Kurzbeschreibung
Verdichtete Texte und leuchtende Mandalas zeugen von Karin Leiters Grenzerfahrungen und einem unerschütterlichen Gottvertrauen. „An diesem Buch hat mein Leben lange geschrieben“, sagt Karin E. Leiter nachdenklich. Ihre Lebens-, Leidens- und Berufungsgeschichte führt die Autorin immer wieder an ihre Grenzen. Ein Lebens- und Leidensweg, vor allem aber ein leidenschaftlicher Weg hat besondere Spuren hinterlassen: in ihrem Herzen und in ihrer Dichtung. Oft an physische und psychische Grenzen gekommen, wagt sie immer wieder neu den Weg in die Mitte ihres unerschütterlichen Glaubens: Sie vertraut Gott. Strahlendes Lachen, tiefste Trauer, Schreie voll Schmerz, Lieder der Sinnlichkeit... alles hat Platz und zeugt von einem leidenschaftlichen Leben. Mit gewohnt spitzer Feder, treffsicherer, klarer Sprache verdichtet sie ihre Fundstücke und malt leuchtend-kunterbunte Mandalas voll Kraft und Zartheit. Die Diskussion um Frauenordination bekommt hier ein Gesicht, wird Wirklichkeit. Die Geschichte ihrer Berufung, die Karin Leiter in ihrem Buch „Nichts-Nutz“ (Tyrolia-Verlag) feinsinnig erzählt hat, verlangt jetzt nach Erfüllung: „Es geht nicht um ein Schlagwort, einen unpersönlichen Begriff, sondern um DAS Wort und ein Begreifen. Das ist Berufung.“ Bischof Bernhard Heitz bringt in seinem Nachwort „7 mal 7 Gründe, warum Priesterinnen geweiht werden soll und müssen“.
Über den Autor
Karin E. Leiter, geboren in Innsbruck, lebt seit 1984 in Wien; Priesterin der altkatholischen Kirche; diplomierte Krankenschwester, ausgebildet in theologischer Erwachsenenbildung, tätig als freie Schriftstellerin und Referentin.