Eine erfahrene Psychologin und Psychagogin analysiert und kritisiert hier zahlreiche Fehlentwicklungen und -erscheinungen der gegenwärtigen Industrie- und Konsumgesellschaft. Sie erklärt, warum sich beim Menschen trotz steigendem Luxus paradoxerweise ein wachsendes Unglücklichsein bemerkbar macht, sie zeigt, welche verhängnisvollen Folgen die mit der Überbeschäftigung der Mütter verbundene mangelnde Zuwendung zu ihren Kindern gerade für diese zeitigt, sie beleuchtet die verschiedensten neurotischen Erscheinungen bei Jungendlichen bis hin zur Jugendkriminaliät.
Die Autorin setzt sich ferner sehr ausführlich mit den gegenwärtigen pseudowissenschaftlichen Bestrebungen auseinander, die den Menschen unter dem Vorwand, ihn zur Sexualität zu befreien, schon in den ersten Lebensjahren sexuell manipulieren.
Als Ergebnis all dieser Überlegungen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man angesichts dieser Denaturierungsprozesse dennoch Wege zu einem tatsächlichen Glücklichsein finden kann.