Kurzbeschreibung
Curd Jürgens bezeichnet sie als Königin von Salzburg , der Galerist Thaddaeus Ropac als Ikone kultivierter Geselligkeit . Marianne Manni Fürstin zu Sayn-Wittgenstein hat 36 Festspielsaisonen lang berühmte Künstler, Staatsoberhäupter und bedeutende Persönlichkeiten aus aller Welt zu den legendären Mittagessen in ihr Landhaus in Fuschl geladen. Die Gästeliste reichte von Leonard Bernstein, James Levine, Klaus Maria Brandauer, Curd Jürgens, Ben Becker, Thomas Hampson, Peter Stein und George Tabori über Prinz Charles, Margaret Thatcher, Prinz Sadruddiun Aga Khan bis hin zu Thomas Gottschalk, Sean Connery u. v. a. Die handgeschriebenen Einladungen der Fürstin waren ebenso geschätzt wie begehrt, kamen sie doch einem Ritterschlag der Salzburger Festspielgemeinde gleich. Im Sommer 2009 hat die Fürstin mit ihren Gästen Abschied gefeiert. 500 Freunde nahmen mit Wehmut zur Kenntnis, dass die glanzvolle Ära der ländlichen Mittagessen nur mehr in schönen Erinnerungen weiterleben wird. Diese bleiben bewahrt in dem eindrucksvollen Bildband, der sich wie ein Almanach der Festspielgeschichte ausnimmt, und die von heiterer Gelassenheit und Herzlichkeit geprägte Atmosphäre im Landhaus und dem großen, blumengerahmten Garten widerspiegelt. Es war die große Persönlichkeit von Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein, die ihre Einladungen so einzigartig machten. Aus den handwerklichen Zutaten will die Fürstin kein Geheimnis machen, sondern sie beschreibt im Buch ManniFeste , wie jeder Mann und jede Frau Ähnliches auch zuhause für einen kleinen Gästekreis durchführen kann. Die einzelnen Kapitel dazu sind in Einladungen, Einkauf, Placement, Tischdekoration usw. gegliedert. Selbst Rezepte ihrer mit einfachen Zutaten aus der Region zubereiteten Speisen und von ihrem berühmten Hollersaft verrät die Fürstin in ManniFeste .