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Mansfield Park
 
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Mansfield Park

Frances O'Connor , Jonny Lee Miller , Patricia Rozema    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Frances O'Connor, Jonny Lee Miller, Alessandro Nivola, Embeth Davidtz, James Purefoy
  • Regisseur(e): Patricia Rozema
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 8. Mai 2001
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (81 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005A4H0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.863 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als kanadische Regisseurin, mit dem Ruf smarte Filme mit einem großen Budget überzeugend handeln zu können, hatte Patricia Rozema ihren ersten Hit mit dem schrulligen I've Heard The Mermaids Singing. Die Heldin aus Mermaids, ein Mäuschen in einem Haifischbecken aus Galeristen, zeigt, was in ihr steckt, als sie ihren Mentor hinter sich lässt, der auf ihre Kosten groß geworden ist. Auf ähnliche Weise gelingt es der mittellosen Fanny Price (Frances O'Connor) in Mansfield Park, nach Jane Austens gleichnamigem, stark autobiografisch gefärbten Roman, mit den Bertrams auf einem schicken ländlichen Gutshof zu leben, wo herzlose, klassenbewusste Beziehungen vorherrschen. Nach einigen grausamen Rückschlägen, schafft es Fanny, kraft ihres literarischen Talents und ihrer moralischen Integrität, die Schwierigkeiten zu meistern und ihr Leben zu lieben.

Anders als die Filmemacher, die Austens geldbetonte Welt in Licht und Leichtigkeit zu hüllen pflegen, stösst Rozema unsere Nase unnachgiebig auf die Tatsache, dass der Reichtum der Bertrams von dem Blut und dem Schweiß weit entfernter Sklaven getränkt ist. Und sie sieht auch nicht über die schmutzigen Slums hinweg, denen Fannys Mutter entstammt und die auch Fanny selbst drohen, sollte sie sich weigern, den hübschen, aber hohlen Glücksjäger (Allesandro Nivola) zu heiraten, den Sir Thomas Bertram für sie auserwählt hat.

Der Dramatiker Harold Pinter spielt den Patriarchen von Mansfield Park sehr überzeugend: Zu großer Freundlichkeit fähig, aber hart wie Stein, wenn sein aristokratischer Wille in Frage gestellt wird. Embeth Davidtz (mit wundervoll verführerischer Verve als Mary, die amoralische Schwester von Fannys Freier, zu sehen) und O'Connor ähneln sich in ihrem Verhalten, weil sie sich beide in einer Männerwelt bewegen, in der sie gleichermaßen Sex und/oder Klugheit einsetzen müssen, um zu überleben. Rozema liefert in diesem unterhaltsamen Film, der ungefähr 1806 spielt, eine authentische Austen ab und zeigt eine Protofeministin mit Grips und Charme. --Kathleen Murphy

Produktbeschreibungen

Fanny Price weiß genau, was sie will: sie liebt ihren Cousin Edmund, mit dem sie in Mansfield Park, dem prächtigen Landsitz ihrer wohlhabenden Verwandten, aufgewachsen ist. Doch der hat sich ausgerechnet in die charmante, aber sehr ehrgeizige Lady Mary Crawford verliebt.
Als Marys Bruder Henry, ein reicher Dandy, Fanny einen Heiratsantrag macht, lehnt sie energisch ab. Ihr bleibt nun keine andere Wahl: sie Mansfield Park auf der Stelle verlassen, um wieder in die bedrückende Atmosphäre ihres ärmlichen Elternhauses zurückzukehren. Doch eines Tages steht Edmund überraschend vor

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich habe hier das Bedürfnis diesen Film einmal zu verteidigen, weil ich merke, dass sich viele, die den Film bewerten, sich daran stören, dass er mit der Vorlage nicht mehr viel gemein hätte. Hierzu muss ich sagen: "Das stimmt. Macht aber auch nicht viel." Warum ich das sage? Nun, weil es wahrscheinlich einen langweiligen Film gegeben hätte, wenn sie Fanny Price so gezeigt hätten, wie im Buch beschrieben. Gut, zugegeben, ich mag auch gerne Frauen, die zurückhaltender in ihrem Wesen sind, aber es ist auch gut zu sehen, wenn sie aus ihrer Schüchternheit herauskommen und sich zu verteidigen versuchen. Und das macht Fanny hier in dieser Verfilmung. Sie hat hier ihre ruhigen Momente, aber dann traut sie sich auch in die Verteidigung zu gehen. Es hält sich hier alles schön die Waage und dieses Verhalten finde ich sehr zeitgemäß. Ich denke nicht, dass heute noch viele eine Frau sehen möchten, die alles herunterschluckt und immer alles so macht, wie man ihr sagt. Gerade das finde ich an Elizabeth Bennet so reizvoll, dass sie immer das sagt, was sie denkt. Und das auch schon zur damaligen Zeit von der Autorin so erdacht. Ich glaube, dass macht den Reiz des Romanes aus, dass sie eben nicht sittsam da sitzt und in ergebungsvoller Haltung auf ihren Mr. Darcy wartet. Ich denke, er hätte sich auch nie in sie verliebt, wenn sie sich schweigsam in ihr Schicksal gefügt hätte. Ich denke, so hat auch die Regisseurin von Mansfield Park gedacht. Deshalb hat sie eine Heldin erschaffen, die sich auch bei einer ihr günstigen Gelegenheit zur Wehr setzen kann. Nicht immer gelingt ihr das und sie schweigt lieber. Aber gerade das macht Fanny glaubhaft und vermittelt dem Zuschauer das Gefühl, dass sie zu einer selbstbewussten Frau heranreift. Ich finde es immer wieder herrlich, diese Verwandlung miterleben zu dürfen und ich bin froh, dass ich keine Fanny sehen muss, wie in der Verfilmung von 1983, in der sie einfach nur langweilig und farblos ist.

Ich muss gestehen, dass ich den Film erst lieb gewonnen hatte, als ich ihn ca. drei mal gesehen habe. Ich fand am Anfang die Ausstattung der Räume auch etwas karg, doch jetzt stört mich das nicht mehr, weil der Film durch seine Personen lebt und den Charme, den er versprüht. Frances O`Connor finde ich als Fanny eine sehr gute Besetzung, da die Schauspielerin nicht zu jung und auch nicht zu alt für die Rolle ist, um ihr so abnehmen zu können, dass sie für ihr Glück kämpfen kann und weiß, was richtig für sie ist. Aber auch alle anderen Schauspieler passen hervorragend zu ihren Rollen.

Ich finde, es ist ein richtiger Kunstfilm mit gehobenen Niveau. Gerade manche Augenblicke, wie die Zeitlupenszene mit Fanny auf dem Pferd reitend, finde ich genial umgesetzt. Auch die bissige Ironie, die einer Jane Austen würdig ist, findet man in dem Film zu genüge.

Nach meiner Meinung ist es nicht immer so schlimm, wenn der Film von der Vorlage abweicht. Entscheidend ist dann, was der Regisseur/Drehbuchautor daraus macht. Bei dieser Verfilmung wurde alles bestens gemacht und deswegen gebe ich dem Film ganze
fünf Sterne.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Eines vorweg, mit Jane Austen und ihrem Roman "Mansfield Park" hat dieser Film nur die allgemeine Handlung gemein. Aber ein Film ist ein eigenständiges Werk und sollte auch als solches betrachtet werden. Damit einher geht ein freier Umgang mit den Charakteren und der Handlung. Und darin besteht das eigentliche Problem des Filmes.
Die Charaktere werden verändert, bzw. man lässt Handlungsteile weg, die zur Charakterisierung bestimmter Personen notwendig wären. Dadurch wird die übrige Handlung und vor allem die Handlungsmotive der einzelnen Figuren nicht mehr schlüssig. Es geht auch der Jane Austen eigene Scharfsinn und die Ironie verloren, zum Ausgleich dafür bietet der Film aber eine ganz eigene Ironie (positiv gemeint!).
Vor allem der Charakter von Fanny, der Hauptperson, entspricht nicht mehr der Fanny von "Mansfield Park", was recht fatal ist, da Jane Austen den gesamten Roman und die darin vorkommenden Figuren auf Fanny hin konzipert hat. Es ist ein durchkomponiertes, komplexes Werk, in dem jede Figur eine Bedeutung und Notwendigkeit für die Geschichte hat. Der gesamte Zusammenhang fällt natürlich weg, ändert man die Figur der Fanny. Dann ist es die Aufgabe des Filmes, die Konzeption jeder Figur auf diese Veränderung abzustimmen. Geschieht dies nicht, ist der Zuschauer gezwungen, auf sein Hintergrundwissen aus dem Roman zurückzugreifen, damit alles schlüssig wird. Und das ist der Punkt, der einen daran hindert,den Film als ein eigenständiges, vom Roman unabhängiges Werk zu betrachten. Schade eigentlich!

Der Ansatz des Filmes ist sogar ziemlich gut und bietet viel Potential für eine interessante Auseinandersetzung. Die Geschichte wird teilweise von Fanny erzählt, der man damit Züge von Jane Austen verleiht. Es ist wirklich ein guter Gedanke, die Schriftstellerin auf diese Weise in den Film zu integrieren, da sie auch im Buch eine unglaubliche Präsenz durch ihre Art des Erzählens besitzt. Das hätte auch gelingen können, aber leider ist es gerade das, was das eigentliche Problem des Filmes ausmacht. Jane Austen war eine aufmerksame und kritische Beobachterin ihrer Zeit, die die Gesellschaft in ihrer Umgebung mit Ironie und spitzer Feder sezierte. Fanny dagegen ist ein herzensguter Mensch, der seinen Mitmenschen mit einer gewissen Naivität begegnet, sie hat die Reinheit und Unschuld eines Kindes. Diese beiden Charaktere schließen sich eigentlich aus; es dürfte zumindestens schwirig sein, glaubhaft zu machen, dass beide in der selben Situation genau gleich handeln würden.
Es reicht also nicht, gute Gedanken zu haben, wenn man nicht konsequent genug in ihrer Umsetzung ist.

Trotzdem mochte ich den Film sehr gerne. Mein Ratschlag wäre: Vergessen, dass es einen Roman "Mansfield Park" von Jane Austen gibt, völlig vorbehaltlos den Film anschauen und ihn den ganzen Charme eines Kostümfilmes entfalten lassen.

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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
This film is all wrong: the actors are wrong, the setting is wrong, the dialogue is wrong, I don't know why the director called it Mansfield Park when she should have called it "A Figment of My Imagination" for all the similarities it has with Jane Austen's original. She tries to unnecessarily spice up what is Austen's longest novel, adding sex scenes and alluding to slavery in the colonies, neither of which are mentioned in the original. The heroine in the film is a bouncy creature filling her time writing letters to her sister, it is clear from the original that she is nothing of the sort, vital characters are left out (the Grants) and as for the fireworks in Plymouth ... what else can I say, read the novel and see for yourself what a total hash she has made of this masterpiece.
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Die neuesten Kundenrezensionen
fanny price einmal ganz anders
ich liebe jane austen, aber mit fanny price, der heldin von "mansfield park" konnte ich mich bisher noch nie anfreunden. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von gremlin veröffentlicht
Schlechter Film
Der Film hat wirklich kaum etwas mit der Vorlage zu tun, am meisten stört mich, dass der Charakter von Fanny völlig anders dargestellt wird. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Fisch veröffentlicht
Schrott
Dieser Film hat mit J. Austens Buch nichts, aber auch gar nichts gemein. Was die ausführenden Produzenten hier mit Jane Austen gemacht haben,ist derart fern von allem... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von claus.sieg@t-online.de veröffentlicht
Ich wuerde den Film ja gern bewerten...
... aber leider startet die DVD nicht einmal! Weder mein Blueray Player noch mein Laptop erkennen die DVD!

Woran das liegt? Keine Ahnung, aber die DVD geht zurueck!
Vor 4 Monaten von Kay veröffentlicht
Keine echte Austen Verfilmung aber als Film ganz unterhaltsam
Fanny Price ist die Tochter einer in Ungnade gefallenen Mutter. Ihre Mutter heiratete aus Liebe einen armen Mann, die Folge waren unzählige Kinder, deren erstes Fanny ist. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von callisto veröffentlicht
Trotz Schwächen gut
Zugegeben, der Film hat seine Schwächen. Nicht gerade detailgetreu, vielleicht zu viele Freiheiten und Änderungen etc. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Martina31 veröffentlicht
Pure Enttäuschung
Diesen Film würde ich niemandem empfehlen. Dabei habe ich ihn nicht in der Erwartung gekauft, eine buchgetreue Verfilmung des gleichnamigen Werkes zu sehen, sondern nach einer... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Julia H. veröffentlicht
Eine nicht ganz mit dem Roman konform gehende Verfilmung - Eine...
Fanny Price wächst in ärmlichen Verhältnissen in Portsmouth auf. Sie wird als junges Mädchen zu ihrer strengen Tante Norris nach Mansfield Park geschickt und... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Bücher-Liebhaberin veröffentlicht
please rent before you buy it!!!
I made the devestating mistake of ordering this movie to buy before having watched it, as I was convinced that it would undoubtedly form part of my favourites' collection... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Ein Kunde veröffentlicht
Ohne Vorbelastung ein toller Film
Ich habe das Buch nicht gelesen, was vermutlich mein Glück war. Meistens ist man ja nach einem wundervollen Buch von der Verfilmung enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von J. Buhren veröffentlicht
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Einschätzung der Verfilmung von Mensfield Park 0 26.09.2007
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