Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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75 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Ein Menschenleben ist oft nicht mehr Wert als die Information, die man aus diesem herausquetscht!", 7. Mai 2009
CIA Veteran Ed Hoffman (Russell Crowe) ist einem Terroristen auf der Spur, der eine Reihe von Bombenattentaten plant. Doch was tun, wenn sich der Feind nicht einfach schnappen lässt!? Ganz einfach, man muss ihn aus seinem Versteck locken. Zu diesem Zweck setzt Hoffman seine "Geheimwaffe" Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ein. Doch je näher dieser seinem Zielobjekt kommt, umso wachsen bei ihm Zweifel an der Mission...
Die Amerikaner sind die Guten, das Böse kommt aus der islamistischen Welt. So simpel und eindimensional, wie die Dinge scheinen, sind sie aber nicht ganz. So entpuppt sich "Der Mann, der niemals lebte" als durchaus gelungener, vor allem vielschichtiger Thriller, der versucht viele Seiten dieses ewigen Konfliktes zu beleuchten.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von David Ignatius, einem renommierten amerikanischen Journalisten, gelingt es Regisseur Ridley Scott einen spannenden und undurchschaubaren (im positiven Sinne) Thriller zu schaffen, der mit überraschenden Wendungen und Wirrungen den Zuschauer bis zum Ende unterhält.
Russell Crowe als Morgenmantel-tragender Strippenzieher im Hintergrund, spielt eine wunderbar unsympathische Rolle. Leonardo DiCaprio glänzt ähnlich wie in Blood Diamond [Blu-ray] als genialer Gefolgsmann und Gegenspieler von Hoffman. Leider wirkt seine Liebesbeziehung zu der Iranerin Aisha (Golshilfte Farahani) zu aufgesetzt und eher deplatziert im Film. Als perfekten Kontrast zum lotterigen Hoffman ist sicherlich auch der jordanische Geheimdienstchef Hani (Mark Strong) zu nennen. Strong hat das Zeug zum heimlichen Star in diesem Film, sein Gegensatz zum arroganten und überheblichen Hoffman ist beeindruckend gut dargestellt.
So pendelt der Film stetig zwischen Wahrheit, Vertrauen und Misstrauen über die kulturellen Grenzen hinaus. Das Gesamtwerk lässt sich durchaus sehen und liefert einige neue Aspekte in der Arbeit der Geheimdienste in ihrem Kampf gegen den Terror. Vielleicht hätte Regisseur Scott etwas mehr Kritik an den Vorgehensweisen der Geheimdienste üben können, den phasenweise vermisste ich etwas mehr Konsequenz - für einen spannenden, und unterhalsamen Filmabend kann ich "Der Mann, der niemals lebte" vorbehaltlos empfehlen - 4 Sterne.
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Mann, der immer gute Filme macht, 15. Februar 2009
Der britische Regisseur Ridley Scott ist ein Garant für gute Filme. Der Mann hat nicht nur den ersten Film der Alien-Saga gemacht, sondern auch Blade Runner, Gladiator, kürzlich American Gangster und zig weitere Top-Filme. Mit "Der Mann, der niemals lebte" (Originaltitel: "Body Of Lies"), der inzwischen auch in Deutschland erfolgreich im Kino gelaufen ist, wagt er sich an ein schwieriges Thema: Den Kampf gegen den Terror. In dem Polit-Thriller versuchen Leonardo DiCaprio (als Agent im Einsatz) und Russel Crowe (als Verantwortlicher hinter den Kulissen) ein Terrornetzwerk zu infilitrieren, das in Europa für diverse Bombenanschläge verantwortlich ist. Wir erleben den täglichen Wahnsinn des Undercover-CIA-Agenten Roger Ferris, der mittem im Irak Kopf und Kragen riskiert. Der Film ist damit vielleicht von der Machart etwas vergleichbar mit der James Bond-Reihe, auch wenn er wesentlich realistischer wirk, was vor allem der großartigen Leistung von Leonardo DiCaprio zu verdanken ist, der inzwischen längst zu den Top-Schauspielern in Hollywood gezählt werden darf. Auch von den Bildern her ist der Film absolute Spitzenklasse: Wahnsinnig gut gefilmt, sehr detailgetreu inszeniert, sehr starke Einstellungen und Kameraperspektiven. Spezialeffekte und Explosionen wirken absolut realistisch, so dass man erst, wenn man genauer darüber nachdenkt, bemerkt, was für eine unglaubliche Leistung von dem Filmteam hier drinsteckt.
Fazit: Der Mann, der niemals lebte, hat wirklich alles, was ein Top-Film braucht: Eine solide Handlung mit viel Tiefgang und guten Dialogen, Top-Besetzung, viel Action und grandiose Bilder. Auf die Legende Ridley Scott kann man sich eben wirklich verlassen.
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60 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Thriller wie aus dem Lehrbuch für gute Filme, 19. Februar 2009
Ein guter Thriller braucht die folgenden Zutaten: Überzeugende Schauspieler, Handlung, die nicht allzu oberflächlich ist, aber auch Raum für Action-Szenen lässt, gute Figuren und einen Regisseur, der weiß, was er tut. Um es abzukürzen: 'Der Mann, der niemals lebte' von Ridley Scott (am besten bekannt wohl als Regisseur von Alien) hat genau das und noch einiges mehr im Programm.
Es spielen: Russel Crowe, der in dem Film wirklich mal wieder ganz großes Kino liefert und Leonardo DiCaprio als Hauptfigur, der hier mindestens so gut ist wie in seinem bisher besten Film Blood Diamond, aber auch alle anderen Schauspieler könnenn dieses Niveau halten. Angesiedelt ist der Film im Kampf gegen den Terror, allzu politisch wird es aber nicht, Ridley Scott legt mehr Wert auf die Action und will nicht ein zweiter George Clooney werden, der ja meisten Filme macht, die nur kritisch sind und dabei vergessen, dass sie auch das Publikum unterhalten sollen. 'Der Mann, der niemals lebte' hat hingegen tolle Hollywood-Bilder, ist aber dennoch komplett realistisch inszeniert und steigert sich von Szene zu Szene zu weiteren Spannungshöhepunkten.
So ist 'Der Mann, der niemals lebte' insgesamt ein richtig guter Action-Thriller mit Hirn geworden, den man sich gerne auch zweimal anguckt und der auf jeden Fall als Highlight durchgehen muss für jeden, der schnelles, modernes, ultra-spannendes Action-Kino mit Hirn liebt. Die Top-Besetzung ist natürlich ebenfalls nicht zu unterschätzen. Rundum super, der Film. Man darf gespannt sein, was uns hier noch an DVD-Extras und Zusatzmaterial geboten wird.
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