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Auch im vierten Teil ihrer
Hell On Earth-Reihe fahren Manowar wieder alles auf, was Fanherzen höher schlagen lässt. Live-Mitschnitte, Blicke hinter die Kulissen, halb nackte Girls und salbungsvolle Worte bilden die Säulen einer vierstündigen Reise durch eine farbenprächtige schwermetallische Parallelwelt.
Schwerpunkt der edel aufgemachten Drei-Disc-Box sind Aufzeichnungen von der "Warriors Of The World"-Tour, die die Band 2002 rund um den Globus führte. Viele der bei 35 Konzerten aufgezeichneten Tracks spielt man nur an, mit "Kings Of Metal", "Brothers Of Metal", "Warriors Of The World United", "An American Trilogy", "Call To Arms", "I Believe", "Spirit Horse Of The Cherokee", "Swords In The Wind", "Master Of The Wind", "Courage", "House Of Death", "Outlaw" und "Army Of The Immortals" werden aber immerhin 13 Songs in voller Länge gezeigt. Dazwischen schiebt man immer wieder amüsante Backstage-Sequenzen ein, zeigt Ausschnitte aus diversen TV-Auftritten, vermittelt Stimmungsbilder von zahlreichen Sommerfestivals und lässt in kurzen Interview-Schnipseln nicht nur die Musiker und ihr Umfeld, sondern auch viele Fans zu Wort kommen. Die Höhepunkte einer jeden Manowar-Show - Oben-ohne-Girls, Bierfontänen, Mitsingspielchen sowie Drum- und Bass-Soli - werden natürlich mehrfach in Szene gesetzt, wobei der Humorfaktor immer zwischen Selbstironie und Realsatire hin und her pendelt. Trotz aller klischeehaften Selbsthuldigungen muss man Joey DeMaio & Co. aber zugute halten, dass sie ihre Anhänger fast genauso oft ins Rampenlicht schieben wie sich selbst und arrogantes Rockstar-Gehabe fast noch mehr verabscheuen als "falschen" Metal.
Auch auf der zweiten DVD wird reichlich kurzweilige Unterhaltung geboten. Man ist dabei, wenn die Bandmitglieder vorgestellt werden, der Soundmann und der Fitnesstrainer der Amerikaner ihren Alltag auf Tour schildern, prominente Fans wie Kai Hansen (Gamma Ray) und Doro sich vor den selbst ernannten Kings Of Metal verneigen, die Bühnen-Motorräder unter die Lupe genommen werden und Groupies sich in die Horizontale begeben. Den höchsten Spaßfaktor haben allerdings die in voller Länge wiedergegebenen Manowar-Gastspiele bei "tv total" (mit Stefan Raabs legendärem Lob "You look like Katja Ebstein" an Gitarrist Karl Logan), dem "Viva Comet" und "Alles Pocher". Und als ganz besonderes Bonbon gibt es noch auf der Bonus-Audio-Disc den neuen, angenehm rasanten Song "King Of Kings" als Vorgeschmack auf das nächste Album.
Die Bildqualität der DVDs ist durch die Bank in Ordnung (selbst bei den wackeligen Backstage-Passagen), und auch der Dolby-Digital-Sound (5.1 und 2.0) kann überzeugen. Untertitel in insgesamt zwölf Sprachen (darunter auch Deutsch und Englisch) erleichtern das Verständnis, und drei Kommentarspuren bieten dem Zuschauer, dem die normalen vier Stunden nicht reichen, ausreichend Stoff für weitere kurzweilige Abende mit der größten True-Metal-Band des Planeten. -- Michael Rensen
Produktbeschreibungen
Wie bereits die erfolgreichen Vorgänger der HELL ON EARTH Serie zeichnet sich auch dieses Set durch, allerhöchste Video- und Soundqualität, ein großartiges, episches Fantasy Artwork und grandioses Package und einzigartigen MANOWAR Metal aus.Regie für HELL ON EARTH IV führte abermals Neil Johnson. Für den Dreh wurden die besten Kameras, Linsen und mehr als 70 Kamerawinkel verwendet, um so die ganze Kraft von MANOWAR und die gewaltige Energie der Fans einzufangen. Das Ergebnis sind beeindruckende Bilder und Sounds, die zeigen wie MANOWARs Metal in 5.1. Surround Sound explodiert.