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Manila
 
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Manila [Gebundene Ausgabe]

Alex Garland , Thomas Mohr
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 2.A., (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442307066
  • ISBN-13: 978-3442307067
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 374.996 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Manila. Abenteuerliche Unterschiede zwischen Arm und Reich. Slums und reiche Villenviertel. Straßenkinder und wohlhabende Ärzte. Und brütende Hitze. Dazwischen: das organisierte Verbrechen. Das alles findet sich in geradezu unglaublicher Dichte in Manila wieder, dem neuen Roman von Alex Garland. Der junge britische Erfolgsautor hatte bereits mit Der Strand Aufsehen in der Literaturszene erregt.

Der Engländer Sean wartet in der Bruchbude, die wohl mal ein Hotel war, auf den Mafia-Boss, bemerkt aber, daß er in einer Falle sitzt. Es kommt, wie es kommen muß: eine Schießerei, seine Flucht aus dem heruntergekommenen Bau. Zwei Straßenkinder machen gleichzeitig einen Reifen von seinem Auto platt. Handys funktionieren nicht richtig in der Stadt. So kann der wütende Fahrer seine Frau nicht verständigen, daß er später heimkommt. Diese hat prompt ungebetenen Besuch: Der Engländer springt durch das Fenster in ihre Küche, die beiden Verfolger eröffnen das Feuer, die Mutter seiner unfreiwilligen Gastgeberin stirbt im Kugelhagel.

Das Finale. Die Straßenkinder werden aus purer Neugier nicht nur Zeugen, sondern aktiv Beteiligte an dem mörderischen Geschehen. Aber sie bleiben Kinder. "Ich stecke in der Klemme, Padre. Ich komme in die Hölle", zitiert Garland einen von ihnen. Garland blendet vor, zurück, holt hier ein Stück Handlung, dort einen Teil vom sozialen Umfeld, um wieder zurückzuführen zum Hauptstrang seiner Erzählung. Er tut das meisterhaft, so daß es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen. Ein bis zwei Stunden, länger hat die wilde Jagd durch die Millionenstadt nicht gedauert. Ein bis zwei Stunden, in denen Alex Garland den Mythos von der exotischen Welt des Fernen Ostens entzaubert. --Corinna S. Heyn

Kurzbeschreibung

Im Auftrag der Reederei soll der Engländer Sean mit dem Mafioso Don Pepe über Schutzgeld für eine sichere Durchfahrt ihrer Schiffe verhandeln. In einem schäbigen Hotel in Manila wartet er auf den Mafioso. Je länger Sean wartet, desto unwohler wird ihm zumute. Ist er in eine Falle gelockt worden?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Alex Garlands zweiter Roman ist ungleich facettenreicher als es der etwas einfallslose und simple Titel vermuten lässt. Aber ich muss zugeben: Was ein Tesserakt ist, so der Originaltitel, habe ich auch erst jetzt gelernt. Das Buch beginnt fulminant und wieder ist es ein Hotel (wie auch schon in The Beach) wo alles seinen Anfang nimmt. Der Engländer Sean bereitet sich dort auf ein Treffen mit dem Gangsterboss Don Pepe vor. Die atemlose Spannung die ihn ergriffen hat überträgt sich fast mühelos auf den Leser. Warnung: Wer diese ersten Seiten kurz vor dem Schlafen gehen beginnt, wird garantiert so schnell nicht wieder aufhören können. In cleveren Rückblenden breitet sich dann die Handlung wie ein Teppich über die Philippinen aus und der Leser erfährt mehr über die Protagonisten des scheinbar so unheilvollen Treffens. In diesen und in weiteren Momenten könnte man Vergleiche zu einem Tarantino Drehbuch bemühen, jedenfalls was Komplexität und Verschachtelung der Handlung betrifft. Es sollte mich wirklich überraschen, wenn dieses Buch nicht ebenfalls verfilmt wird.
Später erweitert sich der Kreis der Personen, deren Schicksalslinien sich in dieser Nacht in Manila kreuzen um die Ärztin Rosa, die Straßenkinder Vincente und Totoyo und dem Psychologen Alberto. Durch Rückblenden in die Vergangenheit auch dieser Personen werden zahlreiche Nebenfiguren eingeführt und Garland verleiht dem Buch dadurch eine bemerkenswerte Tiefe. Gleichzeitig gelingt es ihm, viele Eindrücke vom Leben in Manila und auf den Philippinen zu vermitteln. Schlusspunkt des Romans und Treffpunkt der Straßen die das Schicksal bereist ist das Haus von Rosa. Hier kommt es zum spektakulären Showdown wo alle Hauptpersonen unerwartet zusammentreffen. Leider ist damit auch das Ende erreicht und leider bleiben auch sehr viele Fragen offen. Trotzdem halte ich Manila für ein sehr unterhaltsames und gelungenes Buch, das The Beach in vielerlei Hinsicht mindestens ebenbürtig ist. Ambitionierter erscheint es mir allemal.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht lesenswert 5. November 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Garland schafft es zu keiner Zeit an sein erstes Buch heranzukommen. Die Handlung ist langweilig, ich hab bis zur letzten Seite vergeblich gehofft. Einzig die detaillierten Beschreibungen retten einen vor dem Einschlafen. Schade, dass so häufig die zweiten Bücher so viel vermissen lassen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Siouxsie
Format:Gebundene Ausgabe
Das ewige Vergleichen mag vielleicht kontraproduktiv sein... aber natürlich habe ich nach der begeisterten Lektüre von "The Beach" (eines meiner kostbarsten Bücher überhaupt!!) Vergleiche angestellt.
Wie sehnsüchtig habe ich auf den Nachfolger gewartet. Dieser konnte mich allerdings keine Sekunde lang in seinen Bann ziehen. Ich habe mich ca. bis zur Seite 120 gequält, um das Buch dann resigniert zur Seite zu legen und nie wieder anzurühren.
Grund genug, um hier leider nur einen Stern zu vergeben! :-|
Sorry, Alex!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Ganz nett aber bei Weitem kein Meisterwerk.
Drei Geschichten, drei Schicksale, drei Lebenswege. In Alex Garlands Roman „Manila“ auf tragische Weise miteinander verbunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2006 von Rachel Potter
ein Buch, das seinem Vorgänger nicht gerecht wird
Nach der Lektüre von "The Beach" mußte ich lange auf ein neues Werk von Alex Garland warten und habe mich sehr auf Manila gefreut. Lesen Sie weiter...
Am 17. November 2003 veröffentlicht
Hypererzählung
Zugegeben: was ein Tesserakt ist habe ich vorher auch nicht gewusst. Es wäre aber besser gewesen, den Originaltitel des Buches beizubehalten, denn der etwas platte, banale... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2003 von Jörg R.
Nichts Halbes und nichts Ganzes
„Manila" spielt wie schon sein Vorgänger „Der Strand" wieder in Südostasien. Die Handlung beginnt ebenfalls in einem Hotel und man kann aus dem Geschriebenen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2003 von Pantalaimon
enttäuschend!
Nachdem ich "Der Stand" gelesen habe, das mich sehr fasziniert hat, bin ich von seinem zweiten Buch "Manila" sehr enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2002 von "tiger0900"
enttäuschend!
Nachdem ich "Der Stand" gelesen habe, das mich sehr fasziniert hat, bin ich von seinem zweiten Buch "Manila" sehr enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2002 von "tiger0900"
Alex Garland = Ein super Schriftsteller
Alex Garland hat schon mit "Der Strand" (sehr zu empfehlen) gezeigt, was für ein großer Schreiber er ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2002 von "stellaschnucky"
Ein Lesegenuss
Nachdem ich schon den Bestseller "The Beach" gelesen hatte und begeistert war, kaufte ich mir auch das zweite Buch des Erfolgsautors.
Und ich war begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2002 von Markus
Die Unaufhaltsamkeit und der Lauf der Dinge
Nach "The Beach" ist dies der zweite Roman von Alex Garland.
Am Anfang glaubt man, sich in einem weiteren Backpacker-Roman zu befinden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2002 von "lloyd81"
so ziemlich das beste was ich je gelesen hab
man könnte meinen in diesem buch plätscherte die handlung nur so dahin, aber dem ist nicht so. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2002 von "larsmensel"
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