Pressestimmen
//gut"Eine Leerstelle füllt der Band nicht nur, indem er den Fokus auf muslimisch-migrantische Maskulinitäten richtet, sondern auch weil er dies im deutschen wie internationalen Kontext thematisiert." impu!se, 62 (2009) "Durch seine vielfältige Beleuchtung der männlichen Seite des als bedrohlich und bedroht konstruierten 'muslimischen Paares' leistet der Band einen wichtigen Beitrag zur Zurückweisung einfacher, stigmatisierender und skandalisierender Darstellungen." Sabine Strasser, Stimme, 70 (2009) "Ein 'junger' und 'frischer' Band, der durch eine Vielfalt von gleichberechtigt nebeneinander bestehenden Ansätzen/Perspektiven gekennzeichnet ist. Eine multidisziplinäre, internationale Mischung aus Beiträgen, die sich [...] mit einem Themenbereich beschäftigen, der in der bisherigen deutschsprachigen Forschungslandschaft eine Lücke darstellte." Prof. Dr. Joachim Thönnessen, www.socialnet.de, 4 (2009) "[Die Beiträge leisten] einen wichtigen, wenn nicht unverzichtbaren Beitrag zu einer demokratischen Kultur einer Einwanderungsgesellschaft, welche ihr Handeln an Menschenrechten und gleicher Würde aller orientiert, aber nicht länger an Vorurteilen und Stereotypen." Dr. Hans Prömper, MidK, 1 (2009) "[Die Beiträge leisten] einen wichtigen, wenn nicht unverzichtbaren Beitrag zur demokratischen Kultur einer Einwanderungsgesellschaft, die ihr Handeln an den Menschenrechten orientiert und Vorurteilen und Stereotypen, egal ob sexistischer, rassistischer oder sonstiger Provenienz, eine Absage erteilen will." Dr. Hans Prömper, Erwachsenenbildung, 3 (2010)
Kurzbeschreibung
Junge muslimische Männer sind die neuen Sündenböcke in den westlichen Gesellschaften - sie werden dämonisiert und sensationalisiert. Das seit dem "11. September" gesteigerte Interesse an muslimisch-migrantischen Geschlechterbeziehungen gilt vornehmlich dem Stereotyp des "aggressiven und patriarchalen Migranten". Die Frage nach der konkreten Bedeutung von Migration und Religion für die Transformation und (Re-)Konstruktion männlicher Identitäten wird nicht gestellt.Dieser Band schließt die Lücke in der deutschsprachigen Forschung und bringt interdisziplinäre Forschungsergebnisse zu den Schnittstellen von "Migration und Männlichkeit" sowie "Maskulinität und Islam" zusammen.