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3.0 von 5 Sternen
Fantasy im Deckmantel des SF, 16. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Mann ohne Gesicht. (Broschiert)
Wie so häufig packt Vance seine Fantasy-Romane in den Deckmantel
des Science Fiction ein: Schauplatz dieses ersten Teils einer
Trilogie ist der Planet Durdane in einem weit entfernten
Sternhaufen, der seit vielen tausend Jahren von der Menschheit
besiedelt ist, aber von dieser völlig abgeschnitten wurde. Da es
kaum Metalle auf dem Planeten gibt, wurde die Zivilisation in
ein vortechnisches Zeitalter zurückgeworfen.
Murs Bestimmung ist es, dem Kloster der Chiliten beizutreten,
doch er hat andere Pläne und entflieht, um als Musiker sein Geld
zu verdienen. Er macht sich auf den Weg, den Herrscher des
Planeten, den sogenannten Mann ohne Gesicht zu suchen, um seiner
geschundenen Mutter Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Dies
ist gefährlich, da jeder erwachsene Einwohner ein Halsband trägt,
mit dessen Hilfe der unbekannte Herrscher jeden auf Knopfdruck
töten kann. Doch Mur erhält Hilfe von einem geheimnisvollen
Händler, der erstaunlich viel zu wissen scheint. Zusammen können
sie in die inneren Kreise des Herrschers vordringen, wobei sie
erfahren, daß nicht alles so ist, wie es den Anschein hat.
Die näheren Hintergründe erfährt der Leser in diesem Teil noch
nicht. Der Freund des Genres Fantasy wird mit dieser Trilogie
sicherlich auf seine Kosten kommen, der reine Fan des Science
Fiction dürfte wie ich eher nicht zum Weiterlesen motiviert
werden.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gut gelungen aber am Schluß einfallslos, 30. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Mann ohne Gesicht. (Broschiert)
Sehr spannend und wie gewohnt von Vance farbenprächtig und beindruckend umschrieben. Spannend bis zum letzten Kapitel. Allerdings ist dieses nicht so gut gelungen. Der Schluß ist ungewohnt abgehackt. Man erwartet von Vance eigentlich etwas mehr. Man hat Lußt auf noch min. 100 Seiten in denen ein etwas plausiebleres Ende der Geschichte beschrieben ist.
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