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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannende Unterhaltung kombiniert mit scharfem Einblick in den Nahen Osten,
Von Miezekatze (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (Taschenbuch)
Mit "Der Mann, der niemals lebte" zeigt sich David Ignatius als würdiger Nachfolger von John Le Carré - der Kalte Krieg ist vorbei, nun ist der Brennpunkt der Nahe Osten. Die Handlung ist mitreißend; CIA und US-Anti-Terror-Bekämpfung im Undercover-Mäntelchen in Jordanien stehen im Mittelpunkt: Der eher unauffällige Roger Ferris kämpft sich als CIA-Agent durch einen Sumpf aus Intrigen und Gegenintrigen der unterschiedlichsten Geheimdienste vor zu den Strippenziehern Al Qaidas..."Der Mann, der niemals lebte" besticht durch die mitreißende Darstellung der Situation im Nahen Osten, wo es Ignatius gelingt, die komplexe Gemengelage klug und vielschichtig darzustellen. Roger Ferris steht der arabischen Welt nah, und über ihn bekommt man als Leser hervorragenden Zugang zu dieser Welt. Mir hat besonders gut gefallen, dass Ignatius den Nahen Osten nicht schwarzweiß malt, sondern jede Partei wird differenziert dargestellt, z.B. unterstützen Al-Qaida-nahe Organisationen den Terror, doch Ignatius zeigt auch, dass dieselben Organisationen die Not des palästinensischen Volkes lindern - wer also US-amerikanischen Hurra-Patriotismus sucht, ist bei "Der Mann, der niemals lebte" (erfreulicherweise) an der falschen Adresse. Die Protagonisten überzeugen allesamt, selbst wenn sie selten als dreidimensionale Charaktere beschrieben werden; Ignatius belässt die Figurenzeichnung oft nur bei wenigen Pinselstrichen, doch diese sind so gut und trefflich platziert, dass Handlung und Protagonisten im Zusammenspiel mitreißen. Nur die Liebe zwischen Alice und Roger hat mich nicht überzeugt; trotz interessanten Wendungen am Ende des Romans ist die Romanze für mich schal und flach geblieben. Fazit: Hervorragender Thriller, aber ein Punkt Abzug wegen der unüberzeugenden Liebesgeschichte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genialer und glaubwürdiger Spionageroman,
Von sapperlot "sapperlot" (eschenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (Taschenbuch)
Zunächst hab ich gedacht, es handelt sich bei diesem Roman wieder um einen dieser Sorte, wo die CIA die Guten und Al-Qaida die Bösen sind. Weit gefehlt!Denn die immer neuen Wendungen, die die Handlung mit zunehmenden Verlauf nimmt, macht den Roman unglaublich vielschichtig. Man bekommt sowohl einen Blick hinter die Kulissen der CIA und erfährt auch etwas, wie Al-Qaida strukturiert ist. Es gibt hier kein Gut und kein Böse, jede Gruppierung hat ausreichend Argumente so zu sein, wie sie ist. Roger Ferris, die Hauptperson, arbeitet für die CIA und wird immer tiefer in einen Strudel aus Lüge und Intrige gezogen. Er glaubt für die richtige Seite zu arbeiten, aber durch seine Bekanntschaft zu einer amerikanischen Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation lernt auch er Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns kennen. Der Roman hat genügend Action-Elemente, profitiert aber hauptsächlich aus der klug aufgebauten Handlung. Einmal angefangen, wird es immer mehr zur Sucht zu erfahren, wie es weitergeht. Wie gesagt, kein Schwarz/Weiss-Roman sondern sehr glaubwürdig erzählt. Spannend bis zum Schluss und dieser Schluß gibt dem Roman erst den krönenden Abschluß. Genial - absolute Empfehlung zum Lesen!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniales Verwirrspiel,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (Taschenbuch)
Ich fasse mich kurz, weil ich das Buch gerade erst fertig gelesen habe und nichts weiter mitteilen will als meine totale Begeisterung für diese unglaublich spannende Geschichte. Kein Spionageroman wie viele andere, in denen es in wilden Schießereien dutzende Tote gibt, sondern einer, in dem Strippen gezogen werden und wo gelogen und getäuscht wird, dass sich die Balken biegen. Am besten hat mir gefallen, dass selbst die Hauptfigur der Geschichte, Roger Ferris, nicht immer weiß, was gespielt wird; in anderen Spionagethrillern haben solche zentralen Charaktere immer alles im Griff und wirken dadurch eher unglaubwürdig. Das ist hier ganz anders. So, mehr will ich nicht verraten. Kauft euch das Buch. Dicke Empfehlung.
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