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Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman
 
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Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman [Taschenbuch]

Heinrich Steinfest
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 1. (Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492248950
  • ISBN-13: 978-3492248952
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.410 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Heinrich Steinfest
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Die Zeit, 04.10.2001
Hin und weg ist Tobias Gohlis vom fünften Kriminalroman des Autors, der wie gewohnt "abgrundtief bizarr" daherkomme und somit jede Plotbeschreibung unmöglich mache. Gohlis kommt aus dem Schwärmen gar nicht heraus, derart "Herrlich! Göttlich! Steinfest!" findet er das Buch. Besonders begeisterungswürdig sei, dass das Motiv der Willkürtat, des "acte gratuit" wie es bei Dostojewskij und Gide auftaucht, endlich einmal in einem Krimi erscheine, so der hingerissene Rezensent. Er preist die "wunderbare Entschlossenheit", mit der Steinfest seine Geschichte entwickelt und kann sein Erstaunen, dass so ein Buch ausgerechnet bei Bastei Lübbe erscheint, nicht verhehlen.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Sie erinnern sich? Gides ›Keller des Vatikans‹, Dostojewskis ›Raskolnikow‹? Die reine Willkürtat, die absolute Freiheit, das unmotivierte Verbrechen? Heinrich Steinfest begeht eines nach dem anderen und mit wunderbarer Entschlossenheit, sich ganz seinen Assoziationen und dem Vergnügen des Lesers anzuvertrauen.« Tobias Gohlis, Die Zeit

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein Wiener Architekt namens Szirba, der in Stuttgart lebt, frönt auch hier seiner Leidenschaft etwas hinzuzufügen, wo es nicht hingehört. Sozusagen ein umgekehrter Taschendieb, der im Billigladen ein exklusives Stück hinterlässt, das nach der Entdeckung für heillose Verwirrung sorgen kann. Nun stößt er aber auf einen älteren Herrn, der offensichtlich der selben Leidenschaft verfallen ist, indem er ebenfalls Gegenstände hinzufügt, wo sie nicht sein sollten. Bei der Beobachtung dieses Mannes in der Stuttgarter Bahnhofsbuchhandlung kommt es zu einem Überfall, bei dem der Mann in die Schusslinie gerät. Szirba wirft sich dazwischen und landet mit einer zerschossenen linken Hand im Spital. Das vermeintliche Opfer hat er aber gerettet, die Kugel verirrte sich in die Lunge eines Unbeteiligten. Der Spitalsaufenthalt trägt aber nicht unbedingt zu Szirbas Genesung, denn man trachtet um sein Leben. Mit der Hilfe eines Ex-Boxers entkommt er zwar aus dem Spital, steckt aber ungewollt bis zum Hals in Schwierigkeiten. Noch dazu taucht ein deutschstämmiger Südafrikaner auf, der eine angesehene Dame aus dem Weg schaffen soll. Nebenbei verkauft er afrikanische Bibeln und entpuppt sich als kultivierter Philanthrop, der eben als Killer sein Brot verdient. Szirba und der Südafrikaner stoßen aufeinander, eigentlich ungewollt, da sie sich bereits in der Mitte eines Sumpfes aus Machenschaften befinden, dem man, wenn überhaupt, nur in der Vorwärtsbewegung entrinnen kann. Heinrich Steinfest spielt in diesem Buch seine gewohnten Stärken aus: ein erzählerisches Geschick gepaart mit einer gut abgestimmten Portion scharfer Satire und Skurrilität. Dennoch überrascht der Autor durch ein phasenweise atemberaubendes Tempo und durch die Handlungsstruktur. Zwei gleichberechtigte Hauptfiguren, die gleichberechtigt aber konträr agieren und sich schlussendlich über den Weg laufen, bestimmen diesen Roman, ohne aufdringlich zu sein. Und wie im richtigen Leben wird nicht jede Schuld gesühnt und die Unschuld bleibt nicht unbescholten. Ein gereiftes Werk aus der Feder des Wiener Autors, der in Stuttgart lebt, was diesem Buch sicher nicht geschadet hat.

Rudolf Kraus

War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Scharade in Stuttgart 27. Dezember 2009
Von zueribueb TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Heinrich Steinfests "Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte" ist als grosses Verwirrspiel angelegt. Ein erfolgloser Architekt aus Wien wird auf einen kafkaesken Trip durch Stuttgart geschickt. Für mich als Leser war das sehr verwirrend und unklar, wohin die Reise führt. Nach 100 Seiten wechselt dann der Erzähler. Nun berichtet der Berufskiller und aus dem dialektischen Gegensatz der Erzählperspektiven wird vieles klarer, was der Wiener im ersten Teil erlebt hat. Insgesamt konnte ich mich aber für den Roman nicht wirklich erwärmen, da dieser doch sehr konstruiert und die Logik der handelnden Personen schwer verständlich ist. Witzig fand ich den Schluss, wo die Erzählperspektive nochmals gebrochen wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tanja
Format:Taschenbuch
Steinfest verbindet skurile Charaktere in einem Plot der reich an verrückten Wendungen und unverhofften Wandlungen ist. Wie bei vielen seiner anderen Roman kann man Steinfest dann am besten genießen, wenn man Abstand vom bekannten Alltäglichen nehmen kann und bereit ist Steinfests zuweilen schonungsloser Sicht auf eben jene Dinge und Gegebenheiten zu folgen. Dann kann man auch ein Auflachen beim Lesen kaum vermeiden. Steinfest erzieht auch dazu, ein vielleicht nicht vorhersehbar perfektes Ende zu akzeptieren. Sehr empfehlenswert.
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Die "Obsession des Zufügens"
Der Ich-Erzähler des 1. Abschnitts heißt Robert Szirba, ist ein erfolgloser 40jähriger Architekt (und impotent), aus Wien stammend, aber in Stuttgart lebend. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Mag Wolfgang Neubacher veröffentlicht
Komplott in Stuttgart...
Dieses Buch war für mich eine erfolgreiche Zufallsbestellung. Spannende Geschichte; angenehm zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Wigerl veröffentlicht
Spannender Literaturkrimi
Besonders für Stuttgartkenner geeignete Reise durch originelle Schauplätze mit interessantem Erzählstil und Perspektivwechsel mitten im Buch vom Opfer zum Killer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2009 von D., Joachim
Skurril.Fesselnd. Zeitkritisch. Blickschärfend.
Dieser "Steinfest" war mein erster und hat mich dazu gebracht, alle seine Romane zu lesen.
Heinrich Steinfest schaut mit klarem Blick auf diese Welt und auf die Menschen mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2009 von Gerhard Fink
Siebziger-Flair
Der Österreicher Szirba ist Architekt in Stuttgart, aber eigentlich malt er nur Linien. Seine Frau ist eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, die die eigene Ehe verleugnet,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2009 von Thomas Liehr
geniales Buch
Gerade als Stuttgarter finde ich das Buch sehr nett geschrieben, auch wenn die Stadt nicht so besonders gut dabei wegkommt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2009 von Florian Schneider
positive Überraschung
Endlich ein deutscher Krimi, der eine Geschichte erzählt, ohne vor Moral zu tropfen. Die ersten Seiten erfordern etwas Durchhaltevermögen,
das Folgende wird eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2009 von Lipper
Ein echter Steinfest
Stuttgart 1999: ein netter Mann namens Robert Szirba, talentlos und impotent, wird zufällig Zeuge eines Verbrechens. Und soll deshalb nun liquidiert werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2005 von Christian von Montfort
wahnsinn..
Es ist erstaunlich wie und welche Inspirationen Schriftsteller bekommen. Die Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, ist defacto keine leichte Kost, das lässt der coole Titel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2002 von "aimlessly"
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