich etwas aus den Mara-Büchern herausholen. Ich persönlich brauche keine Verfilmung, um weiterhin Spaß an den Büchern zu haben. Ich hoffe nur, dass der Autor nicht die Lust am Schreiben verliert, wenn seine Werke nicht bald den Erfolg haben, den sie verdienen. Ich habe die Bücher nun schon unzählige Male verschenkt. Und zwei von den Beschenkten haben hier ebenfalls Rezensionen hinterlassen. Positive natürlich!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So sehr ich die Bezeichnung auch hasse: Achterbahn der Gefühle,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mara und der Feuerbringer, Band 3: Götterdämmerung (Gebundene Ausgabe)
Wo fängt man denn am besten an? Achja, vielleicht bei einem kurzen Inhaltsabriss. Nachdem Mara den Feuerbringer die letzten beiden Male nur schwächen, keineswegs aber besieegen konnte, muss man wieder in den Kampf ziehen - und dafür erst einmal aus dem Nichts raus, zu dem die Umgebung von Detmold wurde, nachdem Mara aus Versehen dort so ziemlich alles zerstört hatte. (Nebenbei schade um die Stadt, mag sie ganz gern und auch einige Leute dort. Aber ist ja zum Glück alles nur 'ein Märchen'.) Zusammen mit der Exfrau von Professor Weissinger - die sich partout nicht abschüttelt lässt - und einem durch Zufall dazugestoßenen römisch erzogenen Germanen, geht es zurück nach München, und auf in den Kampf gegen Feuerbringer, Seminarleiter und Eichhörnchen.Dabei geht natürlich das meiste glatt schief. Klar, wie sollte es auch anders sein? Immerhin hat Mara ja noch nicht ganz so viel Erfahrung mit ihrem 'Job' als Weltenretterin, und sie ist gerade mal 14. Außerdem wäre das Buch nach wenigen Seiten zuende, wenn mal alles glatt laufen würde, wäre doch langweilig. Mehr kann ich nicht so detailiert verraten, aber das Ende wird ein Feuerwerk - teils im wahrsten Sinne. Es kommen ein paar Dinge raus, die man so nie im Leben erwartet hätte. Jetzt zu meiner Meinung. Naja, die 5 Sterne sieht man ja schon, aber ich fand das Buch eben auch einfach wieder nur genial. Ich wollte es in 24 Stunden durchkriegen ... und in weniger als 8 war ich fertig. Die ersten hundert Seiten ging es langsam voran - vermutlich, weil man ständig Pause machen musste, um sich von den einzelnen Lachkrämpfen zu erholen, dann gewann nach und nach mehr die Spannung und ich hab schon regelrecht frenetisch gelesen. Man konnte sich einfach nicht mehr stoppen und WOLLTE wissen, wie es ausgeht. Also fesseln tut das Buch in jedem Fall und diesmal hat es noch einen düstereren Unterton als die letzten beiden Bände, die emotional eher nur in Richtung Lachen ausschlugen. Beim dritten Band musste ich an 2 Stellen wirklich mit den Tränen kämpfen, es tat teilweise richtig weh, zu lesen, aber man konnte auch nicht aufhören. Und ein Buch muss auch weh tun, wenn es traurige Stellen hat. Das beweist, dass es nicht oberflächlich und schal ist, sondern einen auch emotional ergreifen kann. Wie bei einem guten Liebesfilm, da muss man manchmal eben auch weinen - oder ist zumindest kurz davor. Am Ende ist man aber wieder besänftigt, auch wenn ein leicht flaues Gefühl im Magen zurück bleibt, was aber auch nichts schlimmes ist. Es ist halt abgeschlossen, aber irgendwie auch nicht. Die Möglichkeit für eine Fortsetzung ist irgendwie noch gegeben, oder zumindest kann der Leser die Geschichte noch weiter lesen. Es ist halt kein 'Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende', sondern nur ein 'Ab nach hause, und alles was danach kommt, ist der Fantasie der Leser überlassen'. Jedenfalls kann ich das Buch nur empfehlen, bzw. tu es schon und werde es weiter tun. Aber bitte nicht bei zu jungen Kindern. Wenn Ihr Kind reif genug ist, Harry Potter zu lesen, ist es hierfür auch reif genug, aber wenn Sie ihr Kind noch nicht einmal Bambi oder den König der Löwen schauen lassen, warten Sie besser noch ein paar Jahre. Hier wird eben auch gezeigt, dass das Leben nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern auch traurige Seiten hat. Für alle, die kein kleines, emotional leicht zerbrechliches Kind mehr sind: LESEN. Ist toll! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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