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Der Mann mit der Ledertasche
 
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Der Mann mit der Ledertasche (Taschenbuch)

von Charles Bukowski (Autor), Hans Hermann (Übersetzer)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 203 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (19. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462034308
  • ISBN-13: 978-3462034301
  • Originaltitel: Post Office
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 24.852 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Mann mit der Ledertasche
OT Post Office OA 1971 DE 1974Form Roman Epoche Moderne
Der Roman schildert das Leben eines Arbeiters, Spielers, Trinkers und Autors an der prosperierenden Westküste der USA nicht ohne Selbstironie aus der Sicht des Außenseiters.
Entstehung: Bukowski lebte acht Jahre mit der ebenfalls alkoholsüchtigen Jane Cooney Baker zusammen, war 1955–58 mit Barbara Frye verheiratet und bekam 1964 mit Frances Smith eine Tochter. 1952–55 arbeitete er auf unterster Rangstufe der Amtshierarchie bei der Post in Los Angeles, trat nach seiner Scheidung wieder in den Dienst ein und wurde 1969 wegen seines exzessiven Lebenswandels entlassen. Aus kürzeren Prosatexten, in denen er sein Alter Ego wie sonst auch Henry Chinaski nennt, stellte er schließlich den Roman zusammen.
Inhalt: Die gelungensten Episoden schildern den tragikomischen Alltag des Briefzustellers in der ersten Phase als ausgebeutete Aushilfskraft, einem Spießrutenlauf zwischen Hitze und Wolkenbruch, aberwitzigen Normen und Regeln, dem zynisch-bürokratischen Chef und mitleidlosen, psychotischen Postempfängern inklusive der Klischees von zähnefletschenden Hunden bis zu nymphomanischen Hausfrauen. Viele Missgeschicke erhalten durch den sarkastischen Ton, absurde Steigerung und Wiederholung und Großbuchstaben, die Gebrüll markieren, etwas Comicartiges. Der subalterne Arbeiter unterwirft sich nur des Lohns wegen der täglichen Routine. Sie wird satirisch überzeichnet, ohne dass der Roman durchgehend komisch wäre; vielmehr ist er skeptisch und lapidar erzählt.
Aufbau: »Dies ist ein Roman. Er ist niemandem gewidmet.« Nach diesem Motto führen die relativ schmalen sechs Kapitel im Kreis und ein Stück darüber hinaus. Jedes enthält kurze Episoden, Szenen, Momentaufnahmen von einer halben bis zu wenigen Seiten. Nicht alle haben Pointen, aber alle vermitteln den gleichen Lakonismus. Am Ende quittiert Chinaski nach elf Jahren vor seinem 50. Geburtstag den Dienst, um den Roman zu schreiben, nachdem er zuvor schon auf dienstliche Verwarnungen mit einer 42-seitigen Gegendarstellung reagiert hat.
Wirkung: Neben den Kultautoren der Beat Generation hat Bukowski den Themen Alkoholismus, Spielsucht und Promiskuität in schonungsloser Sprache die Bahn gebrochen. Für bürgerliche Leser war er an seiner Misere selbst schuld; um so größer ist die Fangemeinde, die der Underground-Status anlockte und die durch stereotype Geschichten bedient wurde. Neben Internetseiten gibt es heute eine Charles-Bukowski-Gesellschaft, die nach seinem Spitznamen »Buk« ein Jahrbuch herausgibt. A. H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kurzbeschreibung

»Das gesamte Personal der Post muss in seiner völligen Hingabe an das Interesse der Öffentlichkeit immer standhaft und rechtschaffen bleiben. Vom Personal der Post wird erwartet, dass es nach den höchsten sittlichen Grundsätzen handelt, die Gesetze der Vereinigten Staaten achtet und sich im Übrigen an die Vorschriften und Richtlinien der Postverwaltung hält.« Der Briefträger Henry Chinaski alias Charles Bukowski bleibt unsittlich: Er legt sich mit seinem Vorgesetzten an, säuft, wettet und versucht erfolglos, eine dauerhafte sexuelle Beziehung aufzubauen. Schließlich quittiert er den Dienst, um einen Roman zu schreiben. Der Klassiker der Untergrundliteratur, 1971 erschienen, hat nichts von seiner rauen Wirkung eingebüßt.

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Leben und Sterben in L.A., 20. September 2005
Von Franz Waditzer "waditzer" (St.Veit an der Glan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Hank Chinaski arbeitet als Postbote in den Suburbs von L.A..Als Aushilfsbriefträger wird er für die härtesten Touren der Stadt eingeteilt. Von den Villenvierteln kann er nur träumen.

Es ist das "schnellste" Buch der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Hier zieht " Billy the Kid " gegen den Rest der United States Autoren.

Es ist ein berührendes Buch des Deutschamerikaners und zeichnet sein Berufsleben bei der US Post, die Tristesse der Vororte der Millionenstadt und den leichten Geschmack der Budweiser 6 Packs in den 60ern.

Wenn Hank, der Titelheld, gegen 4 Uhr am Morgen in seine Dienststelle torkelt, dann ist sein Auftreten eine frühe Persiflage auf den heute praktizierten Wirtschaftsliberalismus und seine menschenverschlingende Gleichgültigkeit.

Bukowski setzt einen Charakter, einen Menschen, ein Individuum ins Bild, gegen die Namenslosigkeit, gegen die Austauschbarkeit von Menschen.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Poetry Slam mit Rückporto, 14. Februar 2007
Von Thomas Knackstedt "thomasknackstedt" (Delligsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Charles Bukowskis Jahre bei der Amerikanischen Bundespost. Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern. Buk, das war Schmutz und Pornografie, jedenfalls im Volksmund. Heute stellen die Naserümpfer von damals Bukowskis Werk als große Kunst hin. Recht haben sie, aber warum erkannten sie das nicht früher? Der Mann mit der Ledertasche zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie das große, prüde Amerika ganz tief im Inneren tickt. Bukowski fühlt den Puls der Zeit nicht am Handgelenk, sondern da, wo er besonders heftig schlägt; im Kopf und in der Hose. Seine abenteuerlichen Ausfahrten mit dem Postauto und die Bekanntschaften im Kreis der Postkunden und Postmitarbeiter haben schon fast etwas wallfahrtartiges an sich. Und dann ist da noch immer die Sprache. Während Heerscharen von Literaten mit schwülstigen Wortgebilden versuchen ein kleines Licht im Kopf des Lesers anzuzünden, rotzt Bukowski ein paar Worte aufs Papier, die einen Steppenbrand im Schädel des Lesers auslösen. Da ist Buk noch immer einzigartig. In einer Sprache, die jeder versteht, teilt er uns seine Sorgen und Ängste mit. Teilweise urkomisch, dann wieder makaber und beängstigend. Der Mann mit der Ledertasche ist gnadenlos gute Undergroundliteratur der Ersten Stunde. Ein Buch, das mit Sicherheit immer wieder zu Dir zurückkehrt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Cool stuff, 17. März 2005
Von Ein Kunde
Im Großen und Ganzen handelt es sich um das Leben eines alkoholkranken Postlers, dem alles am Arsch vorbei geht. Vorschriften werden ignoriert und Abmahnungen der Vorgesetzen emotionslos zu Kenntnis genommen. Bedingt durch die Öde des Alltags verfällt Chinaski der komorbiden Störungen des Alkoholmißbrauchs. Sein Leben besteht banal gesagt aus trinken, vögeln und wetten. Halt die ganze Pallette die ein Alkoholiker so durchmacht. Frauen kommen und gehen und Henry Chinaski fristet sein Postlerleben. Manch mal nimmt er sich eine Auszeit von der Post. Auch das paßt ins Muster eines Abhängigen. Im Herzen ist Chinaski eigentlich voll in Ordnung. Das zeigt sich insbesondere während des Todes seiner ersten Frau, die ihn zuvor zum Teufel geschickt hatte. Das Buch ist locker und leicht zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Klasse!
Was soll ich schreiben? Es ist eben ein Bukowski. Der Einstieg in die Welt von Bukowski, um genau zu sein - und zwar ein ein guter Einstieg. Liest sich wie geschnitten Brot. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Marcus Schmidt veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Another american way of life ...
Bukowski versteht es, Authenzitaet herzustellen und die Doppelmoral des normalen" Buergers zu entlarven. Er schreibt, was er denkt, ohne Ruecksicht auf Verluste. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von faustino888 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Des kleinen Mannes Sonnenschein ...
...B***** und besoffen sein!" - über weite Strecken ist dieses alte Motto auch der Lebensplan von Henry Chinaski, bekanntlicherweise seines Zeichens alter Ego des Autors. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Thomas BTF veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Der Erstling
Bukowksis erster Roman und auch mit Sicherheit einer der besten. Die Handlung ist rasch erzählt: Der nicht immer unsympathische Taugenichts Hank Chinaski, Bukowsis mehr oder... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Odysseus veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Uns ich war noch am Leben
Chinaski, die Legende. Über das Wort Underground hätte er gelacht. Gibt es ein Overground? Wie viele Menschen gibt es, die so mit sich leben, nur nicht die poetische Kraft eines... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2007 von Polar

3.0 von 5 Sternen Ein vielversprechendes Debüt - mit einigen Schwächen
Wenn man dem Roman glauben darf, dann schrieb Bukowski den "Mann mit der Ledertasche" unmittelbar im Anschluss an eine alptraumhafte Episode in seinem Leben: Seiner zwölfjährigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2007 von Polygraph

5.0 von 5 Sternen BUY OR DIE!!!!!
Charles Bukowski ist immer noch mein Lieblingsschriftsteller, ganz gleich, was die supergscheiten Literaturkritiker über ihn sagen, ganz gleich, was er auch selber in Interviews... Lesen Sie weiter...
Am 22. September 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ein verdammtes Leben
Man hat sich den amerikanischen Traum irgendwie anders vorgestellt, als das Leben von Hank C., der in losen Abständen bei der staatlichen Post arbeitet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2005 von Andreas Gryphius

4.0 von 5 Sternen Interna der U.S. Mail
Henry Chinaski, alias Charles Bukowski's Erfahrungen bei der Post. Zuerst als Briefträger, dann im Sortierdienst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2004 von christian_ka

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Am 11. Februar 2004 veröffentlicht

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