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Manneswehen: Roman
 
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Manneswehen: Roman [Gebundene Ausgabe]

Bruno Preisendörfer
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1 (23. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821861037
  • ISBN-13: 978-3821861036
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 624.936 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bruno Preisendörfer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

'Buch des Monats' (FHM, 8/2009) 'Ein komischer Roman über den Mann und sein bestes Stück!' (port01 Essen, Juli 2009) 'Preisendörfers 'Manneswehen' werden ebenso wie seinerzeit die 'Feuchtgebiete' sicher nicht auf ungeteilte Zustimmung treffen. Aber da vieles, was vor wenigen Jahrzehnten noch als Tabu galt, meist einen beachtlichen Verkaufswert besitzt, darf sich der Autor hoher Umsatzzahlen wohl dennoch gewiss sein.' (Frauke Kaberka, dpa, 13. August 2009) '...höchst amüsant, voller witziger Dialoge, peinlich-komischer Szenen (...). Preisendöfer beherrscht die Kunst der Komik, die aus peinlichen Situationen entsteht - etwa der Samenspende mit Hindernissen - und dem Zusammenprall von Gedanken.' (Torsten Harmsen, Berliner Zeitung, 24. September 2009)

Kurzbeschreibung

Was passiert eigentlich, wenn das beste Stück des Mannes in die Werkstatt muss? Max Vola hat ein Problem: Er sitzt in einer Eierschaukel fest. So nennt er die Hängevorrichtung, die er konstruiert hat, um mit den Nachwehen seiner Sterilisation fertig zu werden. Gefangen in dieser Schaukel erzählt der begeisterte Amateurboxer und Sanitätsfachmann von seiner Liebesbeziehung mit Helen, einer zu drastischen Formulierungen neigenden Gynäkologin. Und er erzählt von den Abenteuern, die mit seiner Operation verbunden waren, einschließlich des übereilten Versuchs, seine männliche Potenz als unbeschädigt zu beweisen. Auch nach seiner Befreiung aus der Schaukel geht das kuriose Geschehen weiter: Vom Transport des eigenen Samens unter dem Herzen bis zu einem bizarren Medizinerfest einschließlich Eifersucht und Heiratswunsch. Jammern geht anders: Bruno Preisendörfers Held erzählt lakonisch und in verwegener Offenheit von den ganz anderen Umständen einer Sterilisation und ihren unerwarteten Folgen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Steril sterilisiert 20. Juli 2009
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin ein erklärter Fan von "Die letzte Zigarette", Preisendörfers vorigem Roman, und deshalb hochmotiviert an die Lektüre dieses Buches gegangen. Nach der Beendigung bin ich allerdings in der Hauptsache ratlos.

Max ist fast vierzig, Sanitärfachmann und Verkäufer von Einbaubädern, die vor allem in Altenheimen Anwendung finden. Seine jüngere Lebenspartnerin Helen praktiziert als Gynäkologin. Die beiden möchten keine Kinder bekommen, und da sich alle anderen Verhütungsmethoden als zu beschwerlich oder lustfeindlich erwiesen haben, entschließt sich Max zur Vasektomie, also zur Samenleiterdurchtrennung, gemeinhin auch als "Sterilisation" bekannt. Der vergleichsweise kurze Roman erzählt vom Danach; aber auch die Vorgeschichte wird in Rückblenden gereicht, während Max in einer Art Kinderschaukel sitzt, die an der Zimmerdecke hängt, um die traktierten Hoden zu schonen, weil er gleich nach der OP seine Manneskraft beweisen wollte, was zu schmerzhaften Komplikationen geführt hatte.

"Manneswehen" ist eigentlich eine lange Kurzgeschichte, die sich verblüffend intensiv auf vermeintlich lustige Episoden kapriziert, etwa Besuche im Sexshop oder Probleme rund um die Spermaprobenabgabe in der Arztpraxis. Vieles davon hat man so schon gehört, gelesen oder in schlechten Filmkomödien gesehen, weshalb der Lachfaktor hier doch eher niedrig ausfällt. Bleibt eine Liebesgeschichte, die von der Unsicherheit des Mannes bestimmt wird, der seltsam passiv und reflektierend mit der Beziehung umgeht.

Das ganze Buch wirkt bei aller erzählerischen Kunstfertigkeit unentschlossen und manchmal sogar etwas gequält. Offenbar haben Autor und/oder Lektor irgendwann bemerkt, dass das Thema "Sterilisation" einen Roman nicht trägt, jedenfalls keinen solchen, wie ihn Preisendörfer geplant hat. Anders lässt sich kaum erklären, warum Sitcom-Humor und durchaus anspruchsvolle, liebenswürdige Betrachtungen zu einer Geschichte vermengt wurden, die dennoch nicht so recht zünden will. Max bleibt blass, distanziert, wirkt unecht, und die Oberflächlichkeit der gesamten Erzählung verhindert echtes Miterleben. Außerdem werden die Beweggründe für den Eingriff, die diesbezüglichen Sorgen und Implikationen nur angerissen; der Roman konzentriert sich, wie erwähnt, auf vermeintliche Situationskomik (wie etwa Max' Unfähigkeit, die Kinderschaukel zu verlassen) und am Ende sogar auf recht fade Verwechslungsspielchen.

Letztlich erweist es sich als Vorteil, dass "Manneswehen" nur rund 200 Seiten hat. Der Versuch, ein intelligentes Männer-Gegenstück zum frechen Frauenroman abzuliefern, ist jedenfalls gescheitert.
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Das Leiden der Männer 1. März 2010
Von Daniela Möhrke TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Verhütung ist nicht immer nur Sache der Frau. Das bekommt Max in Manneswehen körperlich zu spüren. Er und seine Partnerin Helen, die Gynäkologin ist, haben sich auf eine Sterilisation geeinigt. Dass das alles nicht so einfach wie erhofft abläuft, kann man sich beim Titel Manneswehen schon denken. Sagt man nicht immer, dass Männer eine Geburt nie durchstehen würden? Hier sieht man nun, wie es mit einer Sterilisation ist.

Dieses Buch zeigt auf humorvolle Weise die Leiden eines Mannes, der um einen kleinen Teil seiner Männlichkeit "beraubt" wurde auf. Interessant daran ist, dass der Autor Bruno Preisendörfer - selbst ein Mann - so offen mit der mehr oder weniger vorhandenen Leidensfähigkeit seiner männlichen Mitmenschen umgeht.

Max ergeht es wirklich nicht gut. Seine Schmerzen zwingen ihn in eine selbst konstruierte Eierschaukel - eine Vorrichtung, in der Max sich weniger Schmerzen erhofft. Dumm nur, dass er sich daraus allein nicht befreien kann und seine Freundin unterwegs ist. Peinlich, peinlich denkt er sich und beginnt über sein Leben und Leiden zu berichten.

Als Sanitätsfachmann hat Max seiner Freundin, die kein Blatt vor den Mund nimmt, oft nichts entgegenzusetzen. Deshalb will er umso mehr seinen "Mann" stehen und keine Schmerzen sowie seine funktionstüchtige Männlichkeit zeigen. Zurückhaltung ist seines Erachtens hier nicht angebracht und die Konsequenzen folgen: Noch mehr Schmerzen!

Manneswehen ist aber auch ein Buch über das ganz normale Leben, über Liebe und Beziehungen, Freundschaft und Job. Bruno Preisendörfer berichtet hier nicht ausschließlich über die quälenden Folgen einer kleinen Operation. Der unaufgeregte Schreibstil des Autors sowie sein Einfallsreichtum machen dieses Buch durchaus lesenswert. Jedoch bleibt dem Leser der große Aha-Effekt verborgen. Manneswehen ist zwar ganz witzig und der Autor hat zwar viele Einfälle - viele davon sind jedoch nicht mehr neu. Dementsprechend wird der Leser eher selten wirklich lachen müssen.

Ein bisschen mehr Feuer, Tempo und Eigenständigkeit hätten Manneswehen gut getan. Vielleicht muss man aber auch ein Mann sein, um sich in den Leidensdruck von Max richtig einfühlen zu können. Die meisten Leser werden sich sicher eine Schippe mehr Humor von diesem Roman wünschen!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Was für ein Thema und doch tun es viele Männer: die Sterilisation, doch nicht jeder möchte darüber reden und für die meisten ist es ein Tabuthema. Der Autor Bruno Preisendörfer hat in seinem Buch MANNESWEHEN das schwierige Thema ganz offen und humorvoll aufgezogen und präsentiert uns einen Held wider Willen, Max - dieser hat sich sterilisieren lassen und darf nun mit dem Ergebnis in sein neues Leben treten - Unerwartetes und schräge Komik lassen uns dabei laut auflachen.

Das Buch bietet Kurzweil zum Thema der Vasektomie beim Mann - was das ist? Ganz einfach, ein kleiner Schnitt am Scrotum des Mannes (Hodensack) und die Samenleiter sind durchtrennt - dadurch sollte zumindest theoretisch der Mann zu 100% zeugungsunfähig werden.

Das dabei auch einiges schief gehen kann, wenn man sich an denn ärztlichen Rat nicht hält, beschreibt MANNESWEHEN - Unvernunft dein Name ist Mann.

Auch die von Arzthelferinnen in diesem Buch demonstrativ zur Schau getragene Kaltschnäuzigkeit macht es unserem Protagonisten nicht leicht.

Über das Thema danach zu reden geht wohl schon eher, doch ein schaler Beigeschmack bleibt - denn das potente männliche Exemplar hat sich ja soeben aus der Spermakonkurrenz ausgeschlossen.

Das Buch ist sicherlich keine Hilfestellung ob man sollte oder nicht. Es ist ein kurzweiliger Roman der dieses Thema ein wenig penetriert und dabei die Lachmuskeln strapaziert - also genau das richtige um abzuschalten und nicht nachzudenken.

Für einen lauen Sommer im Garten oder während des Urlaub genau das Richtige, zudem dürfte die Geschichte Mann wie Frau gleichermaßen zum Lachen anregen.
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