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Mantaray (Special Edition)
 
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Mantaray (Special Edition)

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4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. Into A Swan 4:12 EUR 0,99
Wiedergabe   2. About To Happen 2:49 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Here Comes That Day 4:01 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Loveless 4:23 EUR 0,99
Wiedergabe   5. If It Doesn't Kill You 4:32 EUR 0,99
Wiedergabe   6. One Mile Below 2:59 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Drone Zone 3:22 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Sea Of Tranquility 5:11 EUR 0,99
Wiedergabe   9. They Follow You 4:59 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Heaven And Alchemy 4:19 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klasse! 14. September 2007
Format:Audio CD
Siouxsie ist wieder da, aber nichts ist mehr so, wie es einst war. Siouxsie and the Banshees sind Geschichte. Das einstige Neben- und spätere Hauptprojekt The Creatures wurde ebenfalls eingestellt, denn 2004 läutete die "An Evening with... Siouxsie" Tournee ganz offiziell ihre Solokarriere ein. Mit "Mantaray" liegt nun endlich das erste Soloalbum vor. Und die Bezeichnung Soloalbum trifft den Nagel auf den Kopf, denn es ist das erste Album, auf dem Sioux ohne ehemalige Weggefährten auskommt. Ex-Banshees Keyboarder/Cellist Martin McCarrick und Gitarrist Knox Chandler, mit denen Sioux in den letzten Jahren immer wieder zusammengearbeitet hatte, haben nicht an dem Album gearbeitet. Der zweifellos größte Schnitt: An den Drums saß erstmals seit 1979 jemand anders, denn Trommler und langjähriger Ehemann Budgie ist ebenfalls nicht mehr dabei. Weder musikalisch noch privat, denn die Scheidung wurde dieses Jahr vollzogen.

Zum Musikalischen: Das Album ist sehr abwechslungsreich und wechselt stilistisch zwischen düsterem Rock, Industrial, Pop, Electronic, Glam, hat aber auch seine ruhigen Momente, die eher in Richtung Trip Hop gehen oder Anleihen beim Jazz nehmen. Hin und wieder blitzt der Sound der Banshees oder die Creatures auf, jedoch ohne zu einer Kopie vergangener Tage zu werden. Eingespielt wurde das Album mit den üblichen Gitarren Drums und Bass, aber auch mit u.a. Keyboard, Streichern, Saxophon, Trompeten, Marimbas und Synthesizer.

Los geht es mit "Into a Swan", einer schönen Gitarren/Drumlastigen Industrial-Rocknummer. Ein ganz starker Song zum Auftakt und die erste Singleauskopplung. In eine ähnliche Richtung geht dann auch "About to happen". bei dem die Gitarrenparts ein wenig an Rammstein erinnern. "Here comes that Day" ist ein wenig ruhiger und legt den Schwerpunkt auf Drums, Blechbläser und Streicher. Alles in allem ein Song, der an Creatures-Zeiten und Brass Bands anlehnt. "Loveless" schlägt rockige Töne an, aber eher ruhig und ziemlich dunkel, vor allem die Streicher gefallen mir hier sehr gut. "If it doesn't kill you" klingt jazzig, langsam, traurig. Einer der Songs, die an Shirley Bassey erinnern. "One Mile Below" ähnelt wieder etwas an den Creatures-Stil, irgendie kommt aber auch ein wenig der gute alte Banshees-Sound durch. Danach wird es mir "Drone Zone" wieder ruhig, ein Jazz-Feeling wie bei bei der Banhees-Nummer "Cocoon" (enthalten auf auf "A Kiss in the Dreamhouse"). "Sea of Tranquility" ist eine langsame, sehr tragisch klingende Nummer. Das Intro von "They Follow You" erinnert mich irgendwie an die Doors. Die Melodie ist erst verspielt und irgendwie verträumt, ehe sich der Song in eine andere Richtung dreht. Plötzlich setzt die Gitarre ein und macht den Weg für die Marimbas frei. Genialer Moment und einer der besten Titel des Albums! Den Schlußpunkt setzt dann "Heaven and Alchemy", ein langsamer und trauriger bis schwer verdaulicher Song im Gospel-Stil.

Fazit: Das letzte Creatures-Album "Hái!" enttäuschte mich wegen den schwachen Texten und ich fand es insgesamt eher langweilig. "Mantaray" macht es da schon deutlich besser. Instrumental ist das Album facettenreich, die Texte sind im Vergleich zu "Hái!" wieder besser, wenn auch nicht so gut wie zu den besten Banshees-Zeiten. Siouxsies Stimme ist ordentlich, auch wenn sie nach zahlreichen gesundheitlichen Problemen rund um Stimmbänder und Atemwege nicht mehr die gleiche ist. "Mantaray" ist schwächer als die besten Banshees-Alben, aber eben auch anders. Und Siouxsie hat damit einen guten Start in ihre späte Solokarriere hingelegt. Für Fans ist es Pflicht, alle anderen sollten unbedingt mal reinhören.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ralf K Berlin TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Etwas überraschend erschien 'Mantaray', da SIOUXSIE sich in den letzten Jahren bei ihren Konzerten doch sehr auf die Tragfähigkeit ihres Back-Katalogs verließ, wobei sie Songs quer durch ihre dreißigjährige Karriere in teilweise sehr schönem, manchmal aber auch etwas dick aufgetragenem Bombast inszenierte. Das Cover ihres Solo-Debuts, welches auf der Homepage durch die sich bewegenden Schmetterlinge noch besser zum Tragen kommt, zeigt eine jugendlich aussehende Frau, die auf dem Kopf steht und dabei ein etwas konkubinen-mäßiges Make-Up zur Schau trägt. Eine gespannte Erwartungshaltung tritt auch ohne die per rotem Aufkleber auf die Hülle gepappten gewohnten Standard-Lobhudelein britischer Magazine ein. Würde sich jemand für diese Platte interessieren, wenn es nicht diesen Bücher füllenden Vorlauf gäbe? SEX PISTOLS, THE CURE, BANSHEES, CREATURES und damit kreative Kunst ohne Fehlgriffe durch all die Jahre? Erstes Anhören: Ja, doch. Interessant. Zweiter Durchlauf: Sehr schön. Gleich noch mal. Dritter Versuch: Warten auf bestimmte Stellen, wo die Stimme begeistert, hüpft, bricht, bezwingt, betört oder gar mehreres zusammen - und zwar stets in Harmonie oder aber im Widerspruch zu einer großen Palette an akustischen und elektronischen Instrumenten. Zwischen lauter und selbstbewusster (womöglich auch leicht ironischer) Selbstinszenierung ('Into a swan') und leisen, fluffigen, elektronischen, betörenden Innehaltungen ('Sea of tranquility') bewegen sich zehn neue Songs, die perfekt produziert sind (hier ein Glockenspiel, da ein kleiner Industrial-Einsprengsel), sogar eine leicht verdrehte James-Bond-mäßige Nummer ist mit dabei. Kühle reicht Wärme die Hand. In zehntausend Magazinen steht wieder mal, SIOUXSiE sei die 'Ice Queen'. So wie bei BJÖRK, der ständig irgend ein Elfenquatsch unterstellt wird. Eine Ähnlichkeit zwischen den Beiden finde ich, zumindest was die seltsame Stimme und deren Tanz um und mit den Maschinen und Instrumenten, wobei sogar aus tendenziellen Nicht-Melodien durch geschickte Arrangements und dramaturgischen Kniffen tolle Songs entstehen. Ab dem vierten Hören stellt sich so eine Eventuell-Album-des-Jahres-Haltung ein. Das Konzert ein paar Wochen nach Erscheinen der Platte ist auch ' vo wenigen Momenten abgesehen ' voll und ganz auf die Wirkung dieses Debuts abgestimmt. SIOUXSIE sieht zweifellos toll und schlank in ihrem Traum aus pink, schwarz und silber aus, und selbst nach heutigen Maßstäben, wo Leute um die Fünfzig häufig zehn Jahre jünger ausschauen, wirkt SIOUXSIE jung und agil. Glückwunsch für tolles Aussehen, tollen Gig, tolles Album!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Siouxsie is back! 17. September 2007
Format:Audio CD
Schmerzlich vermisst habe ich Siouxsie and the banshees als diese sich aufgelöst haben. Das was danach kam - "The Creatures" zusammen mit ihrem Mann - war nur partiell ein würdiger Ersatz. Und nun kommt das erste Solo-Album der Göttin des Punk, Wave und Gothic - und es ist fantastisch!

Mantaray ist mindestens so gut wie die guten Alben von Siouxsie and the banshees, aber ich neige eher dazu zu sagen, es ist noch viel besser. Vielleicht ist es die Reife, jedenfalls wirkt die Stimme noch kräftiger und eindringlicher. Die Musik ist hier die perfekte Ergänzung und harmonisiert wie selten zuvor mit dem Gesang.

Hoffentlich wird es noch viele weitere Alben geben die so genial sind wie Mantaray!
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