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Der Engländer Sean wartet in der Bruchbude, die wohl mal ein Hotel war, auf den Mafia-Boss, bemerkt aber, daß er in einer Falle sitzt. Es kommt, wie es kommen muß: eine Schießerei, seine Flucht aus dem heruntergekommenen Bau. Zwei Straßenkinder machen gleichzeitig einen Reifen von seinem Auto platt. Handys funktionieren nicht richtig in der Stadt. So kann der wütende Fahrer seine Frau nicht verständigen, daß er später heimkommt. Diese hat prompt ungebetenen Besuch: Der Engländer springt durch das Fenster in ihre Küche, die beiden Verfolger eröffnen das Feuer, die Mutter seiner unfreiwilligen Gastgeberin stirbt im Kugelhagel.
Das Finale. Die Straßenkinder werden aus purer Neugier nicht nur Zeugen, sondern aktiv Beteiligte an dem mörderischen Geschehen. Aber sie bleiben Kinder. "Ich stecke in der Klemme, Padre. Ich komme in die Hölle", zitiert Garland einen von ihnen. Garland blendet vor, zurück, holt hier ein Stück Handlung, dort einen Teil vom sozialen Umfeld, um wieder zurückzuführen zum Hauptstrang seiner Erzählung. Er tut das meisterhaft, so daß es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen. Ein bis zwei Stunden, länger hat die wilde Jagd durch die Millionenstadt nicht gedauert. Ein bis zwei Stunden, in denen Alex Garland den Mythos von der exotischen Welt des Fernen Ostens entzaubert. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
"Ein bemerkenswertes Buch!"
Spiegel
"Alex Garland ist der Shooting-Star der britischen Literatur!"
Focus
"Ein kühner, ambitionierter Roman, der beweist, daß Alex Garland ein großer Autor ist."
The Times
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine atemberaubende Nacht in Manila,
Von
Rezension bezieht sich auf: Manila (Taschenbuch)
Alex Garlands zweiter Roman ist ungleich facettenreicher als es der etwas einfallslose und simple Titel vermuten lässt. Aber ich muss zugeben: Was ein Tesserakt ist, so der Originaltitel, habe ich auch erst jetzt gelernt. Das Buch beginnt fulminant und wieder ist es ein Hotel (wie auch schon in The Beach) wo alles seinen Anfang nimmt. Der Engländer Sean bereitet sich dort auf ein Treffen mit dem Gangsterboss Don Pepe vor. Die atemlose Spannung die ihn ergriffen hat überträgt sich fast mühelos auf den Leser. Warnung: Wer diese ersten Seiten kurz vor dem Schlafen gehen beginnt, wird garantiert so schnell nicht wieder aufhören können. In cleveren Rückblenden breitet sich dann die Handlung wie ein Teppich über die Philippinen aus und der Leser erfährt mehr über die Protagonisten des scheinbar so unheilvollen Treffens. In diesen und in weiteren Momenten könnte man Vergleiche zu einem Tarantino Drehbuch bemühen, jedenfalls was Komplexität und Verschachtelung der Handlung betrifft. Es sollte mich wirklich überraschen, wenn dieses Buch nicht ebenfalls verfilmt wird.Später erweitert sich der Kreis der Personen, deren Schicksalslinien sich in dieser Nacht in Manila kreuzen um die Ärztin Rosa, die Straßenkinder Vincente und Totoyo und dem Psychologen Alberto. Durch Rückblenden in die Vergangenheit auch dieser Personen werden zahlreiche Nebenfiguren eingeführt und Garland verleiht dem Buch dadurch eine bemerkenswerte Tiefe. Gleichzeitig gelingt es ihm, viele Eindrücke vom Leben in Manila und auf den Philippinen zu vermitteln. Schlusspunkt des Romans und Treffpunkt der Straßen die das Schicksal bereist ist das Haus von Rosa. Hier kommt es zum spektakulären Showdown wo alle Hauptpersonen unerwartet zusammentreffen. Leider ist damit auch das Ende erreicht und leider bleiben auch sehr viele Fragen offen. Trotzdem halte ich Manila für ein sehr unterhaltsames und gelungenes Buch, das The Beach in vielerlei Hinsicht mindestens ebenbürtig ist. Ambitionierter erscheint es mir allemal. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Nicht lesenswert,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Manila (Taschenbuch)
Garland schafft es zu keiner Zeit an sein erstes Buch heranzukommen. Die Handlung ist langweilig, ich hab bis zur letzten Seite vergeblich gehofft. Einzig die detaillierten Beschreibungen retten einen vor dem Einschlafen. Schade, dass so häufig die zweiten Bücher so viel vermissen lassen.
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1.0 von 5 Sternen
Enttäuschender Nachfolger...,
Rezension bezieht sich auf: Manila (Gebundene Ausgabe)
Das ewige Vergleichen mag vielleicht kontraproduktiv sein... aber natürlich habe ich nach der begeisterten Lektüre von "The Beach" (eines meiner kostbarsten Bücher überhaupt!!) Vergleiche angestellt.Wie sehnsüchtig habe ich auf den Nachfolger gewartet. Dieser konnte mich allerdings keine Sekunde lang in seinen Bann ziehen. Ich habe mich ca. bis zur Seite 120 gequält, um das Buch dann resigniert zur Seite zu legen und nie wieder anzurühren. Grund genug, um hier leider nur einen Stern zu vergeben! :-| Sorry, Alex! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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