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rur. Das Schrifttum über Manuel de Falla (1876 bis 1946) ist gegenwärtig eher bescheiden. Kurt Pahlens Band gefällt vor allem durch das reiche Bildmaterial, teilweise aus dem Archiv des Autors. Er lernte den Komponisten 1943 im argentinischen Asyl kennen und konnte mehrere Gespräche mit ihm führen. Von diesen persönlichen Begegnungen ist der Band bestimmt. Ausgehend von der allgemeineren Situierung des Komponisten in der zeitlichen und geographischen Umgebung mit der grundsätzlichen Fragestellung «Gibt es eine Spanische Musik?», ist der Band chronologisch angelegt von der Geburt in Cádiz bis zur kreativ eher ruhigen Spätzeit in der Sierra. De Fallas Südamerikareise 1939 illustriert der Autor als Flucht und als Emigration. Die unvollendet gebliebene Riesenpartitur «Atlántida» als Oper-Oratorium-Kantate setzt er im artistischen Anspruch in Parallele zu Wagners «Ring des Nibelungen» und hebt dabei Rechtens auch die Züge des Nationalistischen was immer Manuel de Falla in der Zeit zwischen 1928 und 1946 damit gemeint haben mag des Riesenwerkes hervor. Der Band enthält weder ein Literatur- noch ein Werk- und Plattenverzeichnis. Auch eine Lebenstafel und ein Stichwortregister wären nützlich.
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