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Manipulationstechniken - Best of Edition Broschiert – 10. Februar 2009


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Produktinformation

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: Haufe-Lexware; Auflage: 1., Auflage 2010 (10. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3448092983
  • ISBN-13: 978-3448092981
  • Größe und/oder Gewicht: 16,4 x 10,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 101.307 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Andreas Edmüller ist seit 1991 selbstständiger Berater und Trainer bei Projekt Philosophie. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Leadership, Teamunterstützung, Konfliktmanagement und Coaching. Er ist außerdem Privatdozent für Philosophie an der LMU München. Dr. Thomas Wilhelm ist selbstständiger Berater und Trainer für öffentliche Institutionen, Dienstleistungsunternehmen und Industriebetriebe.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

DIE BLOCKADESTRATEGIE Mit der Blockadestrategie möchte der Manipulator verhindern, dass sein Gesprächspartner sein Ziel erreicht. Er möchte in der Regel im Gespräch bleiben, verfolgt darüber hinaus aber kein eigenes Ziel. Eine Blockade kann defensiv/passiv durchgeführt werden, sie kann aber auch offensiv/aktiv angegangen werden. Hier ein paar Beispiele für diese Vorgehensweisen. Defensiv-passive Vorgehensweisen: - auf eigenem Standpunkt beharren - Erklärung verweigern - Informationen blockieren - keine Antwort auf Fragen geben - nicht verstehen wollen - ausweichen - sich hinter Scheininteressen verstecken Beispiel: Frau Müller fühlt sich von Herrn Schulz unhöflich behandelt. Vor allem stören sie beleidigende Äußerungen wie: „Na, Sie sind ja wohl auch nicht die Schnellste." oder „Ich glaube, Ihnen muss man alles zweimal sagen, bis Sie etwas verstehen." Sie sucht das Gespräch mit Herrn Schulz, er zeigt sich prinzipiell gesprächsbe- reit, aber im Gespräch äußert er immer wieder: „Ich sehe ehrlich gesagt gar nicht, welches Problem Sie haben. Was soll denn an dem, was ich gesagt habe, beleidigend gewesen sein." Herr Schulz blockiert, indem er vorgibt, das Problem von Frau Müller nicht zu verstehen. Dadurch dreht sich das Gespräch natürlich im Kreis. Offensiv-aktive Vorgehensweisen: - ablenken (Nebenkriegsschauplätze eröffnen) - verzetteln - absichtlich missverstehen - viel reden, nichts sagen: Nebelkerzen werfen - Scheinargumente vorbringen - aufbauschen Beispiel: Herr Kohn möchte mit dem Abteilungsleiter Herrn Mahler über das geplante Prämiensystem sprechen. Er hält es an einigen Stellen für unfair und nicht transparent. Herr Mahler lenkt jedoch geschickt vom Thema ab, indem er Herrn Kohn in ein Gespräch über die neu zu besetzende Stelle in dessen Team verwickelt. Gleichzeitig erzeugt er Zeitdruck, um das Gespräch möglichst schnell zu beenden. DIE DURCHSETZUNGSSTRATEGIE Mit Hilfe der Durchsetzungsstrategie will der Manipulator im Gespräch bleiben und mit allen Mitteln sein Ziel erreichen. Der Manipulator kann dabei überzeugungsorientiert vorgehen, das heißt, er benutzt Argumentationsfallen, Scheinargumente und Überredungstaktiken. Er kann aber auch eine Durchsetzungs- methode verfolgen, die nicht überzeugungsorientiert ist. Nicht überzeugungsorientierte Vorgehensweisen: - drohen/lügen/erpressen - selektiv informieren - persönlich angreifen - Emotionen aufschaukeln - Scheinkonzessionen machen - mein letztes Angebot, dann ... - den Gegenstand als nicht verhandelbar abtun - Zeitdruck erzeugen - schlechtes Gewissen erzeugen Beispiel: Max verhandelt mit seinem Vermieter um die Übernahme von Renovierungskosten. Der Vermieter ist nur bereit, 2.000 Euro zuzuschießen, was die Kosten bei weitem nicht decken würde. Vermieter: „Also ich will Ihnen eines sagen: 2.000 Euro sind mein letztes Wort. Wenn Sie das nicht akzeptieren, dann wird es halt keine Renovierung geben." Der Vermieter benutzt die „Mein letztes Angebot"-Methode, um Druck auszuüben und Max zum Einlenken zu bewegen.

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Kundenrezensionen

2.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT am 30. Mai 2011
Format: Broschiert
Der Kern des Buches entfaltet sich auf den Seiten 47 bis 122. Sage und schreibe 27 Manipulationstechniken wollen die Autoren im richtigen Leben entdeckt haben.
Das Leben ist randvoll mit Manipulationsversuchen - sozusagen. Und das Buch wirkt: Gerade wollte ich noch den Satz formulieren "Natürlich kann sich die keiner alle merken", da fällt mir schon auf, dass ich der "Evidenztaktik" verfallen und selber zu Manipulateur geworden bin. Diese beschreibt den Sachverhalt, dass man Tatbestände ohne Begründung als völlig klar darstellt.

Aber Scherz beiseite: Das Buch kann durchaus helfen, manipulative Strategien der Gegenseite zu durchschauen und entsprechend zu reagieren. Allerdings sind 27 Techniken ein wenig viel und überschneiden sich auch hie und da. Ein wenig Konzentration wäre hier hilfreich gewesen.
In der Praxis dürfte sich zwar kaum jemand in einer bestimmten Situation überlegen welche Manipulationsstrategie sein Gegenüber gerade verfolgt, aber das Buch hilft zumindest dabei, das Erkennen von Manipulationsmustern zu verbessern.
Hilfreich ist an diesem Buch vor allem der erste Teil mit einschlägigen Abwehrtechniken, die tatsächlich verbürgt sind und nicht nur in Manipulationssituationen hilfreich. Dieser Teil lohnt allein den Kauf des Buches.
Den "Praxisteil", der fast die Hälfte des Buches ausmacht, ist dagegen von einem anderen Autoren verfasst worden. Dort werden typische Manipulationssituationen im Büro dargestellt und von "Experten" bewertet. Leider verzichtet die Bewertung der einzelnen Situationen über weite Strecken darauf, sich an den im ersten Teil formulierten Techniken auszurichten, und der Autor verwendet andere Gruppierung der Techniken als im ersten Teil. Eine bessere Abstimmung wäre hier wünschenswert gewesen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pirenci am 23. März 2011
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Der Taschenguide presst viele Altagssituationen zusammen, welche man oft oder häufig erlebt hat. Er zeigt auf, wie man schnell auf sachlichen Ebenen in Gesprächen zurückkehrt.
Er macht Lust auf Diskusionen in klaren und sachlichen Situationen und zeigt anhand von Modellbeispielen wie man aus "schweren" Gesprächen rauskommt und diese zu seinem Vorteil umlenkt. Auch wird deutlich welche Fehler oft gemacht werden und wie einen Mitmenschen manipulieren wollen.
Sehr schön wir dann gezeigt, dass man mit kritischen Fragen oder "Schallplattensprung"-Techniken seine Antworten bekommt. Welche Verhalten sinnvoll sind wenn Probleme anstehen und wie man sich vor gemeinen Manipulationsversuchen schützt.

Durch die Alltagbeispiele wird sehr viel verdeutlicht, aber ich hätte gehofft, dass man nicht nur Arbeitsleben oder Privatleben einbezieht, sondern auch mal Werbeangebote oder geschäftliche Lockmethoden die man als Privatmensch erlebt und sieht, als Beispiele anführt.

Fazit: Knackig, nützlich und sinnvoll.

Danke
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von donnadomani am 21. Februar 2010
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Diese Buch zeigt auf wie Manipulationen funktionieren, wie man diese erkennt und wie man es schafft, selbst nicht mehr manipuliert zu werden bzw. dem etwas entgegen zu stellen. Die kurzen unzähligen Beispiele kennt fast jeder von uns und einige von ihnen haben bei mir einen echten Aha-Effekt ausgelöst. Ich habe mich sehr oft wieder erkannt und hätte nie gedacht, dass ich so leicht zu manipulieren bin. Aber, dank dieses Buches, habe ich meinen Manipulatoren jetzt etwas entgegen zu setzen. Der Test am Ende ist sehr aufschlussreich und dank der kleinen Größe, (passt in jede Tasche) kann man es überall mit hinnehmen und lesen. Ich kann das Buch nur empfehlen.
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113 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 21. Februar 2009
Format: Broschiert
Da ich in meinem Job davon ausgehe, dass es im Marketing letztlich um die Beeinflussung menschlichen Wahlverhaltens geht, interessieren mich natürlich Bücher über Manipulationstechniken. Und zuerst bin ich immer neugierig, wie ein Autor Manipulation definiert. Der Privatdozent für Philosophie, Berater und Trainer Dr. Andreas Edmüller und Dr. Thomas Wilhelm, Inhaber des Unternehmens Projekt Philosophie und ebenfalls Berater und Trainer, verstehen unter Manipulation den bewussten oder unbewussten Einsatz unfairer Verhaltensweisen. Und um doch etwas genauer zu werden, schreiben sie weiter hinten: "Fairness heißt, dass jeder Beteiligte ein Recht darauf hat, seine eigenen Interessen zu wahren und andere Standpunkte nur aus freiwilliger Einsicht zu übernehmen." Das klingt gut, ist politisch korrekt und mit anderen gängigen Definitionen kompatibel. Aber solche Formulierungen basieren auf einem Menschenbild, das dem Idealismus verpflichtet ist und mit der Funktionsweise des real existierenden Menschen nur wenig zu tun hat. Zu überprüfen, wie weit sich ein solcher Ansatz mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaftler verträgt, erlaube ich mir auch deshalb, weil sich von den zwei (!) Büchern der Literaturliste eines mit dem limbischen System befasst.

Hand aufs Herz. Kennen Sie, geschätzter Leser in jeder Situation ihre Interessen? Und wissen Sie, wann Sie freiwillig zu einer Einsicht gelangen? Bingo! Können Sie gar nicht, wenn Ihr "Ich" nicht Herr im eigenen Haus ist und ihre Verhaltensmuster vorwiegend vom Unbewussten gesteuert wird. Trotzdem können Sie natürlich im Nachhinein Verhaltensweisen und Kommunikationsmuster analysieren. Vor allem bei anderen Menschen.
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