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Mann mit der Ledertasche Taschenbuch – 19. August 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch (19. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462034308
  • ISBN-13: 978-3462034301
  • Originaltitel: Post Office
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,5 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.090 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als Charles Bukowski am 9. März 1994 in Los Angeles starb, hinterließ er Gedichte, Short Storys, mehrere Romane, ein Drehbuch und unzählige Briefe. Er wurde 1920 im rheinland-pfälzischen Andernach als Sohn eines GI und einer Deutschen geboren. 1923 zog die Familie nach Baltimore/USA. Vom prügelnden Vater drangsaliert und von Akne gequält, flüchtete sich der Jugendliche in die Welt der Literatur. Sein Journalistik-Studium brach er ab, zog kreuz und quer durch die USA und hielt sich mit allerlei Jobs über Wasser. In der Folgezeit wurden in Literaturzeitschriften Texte und Gedichte Bukowskis publiziert, ganze Gedichtbände entstanden. Sein erster Roman "Post Office" ("Der Mann mit der Ledertasche") erschien 1970, gleichzeitig kamen in deutscher Sprache die "Aufzeichnungen eines Außenseiters" heraus.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Einer der interessantesten und außergewöhnlichsten amerikanischen Schriftsteller.«, Panorama, Rom

»Bukowski erweist sich als echtes Naturtalent vom Range eines Céline oder Henry Miller.«, Dagens Nyheter, Stockholm

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Mann mit der Ledertasche
OT Post Office OA 1971 DE 1974Form Roman Epoche Moderne
Der Roman schildert das Leben eines Arbeiters, Spielers, Trinkers und Autors an der prosperierenden Westküste der USA nicht ohne Selbstironie aus der Sicht des Außenseiters.
Entstehung: Bukowski lebte acht Jahre mit der ebenfalls alkoholsüchtigen Jane Cooney Baker zusammen, war 1955–58 mit Barbara Frye verheiratet und bekam 1964 mit Frances Smith eine Tochter. 1952–55 arbeitete er auf unterster Rangstufe der Amtshierarchie bei der Post in Los Angeles, trat nach seiner Scheidung wieder in den Dienst ein und wurde 1969 wegen seines exzessiven Lebenswandels entlassen. Aus kürzeren Prosatexten, in denen er sein Alter Ego wie sonst auch Henry Chinaski nennt, stellte er schließlich den Roman zusammen.
Inhalt: Die gelungensten Episoden schildern den tragikomischen Alltag des Briefzustellers in der ersten Phase als ausgebeutete Aushilfskraft, einem Spießrutenlauf zwischen Hitze und Wolkenbruch, aberwitzigen Normen und Regeln, dem zynisch-bürokratischen Chef und mitleidlosen, psychotischen Postempfängern inklusive der Klischees von zähnefletschenden Hunden bis zu nymphomanischen Hausfrauen. Viele Missgeschicke erhalten durch den sarkastischen Ton, absurde Steigerung und Wiederholung und Großbuchstaben, die Gebrüll markieren, etwas Comicartiges. Der subalterne Arbeiter unterwirft sich nur des Lohns wegen der täglichen Routine. Sie wird satirisch überzeichnet, ohne dass der Roman durchgehend komisch wäre; vielmehr ist er skeptisch und lapidar erzählt.
Aufbau: »Dies ist ein Roman. Er ist niemandem gewidmet.« Nach diesem Motto führen die relativ schmalen sechs Kapitel im Kreis und ein Stück darüber hinaus. Jedes enthält kurze Episoden, Szenen, Momentaufnahmen von einer halben bis zu wenigen Seiten. Nicht alle haben Pointen, aber alle vermitteln den gleichen Lakonismus. Am Ende quittiert Chinaski nach elf Jahren vor seinem 50. Geburtstag den Dienst, um den Roman zu schreiben, nachdem er zuvor schon auf dienstliche Verwarnungen mit einer 42-seitigen Gegendarstellung reagiert hat.
Wirkung: Neben den Kultautoren der Beat Generation hat Bukowski den Themen Alkoholismus, Spielsucht und Promiskuität in schonungsloser Sprache die Bahn gebrochen. Für bürgerliche Leser war er an seiner Misere selbst schuld; um so größer ist die Fangemeinde, die der Underground-Status anlockte und die durch stereotype Geschichten bedient wurde. Neben Internetseiten gibt es heute eine Charles-Bukowski-Gesellschaft, die nach seinem Spitznamen »Buk« ein Jahrbuch herausgibt. A. H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 14. Februar 2007
Format: Taschenbuch
Charles Bukowskis Jahre bei der Amerikanischen Bundespost. Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern. Buk, das war Schmutz und Pornografie, jedenfalls im Volksmund. Heute stellen die Naserümpfer von damals Bukowskis Werk als große Kunst hin. Recht haben sie, aber warum erkannten sie das nicht früher? Der Mann mit der Ledertasche zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie das große, prüde Amerika ganz tief im Inneren tickt. Bukowski fühlt den Puls der Zeit nicht am Handgelenk, sondern da, wo er besonders heftig schlägt; im Kopf und in der Hose. Seine abenteuerlichen Ausfahrten mit dem Postauto und die Bekanntschaften im Kreis der Postkunden und Postmitarbeiter haben schon fast etwas wallfahrtartiges an sich. Und dann ist da noch immer die Sprache. Während Heerscharen von Literaten mit schwülstigen Wortgebilden versuchen ein kleines Licht im Kopf des Lesers anzuzünden, rotzt Bukowski ein paar Worte aufs Papier, die einen Steppenbrand im Schädel des Lesers auslösen. Da ist Buk noch immer einzigartig. In einer Sprache, die jeder versteht, teilt er uns seine Sorgen und Ängste mit. Teilweise urkomisch, dann wieder makaber und beängstigend. Der Mann mit der Ledertasche ist gnadenlos gute Undergroundliteratur der Ersten Stunde. Ein Buch, das mit Sicherheit immer wieder zu Dir zurückkehrt.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Franz Waditzer am 20. September 2005
Format: Taschenbuch
Hank Chinaski arbeitet als Postbote in den Suburbs von L.A..Als Aushilfsbriefträger wird er für die härtesten Touren der Stadt eingeteilt. Von den Villenvierteln kann er nur träumen.
Es ist das "schnellste" Buch der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Hier zieht " Billy the Kid " gegen den Rest der United States Autoren.
Es ist ein berührendes Buch des Deutschamerikaners und zeichnet sein Berufsleben bei der US Post, die Tristesse der Vororte der Millionenstadt und den leichten Geschmack der Budweiser 6 Packs in den 60ern.
Wenn Hank, der Titelheld, gegen 4 Uhr am Morgen in seine Dienststelle torkelt, dann ist sein Auftreten eine frühe Persiflage auf den heute praktizierten Wirtschaftsliberalismus und seine menschenverschlingende Gleichgültigkeit.
Bukowski setzt einen Charakter, einen Menschen, ein Individuum ins Bild, gegen die Namenslosigkeit, gegen die Austauschbarkeit von Menschen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ape and crocodile am 27. Juni 2011
Format: Taschenbuch
Der Mann mit der Ledertasche - war mein erstes Buch von Bukowski, inzwischen habe ich fast alle Bücher die man in Deutschland veröffentlicht hat. Der Inhalt ist schnell erzählt, ein Alkoholiker bekommt einen dumpfen Job bei der Post den er unbedingt braucht um sein Leben als Alkoholiker zu finanzieren. Der autobiografische Roman spiegelt Bukowskis Leben vor seinem Durchbruch als Schriftsteller wieder. Kinofreunde kennen vielleicht den Film "Barfly", dieser geht in die gleiche Richtung, auch wenn er kaum den Charme und das Herz der Bücher hat. Aber zurück zur Ledertasche. Jeder der schon einmal einen stupiden Job erdulden mußte und von gemeingefährlichen Halbtoten herumkomandiert wurde kann sicher so Einiges in diesem Buch nachvollziehen. Doch die Ledertasche ist mehr, ein Blick in die Seele der Menschen ... das was Bukowski wie kein Anderer beherrschte. Ich liebe den alten Mann aus LA, der in vielen Romanen und Gedichten das Leben feierte, den Menschen an sich herausstellte wie er ist, ein Wesen mit Fehlern, ein Wesen das man hassen und lieben kann. Er hat die Hippies sehr beeindruckt, die Echten, nicht den jämmerlichen Abklatsch der uns heute in Form der grünen und roten Gutmenschen terrorisiert. Er hat in seinen Büchern für den aufmerksamen Leser auch schon mal höchst interessante Buchempfehlungen gegeben ... z.B. Louis Ferdinand Celine - Die Reise ans Ender der Nacht - wofür ich Bukowski auch sehr dankbar bin. Ich kann "Der Mann mit der Ledertasche" als Einstieg in das Universum des C.Bukowski nur jedem Leser wärmstens ans Herz legen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 18. August 1999
Format: Broschiert
Bukowski übertrifft sich mit diesem Buch selbst. Er beschreibt das absurde System der amerikanischen Post mit all seinen Erlebnissen auf eine Art und Weise, die man kaum beschreiben kann. Falls man auf schwarze, bitterböse Ironie steht und von der Vulgärsprache Bukowskis nicht abschreckt, ist man bei diesem Buch richtig. Es gab viele Momente beim lesen, wo ich das Buch zur Seite legen mußte, um meine Lachmuskeln zu strapezieren. Er rebelliert, fi..., säuft, beschreibt Spießer auf eine Art und Weise, das einem die Spucke im Hals steckenbleibt. Das Buch ist nichts für Romantiker. Leute, die auf Harald Schmidt, Götz Alsmann oder Loriot stehen, werden Ihre helle Freude an diesem Buch haben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. März 2005
Format: Taschenbuch
Im Großen und Ganzen handelt es sich um das Leben eines alkoholkranken Postlers, dem alles am Arsch vorbei geht. Vorschriften werden ignoriert und Abmahnungen der Vorgesetzen emotionslos zu Kenntnis genommen. Bedingt durch die Öde des Alltags verfällt Chinaski der komorbiden Störungen des Alkoholmißbrauchs. Sein Leben besteht banal gesagt aus trinken, vögeln und wetten. Halt die ganze Pallette die ein Alkoholiker so durchmacht. Frauen kommen und gehen und Henry Chinaski fristet sein Postlerleben. Manch mal nimmt er sich eine Auszeit von der Post. Auch das paßt ins Muster eines Abhängigen. Im Herzen ist Chinaski eigentlich voll in Ordnung. Das zeigt sich insbesondere während des Todes seiner ersten Frau, die ihn zuvor zum Teufel geschickt hatte. Das Buch ist locker und leicht zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.
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