Pressestimmen
"Die schönste, berührendste Szene des ganzen Buches, ja der gesamten Reiseliteratur seit der Odyssee findet sich auf Seite 58 der neuen nun, wie alle Bücher Fermors, im nicht genug zu lobenden Dörlemann Verlag erschienenen Ausgabe ... Die "Reisen auf der südlichen Peloponnes" sind eine einzigartige Mischung aus Abenteuerroman und kulturhistorischer Untersuchung, aus lyrischer Erzählung und linguistischer Erörterung, aus persönlicher Anekdote, politischer Geschichte und Naturbetrachtung." (Süddeutsche Zeitung)
Kurzbeschreibung
Sommer 1952. Als Patrick Leigh Fermor 37jährig über das Taygetos-Gebirge in das bitterschöne Land der Manioten bis an den südlichsten Zipfel des Pelopnnes wandert, ist er bereits in seiner Heimat ein Kultautor.
Gerade in der rauen, vom übrigen Griechenland durch den Taygetos abgeschnittenen Mani wittert er Lebensformen und Bräuche, die direkt aus dem untergegangenen Byzanz oder dem mythischen Altertum zu kommen scheinen. So findet sich in der aus dem Stegreif gesungenen Totenklage, wenn die Sängerin sich die Haare rauft, Andromaches Trauer um Hektor wieder. Auch verfolgt Fermor die durch Not immer wieder zur Auswanderung gezwungenen Manioten bis in die Toskana der Medici oder nach Korsika und entdeckt, dass der Name Kalomeros die wörtliche Übersetzung von Buonaparte ist. War Napoleon am Ende gar ein Maniote?