Dieser sozialkritische Roman, der 1925 erschien, machte den Autor weltberühmt und findet auch noch ein dreiviertel Jahrhundert später seine begeisterten Leser. Der Roman besitzt keinen personalen Helden, vielmehr beschreibt John DosPassos das Schicksal von zwei Dutzend Menschen. Manche Gestalten erscheinen nur einmal, es gibt keine geschlossenen Lebensgeschichten der Figuren. Mosaikartig fügt der Autor aus den Einzelepisoden das soziale und sittliche Panorama der Großstadt New York der Jahre 1895 bis 1925 zusammen. Die Schauspielerin Ellen Thatcher, der erfolgreiche Anwalt George Baldwin, der Journalist Jimmy Herf, der Alkoholschmuggler Congo, der Kriegsveteran Dutch Robertson, die Näherin Anna Cohen ..., sie alle sind Haupt- und Nebenfiguren dieses Kaleidoskops. DosPassos bezog alle Schichten in sein Bild der Gesellschaft ein. Doch über das Schicksal all dieser Gescheiterten und Gestrandeten, über alle menschlichen Freuden und Tragödien hinweg geht der stampfende Schritt der erbarmungslosen Stadt. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)