Nach der traurigen Nachrischt vom Tod dieses humorvollen amerikanischen Schriftstellers, dessen bekanntestes Werk wohl nach wie vor das verfilmte "Schlachthof 5" ist, habe ich mir sein letztes Werk "Mann ohne Land" gekauft. Die meisten Vonneguts habe ich in englsich gelesen, dieses hier in der kongenialen Übersetzung von Harry Rowohlt.
Manchmal findet sich auf einer Seite nur ein Gedanke, scheinbar banal, scheinbar skuril, doch meist so, dass man länger darüber nachdenken kann als man zum Lesen ganzer Kapitel bräuchte.
Vonnegut antizipiert wohl sein Ende, schreckt deshalb auch vor keiner Wahrheit zurück, schenkt seinen Landleuten schwer einen ein und verliert den skurilen Humor dennoch nicht.
Für mich der einzig legitime Erbe Mark Twains.