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Mann ohne Makel: Stachelmanns erster Fall
 
 
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Mann ohne Makel: Stachelmanns erster Fall [Taschenbuch]

Christian von Ditfurth
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 378 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Aufl. (17. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462033891
  • ISBN-13: 978-3462033892
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.137 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Mann ohne Makel -- das ist der schwerreiche Hamburger Immobilienmakler Maximilian Holler. Unter Geschäftspartnern wie unter Freunden gilt er als ehrlich, zuverlässig und bescheiden. Er spendet Unsummen für wohltätige Zwecke, kurz gesagt: Er ist ein ehrenwerter Mann, ohne jeden Fleck auf der weißen Weste. Und doch muss da etwas sein. Denn irgendjemand bringt systematisch seine Familie um: Zuerst wurde seine Frau erschlagen, ein Jahr später sein zehnjähriger Sohn vergiftet und nun -- wiederum ein Jahr später -- stirbt seine sechsjährige Tochter nach dem Genuss eines mit Zyankali gefüllten Bonbons. Jedes Jahr ein Mord, eine unfassbare Serie, deren Ende nicht abzusehen ist, denn neben Holler selbst ist noch sein vierjähriger Sohn am Leben.

Welchen Zweck haben diese Morde an der Familie eines verdienten Bürgers der Stadt? Die Hamburger Polizei tappt völlig im Dunkeln. Einer der Kommissare, die an dem Fall arbeiten, erzählt bei einem Feierabendbierchen seinem alten Freund Josef Maria Stachelmann, einem promovierten Historiker und Spezialisten für die Nazizeit, von den Ermittlungen. Stachelmann horcht auf: Irgendwo im Zusammenhang mit seinen Forschungen über die KZ-Verwaltungen und die Verstrickungen der SS hat er den Namen Holler gehört.

Froh, für eine Weile von seinem permanent wachsenden Aktenstapel fortzukommen, der ihm immer stärker das Scheitern seiner Habilitation und damit seiner beruflichen Existenz vor Augen führt, stürzt Stachelmann sich in Nachforschungen der etwas anderen Art: In Archiven und alten Materialsammlungen versucht er herauszufinden, ob es in der dunklen Vergangenheit etwas gab, das heute jemanden dazu veranlassen könnte, so fürchterliche Rache an Holler zu nehmen. Und er wird schneller fündig, als ihm lieb ist.

Christian von Ditfurth, selbst gestandener Historiker, führt den Leser in diesem packenden Thriller in die finstersten Untiefen der deutschen Vergangenheit und leuchtet dabei Ecken aus, von denen noch heute lebende Menschen wünschen, sie würden gänzlich in Vergessenheit geraten und nie ans Tageslicht kommen. Ein atemberaubender Roman mit einem sympathischen Helden, auf dessen nächstes "geschichtsträchtiges" Abenteuer wir uns schon freuen können. --Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein packender Krimi, der zeigt, dass deutsche Autoren mit deutschen Themen bestens gegen internationale Konkurrenz bestehen können." (Focus)

"Deutschlands Antwort auf Henning Mankell" (Playboy)

"Wallander hinterlässt eine schmerzende Lücke bei Krimilesern. Vielleicht aber gibt es Trost. Der kommt aus Hamburg, heißt Josef Maria Stachelmann und ist Historiker." (NDR Fernsehen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leserin
Format:Taschenbuch
"Mann ohne Makel" ist ein Krimi ohne Makel: der Plot ist interessant (Familie eines unbescholtenen Hamburger Maklers wird peu à peu ausgemerzt), die Geschichte ist klug verwoben, hat spannende Wendungen und ein überraschendes Ende, und die Charaktere sind weit ab vom Krimi-Mainstream angesiedelt und werden während der Geschichte gut entwickelt.

Was mir besonders an den Personen gefällt: sie sind alle gut vorstellbar, griffig, lebensecht. Das färbt auch auf die Geschichte ab. Sie wirkt zu jedem Zeitpunkt realistisch. Die Figur Stachelmann ist derart hart an der Realität angesiedelt, dass jedem, der schon mal eine deutsche Universität von innen gesehen hat, sofort jemand einfällt, der Stachelmanns Bruder im Geiste sein könnte.

Ein Action-Krimi ist "Mann ohne Makel" sicher nicht. Liebhaber dieses Genres wären enttäuscht. Leser von Krimis, die mehr in Richtung: "Gut Ding will Weile haben" gehen, sind mit "Mann ohne Makel" bestens bedient und gut unterhalten.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von LiMillu
Format:Gebundene Ausgabe
Chrisitan Ditfurths Roman "Mann ohne Makel - Stachelmanns erster Fall" habe ich verschlungen.
Ditfurth ist es gelungen, auf der Höhe der NS-Forschung (Kumpanei der Finanzämter und der Bürger beim Ausrauben der Juden vor ihrer Vernichtung) einen packenden Krimi zu schreiben, der keinerlei
dramaturgische Mängel (ohne Makel) aufweist.
Ein winziger Wermutstropfen: Ich habe mich am Gebrauch des Worts "ausrotten" im Kontext zu Menschen, hier: der Familie Hollers, gestört. Seit dem "Wörterbuch des Unmenschen" sollte man im Unterschied zur Nazidiktion dafür „auslöschen" oder „vernichten" benutzen.
„Mann ohne Makel" ist rundum lesenswert. Hoffentlich stöbert „Co-Kommissar" Dr. Stachelmann weiter in seinem Aktenstapel mit Belegen aus der NS-Zeit und fördert weiteres Unrecht - mit Hilfe des Autors Ditfurth - zutage.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
dieser Krimi fesselt 1. Oktober 2009
Von F. Kluge TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Mann ohne Makel: Stachelmanns erster Fall" von Christian von Ditfurth hat mir die Stunden versüßt. Ein etwas anderer Krimi mit einer etwas anderen Hauptperson.

In diesem Buch (mittlerweile ermittelt Stachelmann in vier weiteren Büchern!) ist der Ermittler ein Historiker von der Uni Hamburg und seine Fälle haben meinstens mit der deutschen Geschichte zu tun. So auch in diesem Buch.

Dr. Stachelmann ist nicht der typische Held, sondern ein von Krankheit (Rheuma) und Selbstzweifeln geplagter Mensch, der mit seiner Habilitation nicht so recht weiter kommt.

Zu dem Inhalt dieses Buches sage ich nur, es geht um die deutsche Vergangenheit in der Nazi-Zeit, aber zu dem Inhalt dieses Buches ist schon an diversen anderen Stellen geschrieben worden. Ein ausgezeichnetes Buch, welches sich sehr gut lesen läßt.

Ein etwas anderer Detektiv, intelektueller als seine anderen Kollegen mit sehr interessantem Fall, den ich nur weiter empfehlen kann.
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vielversprechend
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Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von Anna Müller
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Veröffentlicht am 11. Februar 2009 von H. Willms
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