Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Mao: Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes Gebundene Ausgabe – Illustriert, 2005


Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe, Illustriert
"Bitte wiederholen"
EUR 39,94 EUR 0,88
4 neu ab EUR 39,94 53 gebraucht ab EUR 0,88 3 Sammlerstück ab EUR 14,80

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Amazon Trade-In: Tauschen Sie jetzt auch Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein - wir übernehmen die Versandkosten. Hier klicken

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 974 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing; Auflage: 3. (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896672002
  • ISBN-13: 978-3896672001
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 16,4 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 105.660 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Wer gedacht haben sollte, über Mao Tse-tung sei im Wesentlichen alles gesagt, hat sich gründlich getäuscht! Im Gegenteil nämlich dürfte vieles, nein: das meiste, was in der Vergangenheit über Mao publiziert wurde, aufgrund dieses grandiosen Buches von Jung Chang und Jon Halliday als überholt gelten. Man wird sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn man voraussagt, dass diese Arbeit auf Jahrzehnte hinaus als die Mao-Biografie Bestand haben wird.

Mit Maos Lebensgeschichte resümieren die Autoren des klug gegliederten Bandes zugleich die Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert. Schritt für Schritt folgen wir Maos Weg vom schwer erziehbaren Schüler in das Zentrum der Macht. Die Lektüre entlarvt den chinesischen Revolutionsführer außer als einen Mann, den der Anblick sich gegenseitig erschlagender Bauern körperlich erregte, als einen ökonomischen Analphabeten sonder gleichen: Während die eigene Bevölkerung Not litt, unterstützte Mao befreundete Länder, deren wirtschaftliche Situation zum Teil deutlich besser war als die eigene, chinesische Waffenlieferungen erfolgten in aller Regel ohnehin zum Nulltarif, die Rückzahlung von gewährten "Krediten", die zu gewähren man sich eigentlich überhaupt nicht leisten konnte, wurde von befreundeten Staaten nicht erwartet. Und selbst die nach der bisher einhelligen Lesart ihm zuzurechnenden militärisch-strategischen Leistungen, wie namentlich der "Lange Marsch" 1934/35, werden von den Autoren als ihm in den Schoß gefallene (Fehl-)Leistungen anderer entzaubert.

Mehr als ein Jahrzehnt haben Chang und Halliday recherchiert, zahllose Zeitzeugen, zum Teil aus der nächsten Nähe des Diktators befragt. Sie haben eine Unzahl von Archiven in aller Welt durchforstet, unbekannte Quellen gehoben, ausgewertet und schließlich aus einer unschätzbaren Zahl an Puzzlesteinen ein Bild vom "Großen Vorsitzenden" zusammengefügt, das endlich mit den Legenden aufräumt, die sich bis heute um ihn rankten. Unvorstellbar nach der Lektüre der knapp tausend Seiten, dass das Abbild dieses an nichts, aber auch gar nichts anderem als der Macht um ihrer selbst willen interessierten Massenmörders (ohne Berücksichtigung der Kriegstoten sollen seiner Herrschaft über 70 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sein!) in China bis heute den Status eines Heiligenbildes besitzt. -- Andreas Vierecke

Klappentext

"Dieses Buch rüttelt auf, es verstört, und es zwingt jeden Leser, sich mit der 'Schriftgläubigkeit', dem Vertrauen in Experten und vor allem auch mit ihren eigenen, früheren Beurteilungen des 'Großen Vorsitzenden' kritisch auseinander zu setzen. ... Die Biografie von Jung Chang und Jon Halliday fordert heraus, sich Gedanken über den Wandel der Wahrnehmung von angeblichen Wahrheiten zu machen. Jeder, der mit China zu tun hat, ob als Politiker oder als Vertreter der Wirtschaft, ob als Student oder als Tourist, sollte dieses Buch lesen."
Die Zeit

"Eine gigantische Studie über jenen Mann, der in den späten 20er Jahren antrat, sein Schicksal mit dem seines Landes so zu verketten, bis er - wie alle erfolgreichen Diktatoren - die beiden Existenzen nicht mehr auseinander halten konnte. Und da es sich um keine wohlwollende Diktatur handelte, ist das Buch auch eine schonungslose um Lückenlosigkeit bemühte Anklageschrift. ... Vor zehn Jahren erschütterten die Aufzeichnungen von Maos Privatarzt Li Zhisui die Anhänger des früheren Parteivorsitzenden, indem sie das Bild eines zynischen, missgünstigen, von Sex besessenen, rachsüchtigen Politikers malten. Chang und Halliday vertiefen dieses Porträt um die historische und die politische Dimension. Sollten die Befunde stimmen, wird man die jüngere Geschichte Chinas in entscheidenden Punkten neu erzählen müssen."
Süddeutsche Zeitung

"Die eigentliche Sensation des Buches liegt in der Art, wie es Stück für Stück die heroischen Mythen von Maos Weg nach oben demontiert."
Die Welt


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amarczon am 4. März 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn von den drei wichtigsten Diktatoren des vergangenen Jahrhunderts die Rede ist, werden im Allgemeinen Hitler, Stalin und Mao genannt. Entsprechend viel wurde über diese drei historischen Figuren dann auch geschrieben und publiziert. Das Problem mit Werken über Diktatoren dieses Ausmaßes ist dabei immer, dass viele Informationen über die Personen nicht an die Öffentlichkeit kommen, solange das Regime noch an der Macht steht. Über Hitler wurde schon sehr früh viel in Erfahrung gebracht: Schon ab Ende des zweiten Weltkrieges 1945, als sein Deutsches Reich zerschlagen wurde. Vieles von dem, was wir heute über Stalin wissen, der immerhin auch schon 1953 verstarb, wissen wir dagegen erst seit 1991, als die Sowjetunion zerbrach. Bei Mao ist es noch extremer, denn die Kommunistische Partei Chinas ist noch heute an der Macht. Und so werden auch heute noch viele geheime Dokumente unter Verschluss gehalten, und die Propagandamaschinerie der Partei arbeitet auch weiterhin. Unter dieser Tatsache litten bislang alle Biografien, die über Mao geschrieben wurden.
Selbstverständlich hatten auch Jung Chang und Jon Halliday mit diesem Problem zu kämpfen. Allerdings ist es ihnen gelungen, viele bisher unbekannte und/oder öffentlich nicht publizierte Quellen zu verwenden. Und genau dies ist die große Stärke dieses Buches: Das Geschriebene basiert auf einem ungewöhnlich umfangreichen Quellenmaterial. 145 Seiten des Anhangs nehmen die Quellenangaben ein. Darunter finden sich Namen von Zeitzeugen und Politikern, Staatsarchive aus vielen Ländern (Darunter Russland, USA, Deutschland, Großbritannien, selbst Großarchive der Volksrepublik China!) und hunderte von sonstigen Quellen und Büchern.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lucullus am 12. November 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Das 20. Jh. hatte drei große Diktatoren: Hitler, Stalin und Mao. Während die Lebensläufe des "Führers" und des "Woschd" mittlerweile umfassend erforscht sind, bleibt Mao immer noch eine mysteriöse Gestalt. Das vorherrschende Bild von ihm entspricht etwa jenem, das von Hitler bestehen würde, wenn dieser den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die meisten inoffiziellen Quellen über sich unterdrückt hätte.

Erstmals ist nun ein Buch erschienen, das anfängt, diesem Mißstand abzuhelfen. In zwölfjähriger Suche haben die Autoren Jung Chang und Jon Halliday einen wahren Berg an unbekannten Informationen über Mao zusammengetragen und zu einer Lebensbeschreibung verdichtet, die in fast jedem Absatz Verweise auf neue Quellen enthält, neben Dokumenten aus russischen Archiven vor allem Interviews mit Zeitzeugen.

Nicht alles, was sie zu berichten haben, überrascht. Daß Mao ein skrupelloser Machtpolitiker war, der den Tod von Millionen verschuldete, wußte man schon lange. Auch pikante Details aus seinem Privatleben, seine persönliche Hygiene (er putzte sich nie die Zähne und duschte in seiner Amtszeit kein einziges Mal) und sein ausschweifendes Sexualleben (er ließ sich attraktive Frauen zu hunderten aus ganz China zuschicken) betreffend, waren geläufig. Dennoch neigten die meisten Betrachter dazu, die Leistungen des Großen Vorsitzenden stärker zu gewichten als seine Verbrechen. Als Feldherr, Staatsmann und Denker wurde Mao weithin bewundert.

Chang und Halliday zufolge muß diese Einstellung grundlegend revidiert werden.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 2. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Zu den Merkwürdigkeiten der Gegenwartsgeschichte gehört, dass von den drei großen Monstern des 20. Jhdts. der größte und schlimmste von ihnen - Mao tse tung - erst relativ spät als solcher enttarnt wurden. Es hat immerhin ganze dreißig Jahre gedauert, bis das vorliegende Buch erschienen ist, die erste Biographie dieses großen Menschenschlächters, dem nicht weniger als siebzig Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Auf dem Hinterrund unzähliger Interviews und eines geradezu monumentalen Quellenstudiums entfalten Jung Chang, die Autorin des Welterfolgs "Wilde Schwäne" und ihr Ehemann Jon Halliday auf knapp eintausend Seiten das Leben eines Mannes, der zum Schicksal seines Volkes wurde. In 58 Kapiteln und streng chronologischer Reihenfolge zeichnen die Autoren den Werdegang Maos vom Sohn eines wohlhabenden Bauern bis zum totalitären Diktator eines gleichgeschalteten Riesenreiches nach und kombinieren Persönlich-biographisches und mit Allgemein-geschichtliches zu einem imponierenden, aber gut lesbaren Kompendium der chinesischen Geschichte des letzten Jahrhunderts.

Für den Einsteiger, der sich wirklich für chinesische Geschichte interessiert gibt es nichts besseres, was aber hat dieses Buch dem etwas Eingeleseneren zu bieten? Ich meine dreierlei.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen