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Manifest zur Vernichtung der Männer. S.C.U.M: Erweitert um ein Text von Andy Warhol: Nachdem sie mich niedergeschossen hatte, drehte sich Valerie um und schoß auf Mario Amaya
 
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Manifest zur Vernichtung der Männer. S.C.U.M: Erweitert um ein Text von Andy Warhol: Nachdem sie mich niedergeschossen hatte, drehte sich Valerie um und schoß auf Mario Amaya [Taschenbuch]

Valerie Solanas
1.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 109 Seiten
  • Verlag: Maro-Verlag (1997)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3875122399
  • ISBN-13: 978-3875122398
  • Größe und/oder Gewicht: 20,7 x 13,7 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 550.671 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Valerie Solanas »Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer« ist die radikalste Wortmeldung der Frauenbewegung.

»Wie jeder andere auch, dachte ich immer, daß Valerie eine Verrückte war. 1988 erhielt ich dann endlich ein Exemplar Ihres Manifests und war erstaunt, wie brillant es geschrieben ist. Es ist witzig! Keiner hatte zuvor erwähnt, daß Valerie einen Sinn für Humor hatte. Man fragt sich heute, wieviel davon Satire und wieviel ernst gemeint ist...«
Mary Harron, Regisseurin des Films I shot Andy Warhol


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein faschistoides Werk 13. Januar 2009
Von Lena Waider TOP 100 REZENSENT
Es gibt nicht wenige Männer, die heute von einem Femifaschismus sprechen. Liest man das hier besprochene Werk Valerie Solanas', dann muss man (frau) unumwunden zugeben, dass es zumindest Strömungen innerhalb des Feminismus gab, die ganz klar faschistoide Züge trugen. Das Buch ist in dieser Hinsicht kein bisschen besser oder harmloser als Hitlers "Mein Kampf". Dass es sich bei den von ihr vorgetragenen Gedanken um keinen ignorier- und belächelbaren Erguss einer Verrückten handelt, zeigen allein schon die hohe Auflagen und internationale Verbreitung des Buches.

Hinzu kommt, dass ihr Gedankengut ja gar nicht so fürchterlich weit von anderem radikalfeministischen Gedankengut entfernt ist. Bereits Simone de Beauvoir stellte in Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau die Frage, wozu es überhaupt eine sexuelle Fortpflanzung gebe (ihre Antwort: man weiß es nicht), um dann gleich anzumerken, dass sich viele Frauen eine Fortpflanzung ohne Beteiligung der Männer wünschten.

Alice Schwarzer ersehnt sich deshalb in Die Antwort einen neuen Menschen, bei dem die Geschlechtsunterschiede geringer sind als die individuellen Unterschiede. Und Judit Butler stellt in Das Unbehagen der Geschlechter: (Gender Studies. Vom Unterschied der Geschlechter) gar die These auf, dass Geschlecht ausschließlich eine soziale Kategorie darstelle. All das hat schließlich zu dem politischen Konzept Gender Mainstreaming geführt, welches mittelfristig zu einer immer stärkeren Angleichung der Lebensentwürfe beider Geschlechter führen dürfte und wird.

Interessanterweise scheint dadurch aber auf schleichendem Wege etwas zu gelingen, was Valerie Solanas noch mit Gewalt umsetzen wollte, nämlich die Vernichtung der Männer, in deren Reihen nun bereits die ersten verzweifelten Hilferufe laut werden (z. B. Arne Hoffmann Rettet unsere Söhne: Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm).

Valerie Solanas begründet den notwendigen Verzicht auf Männer unter anderem mit deren biologischer Minderwertigkeit: "Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das (männliche) y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) x-Gen, d. h. es hat eine unvollständige Chromosomstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist. Mann sein heißt, kaputt sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel."

Allerdings haben in den letzten Jahren mehrere Autoren (z. B. Peter Mersch: Evolution, Zivilisation und Verschwendung: Über den Ursprung von Allem; Susan Pinker: Das Geschlechter-Paradox: Über begabte Mädchen, schwierige Jungs und den wahren Unterschied zwischen Männern und Frauen) überzeugend darauf hinweisen können, dass diese scheinbare genetische Schwäche der Männer ein wesentlicher Grund für deren evolutive Bedeutung ist: Männer sind in vieler Hinsicht extremer. Sowohl bei sehr hoher als auch sehr niedriger Intelligenz nimmt ihr Anteil kontinuierlich gegenüber den Frauen zu. Bei den Inselbegabten sind sogar 6 von 7 Personen männlich. Anders gesagt: Die genetische Unvollständigkeit der Männer sorgt dafür, dass einige von ihnen Genies werden. Aus evolutiver Sicht ist die größere Varianz unter den Männern ein Vorteil, denn dann kann unter ihnen eine stärkere Selektion stattfinden, was beim weiblichen Geschlecht nicht sinnvoll ist, da dieses die Kinder in die Welt setzt. Mersch weist deshalb auch darauf hin - und ich denke, seinem Argument ist kaum noch etwas hinzuzufügen, weil es durch die aktuellen Entwicklungen bereits auf dramatische Weise bestätigt wird: Gliche man die Lebensentwürfe beider Geschlechter restlos an, würde sich der evolutive Vorteil eines separaten männlichen Geschlechts, welches keine Kinder gebären kann, in einen evolutiven Nachteil wandeln. Männer machten dann keinen evolutiven Sinn mehr. In der Folge würden sie wohl "vernichtet".

Als Frau kann ich dazu nur sagen: Hoffentlich kann das noch jemand rechtzeitig verhindern.
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47 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schon nach dem Lesen der ersten Seite war ich schockiert.

Dieses Buch -- geschrieben von der Frau, die sich auch noch damit
bruestete, Andy Warhol erschossen zu haben -- trieft nur so
vor lauter Hass auf Maenner und ueberhaupt alles "maennliche".

Der Titel fasst den Inhalt schon fast vollstaendig zusammen:
Jeder Mann ist "nichts als ein wertloser Misthaufen" (Zitat!!!),
und darf als Freiwild betrachtet werden. Einzig diejenigen
Maenner, die freiwillig an ihrer eigenen Ausloeschung arbeiten,
duerfen verschont werden (ha, ha).

Da hilft keine Anspielung auf "Satire", und keine
vorgespielte Vermutung, dass einiges davon vielleicht
nicht ernst gemeint sein koennte: Dieses Pamphlet
ist die ernstgemeinte Ausgeburt eines wahrhaft kranken Hirns.

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37 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
VordenkerIn 25. Juli 2003
Dieses Buch ist genausowenig Satire wie es Hitlers "Mein Kampf" war. Und genau wie dieses ist es auch keine Randerscheiung: immerhin wurde es in mehrere Sprachen übersetzt, in nicht geringen Stückzahlen verkauft - und wurde und wird immer noch als witzig und geistreich empfohlen. Mein Lieblingszitat: "Wie der Mensch über dem Hund steht die Frau über dem Mann".
Ähnlich hasserfüllt geht es im ganzen Werk zu, nur kommen einem immer wieder Formulierungen und Denkrichtungen bekannt vor - erinnern sie doch an die heutigen Pamphlete moderner Gender Argumentation.
Wer also als Mann Verfechter des Feminismus ist, sollte dieses Werk lesen - und noch einmal nachdenken.
Für alle anderen ist es ein interessanter historischer Beleg für die faschistoiden Strömungen des Feminismus, die Rassismus durch Sexismus ersetzen.
Fazit: Nicht lesens- aber bemerkenswert.
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