Pressestimmen
"Es ist ein schwüler Roman, den Cohn hier vorgelegt hat, schwül im positiven Sinne. Und das ist der mit knappen Mitteln erzielten Anschaulichkeit zu verdanken. Die Gier nach Körpern entzündet sich an Details, die Cohn mit einfühlsamer Pedanterie erfasst. List man aber genau, so merkt man, dass Form und Inhalt frappierend zur Deckung kommen. Dies gelingt dank einer von Eike Schönfeld vorzüglich übersetzten Sprache, die direkt ist, knapp und bündig und selbst bei den Cohn filmisch, unter musikalischen Anspielungen. Es ist die Stimme des Rythm'n'Blues, die hier ertönt und für die Popjournalist Cohn ein geschultes Ohr hat." Edo Reents, Süddeutsche Zeitung, 06.09.1999
Kurzbeschreibung
Nik Cohn, einstiger Star der Rock-'n'-Roll-Ära, erzählt in seinem Endzeitroman von Voodoo, Weltuntergangspredigern, dem Dschungel der Großstadt und den schrägen Existenzen, die darin ums Überleben kämpfen."King Cohn" hat einen apokalyptische-visionären Roman über die Endzeit und den Großstadtdschungel geschrieben, dessen Botschaft lauten könnte: Nur die Freaks, nur die Entrechteten und Enterbten werden dereinst diese verbrannte Erde erben.Nik Cohn wurde 1946 in London geboren, wuchs in Irland auf und lebt in den USA. Nach einer Reportage Cohns wurde der Film "Saturday Night Fever" gedreht. Auf deutsch erschienen ist "A Loo Bop A Wop Bop" (1971), zusammen mit Guy Peelaert "Rock Dreams" (1973) und bei Hanser "Das Herz der Welt" (1992).
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.