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Ein Mann wird gejagt


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Produktinformation

  • Darsteller: Marlon Brando, Jane Fonda, Robert Redford, E. G. Marshall, Angie Dickinson
  • Regisseur(e): Arthur Penn
  • Komponist: John Barry
  • Künstler: Joseph LaShelle, Sam Spiegel, James Z. Flaster, Lillian Hellman, Gene Milford, Richard Day
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Italian (Dolby Digital 1.0), German (Dolby Digital 1.0), English (Dolby Digital 1.0), French (Dolby Digital 1.0), Spanish (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hindi, Niederländisch, Italienisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 7. Dezember 2004
  • Produktionsjahr: 1966
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00069FEOW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.292 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

In Tarl, Texas, ist die Langeweile so groß wie die Ölfelder. Doch das ändert sich schlagartig ... Bubber (Robert Redford) ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und auf dem Weg nach Tarl. Seine Frau Anna (Jane Fonda) hat inzwischen ein Verhältnis mit dem Sohn des Mannes, der Bubber ins Gefängnis brachte. Sheriff Calder (Marlon Brando) fürchtet die Lynchstimmung, die in Tarl um sich greift. Und schon wird Bubbers Versteck bekannt und der Mob bricht los ...

Dieser Titel wird für Sie nach Bestellung auf DVD-R Disc produziert, die von den meisten DVD-Spielern abgespielt wird. Ob Ihr DVD-Spieler das DVD-R-Format abspielen kann, entnehmen Sie bitte der Gebrauchsanweisung.

VideoMarkt

Die meisten Bürger einer texanischen Kleinstadt halten Sheriff Calder für eine Marionette des Ölmagnaten Rogers. Als der lokale Bösewicht Bubba Reeves aus dem Gefängnis ausbricht, macht sich nicht nur Rogers' Sohn, der eine Affäre mit der Frau des Ausgebrochenen hat, Sorgen: Eine ganze Reihe von Bürgern fürchtet Reeves, die den Jungen lieber tot als lebendig sehen würden. Doch genau das hat sich Sheriff Calder vorgenommen: Er will Reeves schützen - und riskiert damit die Konfrontation mit dem Lynchmob und Rogers.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von moviefreak am 2. Januar 2005
Format: DVD
Diesen Film möchte ich als das Beste, was Arthur Penn ("Litle Big Man" und "Duell am Missouri") produzierte, bezeichnen. In einer texanischen Kleinstadt beherrscht ein kleiner Ölbaron das gesamte öffentliche Leben. Fast alle dort lebenden Menschen sind in irgendeiner Weise von ihm und seinem Unternehmen abhängig. Seine Direktoren und Abteilungsleiter wetteifern um seine Gunst, wesentlich angefeuert von ihren Ehefrauen.
In diese faschistoid geprägte Atmosphäre platzt die Nachricht, daß Bubber Rice zusammen mit einem Mitgefangenen aus dem Gefängnis ausgebrochen ist. Bubber (R. Redford) stammt aus der Stadt. Er wuchs als Kind armer Leute heran, beging einige Dummheiten, die ihn mit dem Gesetz in Konflikt brachten und wurde zuletzt schließlich aufgrund falscher Anschuldigungen zu einer längeren Freiheitsstrafe verurteilt. Seine junge Frau (J. Fonda) fand zu ihrer Jugendliebe, dem Sohn des reichen Ölbarons zurück. Sie wollte nach Bubbers Freilassung sich endgültig von diesem trennen.
Das anfänglich mehr neutrale Interesse der Bevölkerung an Bubbers Gefängnisausbruch wurde nach Bekanntwerden der Ermordung eines Autofahrers durch die Ausbrecher von gelangweilten, frustrierten Führungskräften des Unternehmens zu einer Progromstimmung angeheizt. Vergeblich bemühten sich der Sheriff (M. Brando) und seine Ehefrau (Angie Dickinson), Gesetz und Ordnung wieder herzustellen. In dieser Situation verschlug es Bubber, der eigentlich nach Mexiko flüchten wollte, in seine Heimatstadt. Dort wollte er seine Frau und seinen Jugendfreund und jetzigen Rivalen um Hilfe zu seiner weiteren Flucht bitten. So nahm das Drama seinen Lauf.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. Januar 2005
Format: DVD
Es gibt nur wenige Jahrhundertwerke (Langs Mabuse der Spieler, Citizen Kane, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, Peter Steins Klassenfeind, Mord mit kleinen Fehlern könnten Anwärter sein): Ein Mann wird gejagt/The Chase hat alle Voraussetzungen dazu. Auch wenn der auf dem Bühnenstück von Lilian Hellman basierende Film seinerzeit schlecht ankam und die gesamte Produzentetage nicht genügend Rückendeckung gab. Zu frisch der Tod von JFK (siehe Ende des Films - es wurde eine Parallele entworfen), zu unangenehm die letzten Rassenmorde und Lynchjustizen derzeiten in Louisiana - ebenso glaubt man niemals an einem Mob made in American. Heute wissen wir es längst besser und für viele Länder ist die Thematik frischer denn je. So brodelt dieses unfaßbar kompromißlose Werk endlich per sehr gut gemasterter DVD in unsere Flimmerkisten und kann mit großartigen Dialogen, einer brillanten Besetzung und einer starken Spannung trumpfen. Über allen thront Brandos präzise und ernüchternde Darstellung, die er zwischen Lakonie, Ehrlichkeit und absolten Abscheu vor dem Spießbürgertum angelegt hat. Der DVD-Hammer des letzten halben Jahres. Hoffentlich kommt auch bald bei Warner "Wer hat Angst vor Virginia Wollf?" heraus, damit die Jugend nicht glaubt das amerikanische Kino bestände nur aus Bruckheimer-Donner und pathetischen Sterben zwischen Air Force One und einem aufgemotzten King Arthur. Kaufempfehlung pur!!!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Walz am 6. Januar 2011
Format: DVD
Nach einer Handvoll herben Enttäuschungen und wenigen Lichtblicken über die Weihnachtstage, von den von mir gesehenen Filmen am Blu-ray- und DVD-Himmel, griff ich im erst jungen 2011er Jahr ins eigene Heimkinoregal.

Erinnere ich mich an einen Brandosatz: "Wirklich gute Musik wurde nur bis Mitte der 70er geschrieben, danach kam nur noch Mist!"
So in etwa lautet das Zitat, welches man frech mit dem Kino angleichen könnte, sieht man solch eine Perle.
Natürlich, gibt es noch 'ne Menge genialer Filme die nach dieser -politischen und gesellschaftlichen- Aufbruchdekade gedreht wurde, auch wenn es in den 80er eher bitter war und die 90er dann erst den Mut zur Besserung versprachen.
Das neue Kino hat da wiederum die Kraft und das Selbstbewusstsein; greift daher unverdrossen auf die "alten Meisterwerke" des Umbruchskinos dieser 10jährigen Zeit (also ca. 1965 - 1975) zurück und verwebt sie dramaturgisch neuer und oftmals auch genial.
Was hier aber im 1966 gedrehten '"Ein Mann wird gejagt; The Chase"' geboten wird, ist absolut großartiges Dramakino aus dieser besagten Zeit des Umbruchs. Neben Brando, mit seiner klasse Harald-Juhnke-Synchro, geben hier die gesamten damaligen Jungdarsteller (heute alles alte Hasen der ersten Garde: Redford, Fonda, Duvall) geballte Schauspielkunst vom Feinsten.
Wenn der liberale Sheriff Calder (Brandon) letztendlich von grölenden Mob verprügelt wird, wirkt das außerordentlich authentisch und hat nichts mit den -choreografisch u. ausgeklügelten- Verhauszenen neuerem Datums zu tun. Auch die Partyszenen der gelangweilten, betrunkenen Mittelschicht, mit ihren betrogenen und gestrandeten Seelen, ist prima interpretiertes (Kammer)Kino auf höchsten Theaterniveau.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eddie Lomax TOP 1000 REZENSENT am 17. Juni 2013
Format: DVD
Charlie 'Bubber' Reeves (Robert Redford) ist ein wilder Junge. Der Stadtrebell wenn man so will. Sein Aufbegehren hat ihm nicht den besten Ruf ein, ihn früh mit dem Gesetz in Konflikt gebracht. Jetzt sitzt er seit zwei Jahren im Gefängnis. Als er gemeinsam mit einem Schwerkriminellen flieht, sieht es zunächst nach reibungslosem Ablauf aus. Bis sie an einen Bürger geraten, der einem vermeintlich Verunglückten helfen will und seine Selbstlosigkeit mit dem Leben bezahlen muss. Bubber ist fassungslos, sein Kompagnon lässt ihn zurück. Zu Fuß streift Bubber nun durch die Wildnis, immer auf der Suche nach Nahrung. Er will sich zunächst nach Mexiko absetzen, kommt aber seiner Heimatstadt Tarl immer näher. Er muss im Verborgenen bleiben, eine großangelegte Suche nach ihm läuft bereits, das Fernsehen zeigt sein Konterfei, als Mörder gebrandmarkt zeigt die Öffentlichkeit kein Erbarmen, verurteilt hat sie ihn bereits.

Derweil geht in Tarl die Nachricht von Bubber's Flucht um und bringt das kleinstädtische Gefüge gehörig aus dem Gleichgewicht. Denn manch einer fürchtet Bubber's Rückkehr. Wie der kleine Bankangestellte Edwin Stewart (Robert Duvall), der zusehends von seiner Angst übermannt wird und kaum noch in der Lage ist, seine untreue Ehefrau Emily (Janice Rule) zu bändigen, die sich schon lange keine Mühe mehr gibt die Affäre mit Edwin's Kollegen Damon Fuller (Richard Bradford) zu verheimlichen. Es ist der Tag an dem Bank-Direktor Val Rogers (E. G. Marshall), der uneingeschränkte Herrscher über Tarl, Geburtstag feiert und am Abend einen großen Empfang gibt. Auch er ist indirekt von Bubber's Flucht betroffen.
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