Die Partie ist kein konventioneller Krimi, da er zwei sehr unterschiedliche Handlungsebenen miteinander verknüpft. Zum einen die zeitgenössische mit dem Mannheimer Kommissar Kimski, der sich schon bald mit der ehrgeizigen Reporterin Eva als schlagfertiges Team mit einem schwierigen Fall beschäftigt und zum anderen die historische Komponente in Mannheim und umzu mit dem Kurfüsten Carl Theodor, im 18.Jahrhundert den Illuminatenorden verboten hatte. In diesem Handlungsstrang gibt es noch eine weitere interessante Figur, den Maler und Architekten Johann Christian von Mannlich.
Die hervorragend entworfenen Figuren lassen den Roman in mehreren Ebenen gut funktionieren. So ist für Fans historischer Romane der geschichtliche Anteil, der zwar leider gegen Ende hin arg komprimiert ist, aber immerhin auch 39 Jahre umfasst, genauso spannend wie der actionreiche Handlungsablauf der Krimihandlung. Hinzu kommt eine gute Portion Wortwitz.
Der Roman macht Spaß und ist keinen Moment langweilig!