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Manhattan
 
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Manhattan

Diane Keaton , Michael Murphy , Woody Allen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Diane Keaton, Michael Murphy
  • Regisseur(e): Woody Allen
  • Komponist: George Gershwin
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch, Polnisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 2. Juli 2007
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00066EK90
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.333 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der New Yorker Fernsehautor Isaac Davis ist beruflich erfolgreich, aber im Privatleben nicht eben vom Glück verfolgt. Nach einer mißratenen Ehe mit der schönen Jill (die nun ein Enthüllungsbuch über ihr gemeinsames Liebesleben plant) stürzt er sich Hals über Kopf in eine vielversprechende Beziehung mit der leicht neurotischen Mary, kann aber auch von der 17jährigen Tracy nicht lassen, die den mehrere Jahrzehnte älteren Schriftsteller in jugendlicher Begeisterung anhimmelt.

Video.de

Irrungen und Wirrungen eines New Yorker Intellektuellen, dargeboten vom Ex-Stand-Up-Comedian Woody Allen, der hier deutliche Distanz zum Slapstick vergangener "Bananas"-Tage gewinnt, die charakteristische beißende Ironie aber trotzdem nie aus den Augen verliert. Viel mehr als die Geschichte eines Stadtneurotikers ist "Manhattan" aber - nomen est omen - eine Liebeserklärung an die Stadt New York, die hier zu den Klängen von George Gershwin in überwältigenden Schwarzweiß-Bildern gefeiert wird.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
63 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Woody Allen's Klassiker 6. Januar 2005
Von beatnoir
Format:DVD
Wenn man an Woody Allen's Glanztaten der 70'er Jahre denkt, fällt einem neben "Annie Hall" ("Der Stadtneurotiker") unweigerlich "Manhattan" ein, jene leidenschaftliche schwarz-weiße Liebeserklärung an seine Heimatstadt. Mit diesem Film etablierte sich der ehemalige Standup-Comedian endgültig als wichtigster Filmemacher New York's. Der Streifen ist die perfekte Verbindung von Form & Inhalt - die Kamera von Gordon Willis sowie die unsterblichen Melodien George Gershwins haben diesen Film zu einem echten Klassiker gemacht, den man immer wieder gerne genießt. Inhaltlich geht es um Allen's Lieblingsthema, nämlich das Chaos im Beziehungsleben einer Handvoll New Yorker. Der Intellektuelle Isaac Hayes gehört wohl zu jenen Woody-Allen-Charakteren, die seine Fans am meisten ins Herz geschlossen haben, und seine Geschichte sollte Jahre später auch bizarre Parallelen zu seinem eigenen Privatleben und der unschönen Trennung von Mia Farrow aufweisen...

Isaac ist 42, unglücklich mit seinem Job und von Schuldgefühlen geplagt, weil er mit der 17-jährigen Tracy (gespielt von Mariel Hemingway, einer Enkelin des Schriftstellers) liiert ist. Zudem möchte seine schriftstellernde Ex-Frau (Meryl Streep), die ihn zugunsten einer Lesbe verlassen hat, eine schonungslose Abrechnung ihrer gemeinsame Ehe veröffentlichen, und auch seinen kleinen Sohn Willy sieht er nur mehr an den Wochenenden. Nachdem er seinen Job gekündigt und Tracy zugunsten der älteren Mary (einer Ex-Affäre seines verheirateten Freundes Yale) den Laufpass gegeben hat, stellt er fest daß er offenbar zu den wenigen Intellektuellen gehört, die noch sowas wie Werte und einen Standpunkt besitzen, daß dies aber in einer schnellebigen und egoistischen Gesellschaft offenbar nicht mehr viel zählt: Mary zieht es wieder zu Yale zurück, dieser beschließt seine Ehe aufzugeben, und stellt Isaac vor vollendete Tatsachen. Am Ende wird Isaac bewußt, daß ausgerechnet die frühreife Tracy die einzige Frau war und ist, die Ordnung in sein chaotisches Gefühlsleben bringen kann.

Die Beziehung des ungleichen Paars Allen - Hemingway, die einer gewissen Komik nicht entbehrt (die 17-jährige ist einen Kopf größer als er), ist letztlich einer der Hauptaspekte des Films, und auch wenn militante Frauenrechtlerinnen darin bloß pädophile Ansätze erkennen wollten, hatte und hat diese Leinwand-Beziehung etwas ungemein Treffendes und Rührendes. Sie zeigt daß Reife nicht unbedingt mit dem Alter zu tun hat, und daß eine Seelenverwandschaft in einer Beziehung wichtiger ist als äußere Umstände. Sie verleiht dem Film einige der rührendsten Momente, und am Ende jene Melancholik, die nur Woody Allen auf die Leinwand zaubern kann.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mrs. Peel
Format:DVD
Manhattan nimmt in Woody Allens filmischer Chronik von New York eine Sonderstellung ein, denn diese witzige Hommage ist konsequent im ästhetischen Schwarzweiß gehalten und beginnt mit scharf konturierten Panoramaaufnahmen der Stadt, die in den monochromatischen Schattenspielen der Fotografie wie stilistische Scherenschnitte wirken, zu denen der Fernsehautor Isaac Davis (Woody Allen) in einem schwelgerischen Monolog über das Leben sinniert. Den Blick der Kamera durch den verfinsternden Schleier des Film Noir zu richten, erweist sich dabei als gelungener Kunstgriff, denn viele Einstellungen erscheinen wie erträumte Spiegelungen einer verschütteten Kultur, in denen die nostalgische Sehnsucht an den Mythos einer Stadt zum Ausdruck kommt, der in seiner ursprünglichen Form so nicht mehr existiert. In Woody Allens Fall sind das solche Dinge wie die goldene Zeit des Jazz, das Kino der Stummfilmära, die Künstlermilieus um Dorothy Parker und natürlich die Romantik der Liebe, die in einem anonymen Schmelztiegel wie New York inzwischen besonders schnell verblasst. Als finaler Trost für seinen Liebeskummer bleibt Isaac als Refugium immer noch dieser Moloch, denn New York ist wohl die einzige Geliebte, die niemals vor dem schrulligen Kauz davonlaufen wird.

Manhattan ist bei Woody Allen ein Ort, wo der Coitus zur Beliebigkeit verkommt, weil das Beziehungskarussell sich mit atemberaubender Geschwindigkeit dreht und die unterschiedlichsten Paarkombinationen hervorbringt. In diesem Kosmos schwirren existenziell verunsicherte Intellektuelle der gehobenen Mittelschicht wie spukartige Irrlichter umher, die in Kunstgalerien und Restaurants zufällig aufeinander treffen. Die erste Szene führt uns gleich in das berühmte Künstlerlokal "Elaine's", wo der untröstliche Isaac seinem egomanischen Freund Yale von der Affäre zu der 25 Jahre jüngeren Tracy (Mariel Hemingway) berichtet. Diese schlüpfrige Liaison ist jedoch eher ein Anzeichen für Isaacs persönliche Krise und seinem Konflikt mit dem eigenen Begehren, als dass sie von echter Zuneigung geprägt wäre. Zudem sitzt ihm auch noch seine destruktive Ex-Frau (Meryl Streep) im Nacken, die demnächst Isaacs für untauglich befundenen sexuellen Fähigkeiten bis ins intimste Detail tranchiert in einem pikanten Enthüllungsbuch veröffentlichen wird. Im Museum of Modern Art trifft er auf Mary (Diane Keaton), die heimliche Geliebte des verheirateten Yale, die in ihrer intellektuellen Hochnäsigkeit kein Fettnäpfchen auslässt und Isaacs Lieblingskünstler zu seinem Entsetzen ganz salopp in einem nonchalant vorgetragenen verbalen Amoklauf in die "Akademie der Überschätzten" aufnimmt. Dennoch verliebt er sich in die snobistische Mary, die ihre Zweifel an einer gelungenen Selbstverwirklichung hinter eloquenter Rhetorik versteckt, sich tief im Inneren aber dennoch nach fester Geborgenheit sehnt und sich vorerst zwischen Yale und Isaac einfach nicht entscheiden kann.

Diese losen Beziehungsmuster werden von Woody Allen in gewohnt virtuoser Manier mit geschliffenen Dialogen in Szene gesetzt, wobei sich seine neurotischen Figuren als Gefangene der Moderne erweisen, die unterschwellig mit der Oberflächlichkeit der neuen Zeit nicht mehr zurechtkommen. Was auch daran liegt, dass sie mit sehr speziellen Ticks und Eigenheiten ausgestattet sind, die sie geschickt mit selbstmitleidigem Zynismus kaschieren, um sich selbst für das eigene Umfeld erst erträglich zu machen. Dabei untergräbt die dominante Präsenz der Frauen das von Männern so sorgsam aufgebaute Beziehungsgeflecht. Die gezielten Sticheleien zwischen den Geschlechtern werden mit ähnlich präziser Schärfe gesetzt wie in "Annie Hall". Viele feinsinnige Pointen erschließen sich oft aus der Situationskomik peinlicher Momente. So entpuppt sich Marys Ex-Gatte Jeremiah, von dem sie andauernd schwärmt, wie sehr er sie "sexuell erschlossen" hat, als eher untypisches Idealbild eines Mannes in Form eines stark untersetzten Kleinwüchsigen mit äußerst schütterem Haar. Die große Kunst des Films liegt allerdings in den atmosphärischen Bildeinstellungen verborgen, von denen die Bekannteste wohl die stimmige Weitwinkelaufnahme am Ufer des East River an der 59th Street Bridge ist, wo Mary und Isaac auf einer Bank sitzen und mit ungestilltem Erfahrungshunger auf die Vergänglichkeit der Liebe blicken und melancholisch in die Dämmerung hineinseufzen. Passend untermalt wird der Film mit Gershwins lebensbejahender "Rhapsody In Blue", exklusiv eingespielt von den New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Zubin Mehta.

Als Bonusmaterial gibt es auf dieser DVD-Edition nur Kinotrailer. Das Bildformat beträgt 16:9 Widescreen. Die Tonspur liegt in allen vorhandenen Sprachen nur in Mono vor.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Den vorliegenden Film habe ich vor fast 30 Jahren das erste Mal im Kino gesehen und war damals sehr begeistert. Gestern sah ich ihn erneut auf DVD und fand ihn nach wie vor hervorragend inszeniert. Begeistert bin ich immer noch. Das Drehbuch stammt von Woody Allen, der auch Regisseur von "Manhattan" ist.

Geworben wurde damals damit, dass der Film eine Liebeserklärung an New York sei, aber er ist weitaus mehr. Woody Allen ironisiert auf liebenswerte Weise das neurotische Verhalten der Intellektuellen in Manhattan und brilliert mit feinsinnig geschriebenen Dialogen. Der Film ist Schwarz-Weiß gestaltet, weil Allen so die eigentliche Schönheit der Stadt besser darstellen zu können meinte.

Der 42 jährige Isaac Davis (Woody Allen) ist erfolgreicher Drehbuchautor beim Fernsehen. Er nimmt sich zu Filmbeginn eine Auszeit, weil er ein Buch schreiben möchte. Das Buch ist ihm so wichtig, dass er materielle Einbußen und das Wohnen in einer schlechteren Wohnung gerne in Kauf nimmt. Davis ist mit einer 17 Jährigen Schülerin ( Mariel Hemingway) befreundet. Er sieht den großen Altersunterschied sehr wohl und möchte, dass die Beziehung sich nicht zu eng gestaltet. Er fühlt sich für das Mädchen fast wie ein Vater verantwortlich, was ihn aber nicht daran hindert mit ihr beizuschlafen.

Die 17 jährige scheint reifer zu sein als Isaac, der schon zwei Ehen hinter sich hat und seine letzte Frau ( Meryl Streep) an eine Lesbe verlor. Man lernt Isaacs Freund und dessen Frau, aber auch die schöne Intellektuelle Mary ( Diane Keaton), die mit beiden Männern zeitweilig eine Beziehung unterhält, alsbald kennen. Mary konsultiert ähnlich wie Isaac wegen seelischer Schräglagen schon länger einen Psychoanalytiker. Beide Protagonisten sind innerlich wenig gefestigt,möglicherweise weil sie pausenlos alles und jeden, hauptsächlich aber sich selbst in ihren Befindlichkeiten hinterfragen. Mary begreift nicht, wieso sie trotz hoher Intelligenz und Schönheit dauernd Beziehungsprobleme mit Männern hat. Für den Betrachter allerdings wird sehr schnell klar woran es liegt.

Bis auf das 17 jährige Mädchen sind alle Beteiligten viel zu verkopft um Zugang zu ihren wirklichen Wünschen zu bekommen......Ein großes Problem vieler Intellektueller, Allen weiß das und thematisiert diese Schwierigkeit in vielen seiner Filme. Schöne Bilder von Manhattan, Musik von George Gershwin und witzige, brillante Dialoge sorgen für eine angenehme Zeit.

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