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5.0 von 5 Sternen
Meine Meinung zu Detektiv Conan, 2. Mai 2006
Meine Meinung zu Detektiv Conan Erster Eindruck: Diesen Manga lernte ich das erste Mal als Anime im Fernsehen kennen und ich fand ihn einfach total interessant. Deswegen wurde ich auch neugierig, wie die verfilmte Fassung wohl als Buchform rüberkommen würde. Zu Geschichte: Wie kann man das gut bekannte und immer wieder beliebte Thema der Detektivgeschichten ein bisschen auflockern? Wie schafft man eine Geschichte, die junge und ältere Leser gleichermaßen anspricht? Die Antwort des Autors von Detektiv Conan, Aoyama Gosho, ist eindeutig: Man nehme einen erfahrenen, cleveren und schlagfertigen jungen Schüler, gebe ihm (unerlaubterweise ^^) einen Schluck des so genannten Schrumpfgifte und mache aus ihm einen kleinen, unglaublich gewitzten und einfallsreichen Grundschüler! Schon hat man die Hauptfigur, die so viele verschiedene Leser immer wieder begeistert. Also im Klartext: Der junge Shinichi Kudo ist weithin als Meisterdetektiv seiner Region bekannt. Der Fall kann noch so schwierig, noch so verschlüsselt, so uneindeutig oder verzwickt sein, es gibt nichts, was er nicht lösen kann. Überall steckt er seine Spürnase hinein, ist Verbrechern auf der Spur und leistet der Polizei Japans mit seiner genialen Kombinierungsgabe eine große Hilfe. Natürlich kommt dabei auch nicht der ganz alltägliche Schulalltag eines normalen Oberschülers nicht zu kurz: Sein Hobby hat ihn bekannt gemacht und obwohl er teilweise auch ein normales Leben führt, trifft er im Laufe der Geschichte immer wieder auf neue Morde und Geheimnisse, die aufgeklärt werden müssen. So auch an einem ganz alltäglichen Tag, den er mit seiner Schulfreundin Ran Mori auf einem Rummelplatz verbringt, die schon länger ein Auge auf ihn geworfen hat und für die auch unser Shinichi viel empfindet. Dort stößt er auf eine Spur der geheimnisvollen Männer in Schwarz, die dort ihre dunklen Geschäfte ausüben. Doch er wird bei seinen Beobachtungen von ihnen entdeckt und die Folge bleibt nicht aus: Der Meisterdetektiv bekommt ein seltsames Gift verabreicht, was sein ganzes Leben komplett verändert. Als er wieder zu sich kommt, ist nichts mehr so, wie es einmal war: Sein unglaublich intelligenter Geist befindet sich im Körper eines jungen Grundschülers! Ein schweres Los für einen derart bekannten Detektiv, doch Shinichi wäre nicht Shinichi, wenn er sich nicht zusammenreißen und mit seinem neuen Körper leben und von nun an als der Grundschüler Conan Edogawa Verbrechen lösen würde, immer in der Hoffnung, eines Tages die Männer in Schwarz zu finden und seinen normalen Körper wiederzubekommen. Zu den Charakteren: Es ist einfach eine unglaubliche Geschichte mit unglaublichen Charakteren. Schon Shinichi alias Conan ist genial. Seine unglaubliche Kombinationsgabe verblüfft immer wieder. Man erkennt sogar Spuren der Sherlock-Holmes-Geschichten in Aoyama Goshos Werk (Der selbst oft Krimis gelesen hat). Mit fast jeder Episode tauchen neue Menschen auf, die Hilfe brauchen, Opfer eines Verbrechens wurden oder selbst Gangster sind und mit denen sich unser kleiner Detektiv befassen muss. Die ruhige, aber selbstbewusste Ran ist ein typischer Gegenpol zu Shinichi, erkennt ihn in Conan aber nicht wieder und nimmt ihn wie einen Bruder bei sich auf, worüber ihr Vater Kogoro Mori (Ebenfalls Detektiv, jedoch mit eher mäßigem Erfolg -.-) nur wenig begeistert ist. Auch er ist ein klasse Charakter: Selbstgefällig, manchmal nervig und sehr von sich überzeugt. Zu dem Zeichenstil: Der Zeichenstil ist okay. Am Anfang schien er etwas gewöhnungsbedürftig, doch man kann sich mit ihm anfreunden. Shinichi wird immer sehr groß und listig dargestellt, Conan wirkt dagegen, klein, einfallsreich und witzig. Die spannendsten Szenen sind sehr klar und effektiv dargestellt, manchmal sogar über eine ganze Seite. Nur bei den Hintergründen wünsche ich mir manchmal etwas mehr Abwechslung. Fazit: An alle Detektivfans: Dieser Manga ist wirklich sehr empfehlenswert! Der Erfolg des Autors beweist eindeutig, dass Conan hierzulande bereits eine Vielzahl von Fans erobert hat. Seine Geschichten sind genial, gut durchdacht und unglaublich pfiffig. Ein weiterer Vorteil dieser Manga-Serie (Die inzwischen schon über 40 Bände misst), liegt darin, dass man auch praktisch mittendrin in der Geschichte anfangen kann: Die alten Fälle werden sensationell von Conan gelöst und die vorkommenden Personen tauchen kaum im späteren Verlauf der Geschichte noch einmal auf. So kann man immer wieder mit dieser tollen Geschichte anfangen. Etwas mysteriös ist nur die Art, wie Conan die Erwachsenen immer betäubt, um seine Ermittlungen durch sie kundzutun: So wird Kogoro Mori öfters ein Opfer von Conans Betäubungspfeilen und fällt dann genau in die richtige Position, so dass keiner der anderen Anwesenden merkt, dass Mori eigentlich schläft. ^^ Auch Ran scheint von den vielen Gemeinsamkeiten Conans mit Shinchi nichts zu merken. Aber vielleicht ahnt sie ja etwas. Wer sich diesen Manga holt, wird seine Entscheidung bestimmt nicht bereuen. Es lohnt sich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Band 40: endlich mal wieder ein Kracher der Serie!, 30. Dezember 2009
Die Kollegen nehmen Takagi in die Mangel. Er soll gestehen. Sie setzen ihn unter Druck und schließlich bricht er zusammen. Er gesteht, dass er ein Date mit Inspektorin Sato hat. Doch die Karten, die er in seinem Schreibtisch deponiert hat, sind ein Trick. Er trifft sich glücklich und sicher, dass er die Kollegen hereingelegt hat, im "Tropical Marine Land" mit seiner hübschen Kollegin. Was er nicht ahnt ist, dass dreißig Beamte der Spezialeinheit gegen Drogendelikte die beiden überwachen und jede Bewegung genauestens analysieren. Die Kollegen sind entsetzt und in höchster Alarmbereitschaft, als Takagi heimlich eine Schachtel betrachtet, die er Sato überreichen will. Ringe! Das bedeutet höchste Wachsamkeit für die Überwachungsmannschaft und schnellstes Eingreifen, wenn die Situation eskaliert. Doch urplötzlich ändert Sato ihr Verhalten. Im einem versehentlich vertauschten Rucksack finden Sato und Takagi ein Drogenpaket. Die Moris und Conan sind zum Landhaus von Sonoko unterwegs. Doch die von Kogoro erhofften Bikini-Schönheiten auf dem Tennisplatz fallen buchstäblich ins Wasser, es regnet in Strömen. Und als sie sich zum Angeln an den nahegelegenen Fluss setzen, schwimmt vor den entsetzten Augen von Ran, Kogoro, Conan und Sonoko der gemietete Wagen an ihnen vorbei. Kogoro hatte die Handbremse nicht angezogen. Ein Tennislehrer, der zufällig den Platz in Augenschein nimmt, lädt sie zu sich nach Hause ein. Er und sein Vater sind allein im Haus und freuen sich über die Gäste. Doch wenig später beendet ein Selbstmord das traute Zusammensein. Oder war es etwa ein raffinierter Mord? Die Kinder sind bei Professor Agasa zu Gast. Sie helfen ihm, einen wichtigen Brief zu suchen, den er verlegt hat. Doch sie finden einen alten Brief, der den Professor an seine erste Liebe erinnert. Er gesteht, dass er dieses Mädchen nie vergessen konnte und sie sich eigentlich alle zehn Jahre wiedersehen wollten. Doch leider hat er drei Termine versäumt, weil er die kryptischen Hinweise auf den Treffpunkt nicht entschlüsseln konnte. Da just an diesem Tag vierzig Jahre vergangen sind, beschließen Conan, Ayumi, Mitsuhiko, Genta und Ai den Treffpunkt herauszufinden. Doch außer der Zahl "4163 33 6 0" und dem Satz "Denk an Tiere!" haben sie nur die wenigen Erinnerungen, an die sich Agasa entsinnen kann. Was für eine Überraschung. Nach den Enttäuschungen der letzten Bände ist die erste Geschichte in dem vierzigsten Band der Endlos-Serie rund um den kleinen Meisterdetektiv Conan eine Offenbarung. Mit einem humorvollen, grandios ersonnenen "Kriminalfall" beweist Aoyama, dass er eine schwungvolle, lustige, rasante Geschichte erzählen kann. Zeichentechnisch gelungen, ist es das reinste Vergnügen, dieser Posse zu folgen. Und unvermittelt wird sogar noch ein richtig spannender Fall daraus. Im zweiten Fall sind zwar die Charaktere eher schwach ausgearbeitet und wenig interessant, doch der zu Grunde liegende Mord und die Überführung des Täters sind absolut brillant. Dieser Mordfall ist einer der besten, der je in den Conan-Geschichten ausgebreitet wurde. Fall Drei ist leider misslungen. Zwar ist es ein netter Einfall, den väterlichen Freund Conans, Professor Agasa, näher kennen zu lernen und dass seine Vergangenheit Gegenstand einer "Ermittlung" wird, aber diese Ermittlung ist schwach und wenig logisch. Im Gegensatz zu den Geschichten der vorangegangenen Bände liegt der Schwerpunkt der Abenteuer in diesem Band in der Charakterisierung bekannter Personen. Neben Takagi und Sato und Professor Agasa ist es die Familie Mori, die näher beschrieben wird. Es gelingt Aoyama, sowohl durch seine exakten und variantenreichen Zeichnungen als auch durch seinen präzisen und ausführlichen Text, dem Wert dieser Menschen Rechnung zu tragen. Es gelingt ihm, sie zu realen Persönlichkeiten reifen zu lassen und den Leser und Betrachter für sie einzunehmen. Wäre nicht die absurde Hatz, die im dritten Fall Gegenstand der Geschichte ist, es wäre ein perfektes Album geworden. Fazit: Aoyama versöhnt mit diesem Band seine Leser. Nach drei schwachen Alben hintereinander kann der vierzigste Band begeistern. Fans und Gelegenheitslesern sei er dringend empfohlen. Vor allem der höchst lustige erste "Kriminalfall" ist ein Musterbeispiel für die Fähigkeit des Autors, Ernstes mit Albernem zu verbinden. leider erlaubt amazon keine spezifische Rezension zu den Bänden 1-36 und 38/39! Stefan Erlemann
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
nach 2 Monaten Wartezeit- der neue Conan, 23. Februar 2006
Das Warten hat sich gelohnt- Conan 42 ist da: Die Handlung ist diesmal besonders klasse; der erste Fall ist etwas schwach, dafür ist aber der 2.Fall, der auf einem Geisterschiff spielt, echt super.Die Hintergrundstory (sind Conan und Ai aufgeflogen? Und wer ist Wermut?) wird weitergeführt und kommt an einen entscheidenden Punkt. Mehr soll nicht verraten werden, denn die Spannung soll ja erhalten bleiben!
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