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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Brutale Morde,
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals töten wollte (Broschiert)
Ein spannender Krimi mit scheinbar ganz normalen Leuten. Bei näherem Hinsehen entdeckt man aber, dass die Leute alles andere als normal sind und jeder psychische Defizite vorzuweisen hat. Davon ist auch die Polizei nicht ausgenommen: Hauptkommissar Bloch, der sich morgens manchmal nicht traut in den Spiegel zu sehen, seine Tochter Eva, die monatelang in stationärer psychiatrischer Behandlung war, und die Bloch seit dieser Zeit nicht mehr gesehen hat. Deutlich herausgestellt wird insbesondere die Einsamkeit der einzelnen handelnden Personen, unter der jeder auf seine eigene Art und Weise leidet.Die Spannung in diesem Krimi steigt konstant an und findet zunächst ihren Höhepunkt in der Erkenntnis, dass die Geschichte bis in den Bosnienkrieg zurückreicht. In einfacher präziser Sprache stellt die Autorin den Zusammenhang zwischen den einzelnen Personen her und der Leser erhält so langsam Klarheit über die Abläufe der Verbrechen. Kurz bevor die Lösung des Falles bekannt wird, erhält die Spannung ihren absoluten Höhepunkt. Hauptfiguren dieses Krimis sind die sechsjährige Yasmin und der vierjährige Max. Letztendlich ist es diesen beiden Kindern zu verdanken, dass die Wahrheit über diese grausamen Verbrechen bekannt wird. Eine Wahrheit, die den Leser überrascht aber auch nachdenklich macht. Ein Mann, der niemals töten wollte - ein Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist und den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein Muss für jeden Krimifan! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aktuell und über die Grenzen des Vorstellbaren hinaus,
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals töten wollte (Broschiert)
Ein ganz gewöhnlicher Montagmorgen für Kommissar Bloch von der Kripo Konstanz? Nicht ganz.Der etwas in die Jahre gekommene Ermittler bekommt direkt nach seiner Ankunft im Büro eine neue Kollegin präsentiert und von seinem Dezernatsleiter eine Vermisstenmeldung auf den Tisch. Eine Frau meldet ihren Mann, der Leiter des Jugendamtes ist, als vermisst. Er sei nicht nach Hause gekommen. Diese Meldung wird erst einmal nicht so ernst genommen, handelt es sich ja möglicherweise nur um einen Ehekrach. Sie rückt deshalb sofort in den Hintergrund, als auch noch ein kleines schwerkrankes Mädchen, das seinen Termin in der Klinik nicht eingehalten hat, verschwunden ist. Bloch macht sich mit seinem Kollegen Cenk auf die Suche und findet in der Wohnung des Kindes, eine Frau tot in der Badewanne. Ist es die Mutter? Hat das Kind etwas davon mitbekommen? Wurde es entführt? Es war auf jeden Fall Mord, wie sich kurz nach der Untersuchung herausstellt. Kaum steht das fest, wird Bloch mitgeteilt, dass der Leiter des Jugendamtes brutal ermordet im Park aufgefunden wurde. Ein Serientäter? Doch wo ist das Kind, findet die Kripo das Mädchen rechtzeitig und hängen diese beiden Morde zusammen? Die Spur führt plötzlich in den ehemaligen Bürgerkrieg nach Jugoslawien... Der Autorin Ulrike Blatter ist ein feiner und brisanter Krimi gelungen, der konventionell anfängt und dann Spannung durch eine Wendung erfährt, die sich konsequent bis zum Ende durchzieht. Dabei verknüpft die Autorin gekonnt mehrere aktuelle Themen miteinander. Die jeweiligen Charaktere, die Zusammenarbeit der Ermittler, die Einzelheiten der (Rechts-)Medizin oder die seelischen Beschreibungen, die sie anführt, um Ermittler, Täter und Opfer zu zeichnen, alles gelingt realistisch und äußerst dicht. Sie bedient sich geschickt eines einfachen und eindringlichen Sprachstils sowie starker Dialoge. Mutig greift sie im zweiten Fall der Kripo Konstanz die Thematik des ehemaligen Krieges in Jugoslawien und seiner psychologische Hinterlassenschaft auf und zieht eine Spur von Deutschland über die Schweiz bis in den Balkan und wieder zurück. Persönliche Meinung: 5*** (von 5 möglichen) Bravo! Hier bekommt man einen Krimi vom Feinsten, dicht erzählt, dazu überzeugende Protagonisten und eine konsequente Handlung, die trotzdem überrascht, betroffen macht und einem ständig das Gefühl vermittelt, das alles sei tatsächlich so passiert. VOGELFRAU heißt der Vorgänger-Roman, den man nicht notwendigerweise kennen muss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Blick hinter den Spiegel,
Von Radfahrer (Baden Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals töten wollte (Broschiert)
Kommissar Bloch ist wohl nicht immer erfreut, wenn er morgens in den Spiegel blickt. Und diesmal kommt es ganz dicke: ihm wird die Leitung der SoKo entzogen in diesem superspannendem Fall, der sich zum Wettlauf gegen die Zeit entwickelt. Warum dies geschieht, soll hier natürlich nicht verraten werden. Zwei brutale Morde, ein krankes, kleines Mädchen verschwindet - befindet sie sich in den Händen eines Serientäters? Um diesen Fall zu lösen, lässt die Autorin ihren Kommissar wirklich hinter den Spiegel schauen, hinter die trügerischen Fassaden ihrer so harmlos erscheinenden Charaktere. Die Recherchen reichen zurück bis zum Bosnienkrieg, aber ob sich da die Lösung findet? Jedenfalls ist Spannung pur bis zur letzten Seite garantiert (es sind übrigens deutlich mehr als 300!). Nach Vogelfrau Vogelfrau also jetzt der zweite Band aus der Krimireihe um Kommissar Bloch. Man merkt, dass Ulrike Blatter sowohl ihr Handwerk versteht, als auch ihr Fach (schaut mal auf die Autorenhomepage!) Hoffentlich müssen wir auf den dritten Band nicht mehr so lange warten!!
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