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Die Hintergrundgeschichte ist einfach gestrickt:
Makoto und Yura, zwei Mittzwanziger, sind sexuelle "Spätzünder" und gehen nach einem Omiai (in Japan weit verbreitetes, organisiertes Treffen zur Ehepartnervermittlung) als JUNGFRAUEN in den Hafen der Ehe.
Allein die Situation, als beide zeitgleich feststellen, daß der jeweilige Partner aber nun wirklich NULL Ahnung vom Liebe-Machen hat, ist zuuu köstlich!! Der Rest der Lovestory ist damit logischerweise vorprogrammiert: SEX.
Der Autor Katsu Aki ist sichtlich bemüht, in seiner Buchreihe alle erdenklichen (Liebes-)Lebenssituationen eines jungen Pärchens abzudecken, ohne dabei in die Schmuddelecke einschlägiger Hentaimanga abzurutschen. Erreicht wird dies mal durch diverse hochinteressante Statistiken á la Vogue, mal durch "schematische" Darstellungen und Querschnittszeichnungen á la Biologie-Schulbuch.
Von 'a tergo' über 'Cunnilingus' bis 'Zungenkuss' gibt "Manga Love Story" für die eigentliche Alterszielgruppe eine nette, da reichlich illustrierte Gebrauchsanleitung für die schönste Nebensache der Welt her. Für die reifere Leserschaft ist es ohne Zweifel ein kurzweiliges und herzerfrischendes Vergnügen, über altbekannte Praktiken doch noch das eine oder andere lernen zu können. Und wer bei dem sehr erotischen Zeichenstil mit seinen detaillierten Bildern auch die Zeit findet, auf Text und Randhandlung zu achten, wird zudem auch noch viele aufschlussreiche Informationen zur japanischen Kultur und Denkweise (insbesondere natürlich im Hinblick auf Sex) entdecken.
Volle 5 Sterne für ein Werk, das (fast) kein Blatt mehr vor den Mund nimmt und endlich in die Tiefe vordringt, die wir uns als neugierige Teenager von unserer Lieblingszeitschrift erwünscht hätten.
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