Der Roman spielt um 400 v.Chr. , in einer Zeit als Griechenland seine Griechen noch nicht einte. Vielmehr existierten Stadtstaaten wie Sparta, Argos, Athen, Korinth, Theben, Chalkis. Jeder von ihnen strebte nach Hegemonie. Jede von ihnen fühlte sich bedeutend, vor allem Athen. Hier herrscht Perikles und bringt Athen die Demokratie. Aber lassen sich die Oligarchen erfolgreich unterdrücken? Plötzlich geschieht hinter dem Hause Sokrates' ein Mord. War es Alkibiades, schillerndes Mündel des Perikles? Antigone, die Seherin wird befragt, eine Sonnenfinsternis ereignet sich und Epidemien beuteln die Stadt. Alle göttlichen Zeichen verheißen einen Krieg. Alkibiades, Stratege der Stadt und einst Schüler des Sokrates, bringt den Untergang Athens. Lehrte Sokrates Verrat? Oder war die Demokratie zu machtgierig? Niemand entkommt den Erinnyen. Doch Sokrates wird der Prozess gemacht. Er flieht nicht, sondern trinkt den Schierlingsbecher. War es am Ende gar Selbstmord?