Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
nicht wirklich überzeugend!, 16. Dezember 2009
Sam Spade hat einen neuen Auftrag. Ein gewisser Max Bliss hat ihn angerufen und ihn zu sich gebeten. Er werde bedroht und bedürfe seiner Hilfe.
Doch als Sam Spade aus dem Lift tritt und Max Bliss? Wohnung betreten will, erwarten ihn bereits zwei alte Bekannte. Und was es bedeutet, wenn die Mordkommission zugegen ist, weiß Sam genau: Sein Auftraggeber ist nicht nur bedroht, sondern auch gleich ermordet worden.
Doch nach einem gewöhnlichen Mord sieht es wirklich nicht aus. Bliss liegt halb angekleidet in seinem Sessel und auf seiner Brust prangt ein Symbol, das die Rosenkreuzer verwenden. Auch fehlt seine Krawatte, dafür liegt eine nagelneue, unbenutzte auf dem Stuhl. Des Weiteren finden sich zwei Drohbriefe und Zeugen, die den gerade aus dem Zuchthaus entlassenen Bruder des Toten noch vor wenigen Stunden die Wohnung haben betreten sehen. Da der durch die Aussage von Max Bliss für Jahre in Saint Quentin eingelocht war, liegt sein Motiv auf der Hand. Aber Theodore Bliss hat just während der Mord geschah geheiratet - und zwar die Sekretärin seines Bruders. Um die seltsamen Umstände noch auf die Spitze zu treiben, halten sich eine bigotte, von einem göttlichen Strafgericht faselnde Haushälterin und eine um ihr Vermögen betrogene Stieftochter des Ermordeten in der Wohnung auf. Nur Sam behält einen kühlen Kopf und nimmt den Täter ins Visier.
Die weltberühmte Kunstfigur des hartgesottenen Privatdetektivs "Sam Spade" ist Gegenstand zahlreicher Kurzgeschichten des amerikanischen Autors Dashiell Hammett.
Vielfach verfilmt, wurde er zur Ikone des "Film Noir". In diesem Hörbuch liest Jacques Breuer eine der weniger bekannten Kurzgeschichten des Autors ungekürzt vor. Leider fehlt dem Sprecher die Coolness der Filmstimme. So gerät dieses Lehrstück einer "Hard-boiled Crime-Story" eher zu einer Lesung der uninteressanteren Art.
Hinzu kommt, dass die Geschichte selbst eher langweilig ist und wenig Markantes bietet. Die Ermittlung ist eine Art Puzzle, das der Detektiv schnell richtig zusammensetzt und löst.
Die fünfundsiebzig Minuten vergehen zwar im Nu, da aber die ansonsten typischen Actionszenen Hammetts hier völlig fehlen und die Handlung nur aus komplizierten Überlegungen und Zwiegesprächen besteht, bleibt der Eindruck einer mäßigen Geschichte und eines uninspirierenden Vortrags haften.
Wäre nicht die klare, harte, fast stakkatoartige Sprache Hammetts und die zynische Art und Weise, in der er den Detektiv charakterisiert und handeln lässt, es käme keine Freude beim Hören dieser CD auf.
Für Fans ist diese Kurzgeschichte ein Muss, sie enthält einige der Zutaten, die den Autor berühmt machten. Doch Hörer, die einen spannenden Krimi und eine abwechslungsreiche Handlung suchen, können auf dieses kurze Stück verzichten.
Stefan Erlemann
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Einführung in Spades Fälle ;--), 24. Februar 2004
Ich habe bisher noch nie etwas von Hammett gelesen, wollte aber endlich mal den klassischen amerikanischen Detektiv kennenlernen. Mit "Ein Mann namens Spade" habe ich einen wirklich guten Griff getan. Erzählt werden verschiedene Kurzgeschichten, in denen Sam Spade ermittelt, und interessanterweise hab ich mir bis heute den typischen schnodderigen Spade-Tonfall behalten, der mir wirklich gut gefallen hat (und der in der Übersetzung auch gut hinbekommen wurde). Die Geschichten sind spannend und lesenswert, und für jemanden, der erstmal reinschnuppern will, genau richtig. Jede Geschichte ist kurz genug, um während einer Busfahrt oder am Nachmittag gelesen zu werden, und ich werde das Buch sicher nicht mehr so schnell hergeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschung!, 29. März 2006
Wer Romane wie "Der malteser Falke" gelesen hat und liebt, sollte dieses Buch besser nicht in die Hand nehmen. Der Klappentext verspricht fünf selten veröffentlichte Kurzgeschichten. Kein Wunder. Die Stories sind allesamt völlig unspektakulär, haben bis auf eine keinerlei Action, sind fast völlig ohne Spannung. Blasse Charaktere in unlogischen Handlungssträngen. Die Erzählungen wurden für die Veröffentlichung in Zeitschriften geschrieben, und dort hätten sie bleiben sollen. Sie als Buch herauszugeben, war völlig unnötig. Das Schlechteste, was ich bisher von Hammett gelesen habe.
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