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Produktinformation

  • Audio CD (14. November 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Lifeforce (Soulfood Music)
  • ASIN: B001GOVODQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

DEADLOCKs neues Album ist, was sein Titel verspricht: ein "Manifesto". Die grundlegende Anlage zwischen aggressivem Black Metal, melodischem Death Metal, treibenden Keyboard-Parts und einem düsterschönen Gothic-Pop-Touch wurde beibehalten und weiter verfeinert. Technischer Anspruch, explosive Härte und bombastische Breite sind perfekt ausbalanciert, denn DEADLOCK bauen ihre Stärken konsequent aus: Die Gitarrensoli erklingen souveräner, das Drumming tighter und die Vocals von Sabine Weniger noch nachhaltiger. Das Material der dritten Scheibe für LIFEFORCE RECORDS fällt sowohl explosiver als auch eingängiger aus und ist eine "logische Weiternetwicklung" des von Fans und Presse viel beachteten Vorgängers "Wolves". Als prägende Elemente des eigenständigen DEADLOCK-Sounds offenbaren sich schnell die atmosphärischen wie bombastischen Keyboards und der zuckersüße und schaurig-schöne Gesang von Sabine Weniger. Die Sängerin zählt seit 2006, unmittelbar nach der Veröffentlichung des Label-Debüts "Earth.Revolt", fest zum Line-Up der Metaller und setzt einen starken Kontrapunkt zum tiefen Growlen von Shouter Johannes Prem. Der Kontrast könnte wirkungsstärker nicht sein. Die von jeher abwechslungsreichen und dynamischen Tracks von DEADLOCK erklingen auf "Manifesto" noch facettenreicher und nachhaltiger. Die neue LIFEFORCE-Scheibe der Band ist abermals als Konzept-Album konzipiert und thematisiert die Ausbeutung der Natur durch den Menschen. Für die glasklare Produktion zeichnet Gitarrist Sebastian Reichl verantwortlich, während Mixing/Mastering an Jacob Hansen (Mercenary, Volbeat, Heaven Shall Burn) übergeben

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Melodeath kann noch innovativ klingen!, 19. Oktober 2008
Diese Rezension stammt von: Manifesto Ltd.Digi Edition (Audio CD)
Mit ihrem neuen Album "Manifesto" zeigen Deadlock, dass Metal auch im Jahr 2008 noch innovative Möglichkeiten parat hält. Das Wechselspiel der brachialen Death Metal-Passagen und der von Sabine Weniger vorgetragenen Refrains wirkt noch homogener als auf dem Vorgänger "Wolves". Zwischen die derben Bolzpassagen und zuckersüssen Hooks gesellen sich dann Technobeats, Jazzsaxophon und andere obskure Soundexperimente an welchen die Szenepolizei sicherlich hart zu knabbern haben wird. Mit dem Track "Deathrace", der in Kooperation mit den Hip Hop Produzenten The Hitfarmers entstand, ist sogar ein waschechter Hardcore Rappart auf dem Album zu finden der sich, allen Vorurteilen zum Trotz, jedoch perfekt in den musikalischen Kontext einfügt. Mutig, mutig meine Herren und Dame!!! Deadlock liefern auf "Manifesto" zweifelsohne ihre bislang technisch versiertesten und gleichzeitig brutalsten Songs ab, welche die Combo endgültig zum Bekanntheitsgrad von Kollegen wie Heaven Shall Burn und Caliban aufschließen lassen sollte. Die Produktion von Jacob Hansen knallt wie ein Baseballschläger ins Gesicht und rundet das überzeugende Gesamtwerk ab. Alle Metalfans die neuen Klängen aufgeschlossen sind und trotzdem in die Fresse-Musik ohne kommerzielle Kompromisse wollen, werden in "Manifesto" ihre Offenbarung finden!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Experiment geglückt?, 20. November 2008
Diese Rezension stammt von: Manifesto Ltd.Digi Edition (Audio CD)
oder lieber: Nicht Fisch, nicht Fleisch......... was in Anbetracht der problematik die das Album behandelt nicht so ganz passend erscheint.
Zuerst hab ich mir überlebt, wie ich dieses Werk bewerten will, schon allein aus Aussagen der Band, manche Bands würden sich zu ernst nehmen, aber ob man dann unbedingt Konzeptalben über ernste Themen rausbringen will........ ich lass diese Diskusion offen genauso wie die über geschmacklose Äußerungen eines Deadlockmembers zu den Texten in einem metal.de Interview.
Was hier schließlich zählt, ist die Musik, und auch hier, bin ich hin und hergerissen. Technisch ist alles einwandfrei in manchen momenten möchte man mit Tränen in den augen für diese Riffs danken in anderen würde man die band am liebsten verfluchen das schöne melodielinien durch aufgesetzte Progressivität zerstört werden. Was an dem Lied "Slaughter*s Plate" deutlich wird.
Weniger aufgesetzt wirkt das Technointro und auch der Rappart in "Deathrace", auch das "Jazz" experiment in "Fire at will" kann man gern als gelungen bezeichnen und die Riffs erst :-)
Meine persönliche Meinung ist nur, das man , wenn man schon Techno, oder Rap mit einbaun will, dies evtl flüssiger macht, bzw professioneller,gleiches gilt auch für das Instrumental "Manifesto".
Was mir weiterhin ein Dorn im Auge ist, ist die Sängerin. Wenn ich auch zugeben muss, das sie nicht ganz so nervig ist wie auf "Wolves" wo sie eigentlich nur den Refrain sang und die Songs zu sehr nach Schema waren, was man hier wohl versucht hat mit der Progressivität auszugleichen, was nur bedingt gelungen ist, da grad die "Verstörten" Riffs manchmal aufgesetzt wirken.
Trotzdem zieht mich die Cd in ihren Bann, ich komm nicht mehr los davon, auch wenn mich manche Sachen extrem stören, reißen mich die teilweiße genialen melodien und die tolle Gitarrenarbeit immer wieder zur Anlage.

Fazit:
Die Cd ist meiner Auffassung nach weit von einem Meisterwerk entfernt, aber ich respektiere und bewundere Deadlock für ihren
Experimentierungswillen und auch die wirklich tollen Ansätze.
Eine Mischung ihrer bisherigen Werke wäre sicherlich eine Krönung des Melodic Metal Genres. Vielleicht nächstes mal. Man sollte nur ein sehr offener Metalhörer sein, sonst könnte man schon beim Intro ausflippen.
Einfach mit realistischen Erwartungen an die Cd rangehen. Auch wenn die Band mitlerweile durch die Sängerin einen gewissen Chartcharakter nicht von der Hand weißen kann, was nicht zwingend schlimm ist, aber manchmal hört es sich doch wieder ein bischen nach Schema F an, aber die Gitarren, mhh, vom feinsten :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Astrein!, 4. Februar 2009
Von Torben Knöpfler "www.metalearth.de" (Linz, Rheinland Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Sowohl Metalcore als auch Melodic Death Metal sind im Moment schwer angesagt, keine Frage. Kaum ein Genre bringt zur Zeit so viele neue Combos auf vor allem lokaler Ebene hervor. Grade bei den Metalheads der jüngeren Generationen steht der Wechsel zwischen aggressiven Parts und klaren Vocals hoch im Kurs. Mit ersteren kann man dabei wunderbar die Eltern vergraulen und seine unglaubliche Coolness demonstrieren, während zweitere dagegen schön im Ohr hängen bleiben und ein nettes Kontrastprogramm bilden. Neben immer länger werdenden Bandnamen und verschwimmenden Grenzen zwischen den beiden Richtungen hat dies leider auch zur Folge, dass viele nachrückende Bands nicht mehr über Schema F (oder "Malen nach Zahlen") hinausschießen. Anno 2008 schicken sich nun die fünf Jungs (inzwischen nur noch vier!) und das Mädel von Deadlock an, ein bisschen frischen Wind in die ganze Angelegenheit zu bringen. "Manifesto" heißt der inzwischen 4. Full-Length Output und wer einen solchen Titel für ein Album auswählt, der kann ja eigentlich nur mit dem Stoff zufrieden sein. Nun, wir werden sehen, ob ich's auch bin...

Hossa! Falsche CD eingelegt??? Anstelle der erwarteten Priese Geballer beginnen Deadlock ihr Manifest mit fetten Techno-Beats kombiniert mit der Aufforderung "Come on Fatherfuckers!". Ich behaupte mal, dass es keine bessere Antwort auf die Kritiker des "Come on Motherfuckers!" auf "Wolves" gegeben hätte. Nachdem nun alle Feinheiten geklärt werden, legen die bayrischen
Melo-Deather richtig los und servieren dem schon sabberndem Hörer endlich die ersehnte Mixtur - straight Edge und straight in die Ohren. Dabei agieren Deadlock so abwechslungsreich wie noch nie! Neben den Techno-Beats zu Beginn experimentiert die Band mit Saxophonen und holt sich zur Krönung noch die Hitfarmers für eine Old-School Rap-Passage ins Boot! Gekonnt fügen die symphatischen Sechs diese eigentlich völlig unmetallischen Elemente in das Gesamtbild ein. Wie geil es kommt nach 4 Minuten Geballer ein paar elektronische Beats um die Ohren gehauen zu bekommen und danach weiterzumoshen, haben die 4 Jungs, sowie Goldkehlchen Sabine schon auf Wolves bewiesen. Dass es noch besser wirkt, eine ganze CD mit "Itz-Itz-Musik" einzuleiten, stellt Manifesto eindeutig unter Beweis. Das ist frisch, das ist neu - da geht mir das Herz auf! Steinigt mich dafür, aber ich will mehr solcher Experimente! Melodic Death heutzutage neu und aufregend zu gestalten, ist gar nicht mehr so einfach geworden; mit dem simplen Wechsel von Clean und Scream lockst'e doch kein Schwein mehr hinter dem Ofen hervor! Die Symbiose von Techno, Metal und sogar Rap bietet dagegen eine Menge Potential frischen Wind in die eingebackene Szene zu bringen! Mit den oben angesprochenen Aspekten haben Deadlock ihr Manifest natürlich noch nicht gefüllt. So trägt zum Beispiel Christian Älvestam (Ex  Scar Symmetry) auf "Dying Breed" seinen Beitrag zu einem der heißesten Metal-Alben des Jahres bei! You want more? Eine wunderschön vorgetragene Ballade ("Altruism"), sowie ein Cover gibt es noch oben drauf. Hier haben sich Deadlock am "Temple of Love" von den Sisters of Mercy versucht und präsentieren dieses in einem neuen, metallischen Look. Dabei stellt diese Nummer allerdings keine bahnbrechende Neuinterpretation des Originals dar und erfüllt die Position des Rausschmeißers mehr schlecht als recht! "Altruism" hätte sich hierfür besser geeignet. Doch außer diesem Kritikpunkt kann selbst der fleißigste Sucher kein Haar in der Suppe finden. Die Produktion ist druckvoll und bläst den Hörer förmlich an die Wand, die Nummern sind nicht weniger druckvoll und auch die Gesangsarbeit lässt keine Wünsche offen: Sänger Johannes reinigt jeden Gehörgang mit seinen aggressiven Growls und Goldkehlchen Sabine bewegt sich mit Bravour durch ihre konträren, klaren Passagen. Auch an der Arbeit der Rythmusfraktion kann man beim besten Willen keinen Anstoß finden. Deutlich rifforientierter (verglichen mit "Wolves") und vielschichtiger gehen die übrigen Vier zur Sache und sorgen für einen langandauernden Musikgenuss. Astrein!

Ohne Zweifel: Deadlock liefern mit "Manifesto" das beste Album in ihrer bisherigen Karriere und sicherlich eins der besten Alben 2008 ab. Die starke Eingängigkeit, die "Wolves" noch auszeichnete und dafür sorgte, dass es sich relativ schnell in meinem Player ausgeheult hatte, haben die 5 Jungs und das Mädel abgelegt ohne sie zu verlieren. Will heißen: "Manifesto" saugt sich zu Beginn weniger schnell in die Ohren, bleibt aber auch wesentlich länger hängen! Anspieltipps zu nennen, wäre bei diesem Werk müßig, da jeder Nummer auf ihre Weise überzeugen kann!

www.metalearth.de
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