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Manchmal rufe ich in den Himmel
 
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Manchmal rufe ich in den Himmel [Gebundene Ausgabe]

Tamara Matzke , Sven Matzke
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 191 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805207700
  • ISBN-13: 978-3805207706
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 764.470 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Tamara und Sven Matzke sind ein junges, verliebtes Paar. Im Dezember 1999 erkrankt Tamara an Eierstockkrebs und beginnt ein Buch über ihre Krankheit zu schreiben. Mit den von ihr fertig gestellten Teilen, mit Briefen und eigenen Aufzeichnungen hat Sven Matzke nach dem Tod seiner Frau dieses Buch zusammengestellt, das auf erschütternde Weise von Liebe und Tod, von Hoffnungen und Träumen, von beispielhaftem Überlebenswillen und dem bitteren Ende erzählt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kann ich nur empfehlen, 20. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Manchmal rufe ich in den Himmel (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist sehr spannend, und doch auch traurig zugleich.
Es ist eine schöne Liebesgeschichte, mit einem nicht ganz schönen Ende. Jedoch sieht man hier wieviel Lebenswille Tamara hatte und wie sie ihre ganze Kraft geopfert hat um den Krebs zu besiegen, auch wenn es ihr leider nicht gelungen ist.
Ich finde das Buch lässt sich auch gut lesen, wegen der zahlreichen und informativen Kurzgeschichten.
Ich finde das Buch sehr empfehlenswert.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine großartige Liebesgeschichte, 22. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Manchmal rufe ich in den Himmel (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte des jungen Paars Tamara und Sven Matzke mach einem klar, wie schnell man durch das Schicksal aus dem Alltag gerissen werden kann, wie unwichtig manch wichtig geglaubten Dinge werden und wie plötzlich die als selbstverständlich angenommenen Dinge des Lebens sehr kostbar werden. Es ist eine Geschichte über echte Freundschaften und Familienbande, die Entfernung und Krankheit überwinden, und über die Hilflosigkeit eben dieser Leute. Eigentlich ist es lediglich eine Aneinanderreihung von Tagebucheinträgen, E-Mails und Briefen, die es allerdings schafft, das Wesen einer großen Liebe deutlich zu machen. Jedoch weiß man, dass es keine erfundene Geschichte ist, was einem die Personen sehr nahe bringt. Einmal angefangen möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so schmerzlich und traurig es auch ist. Es ist ein fantastisches Buch, das berührt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Zuviel vom Leben gewollt?, 24. Mai 2010
Von 
Bibliothekarin (meine Bibliothek) (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Manchmal rufe ich in den Himmel (Gebundene Ausgabe)
Das Thema ist berührend; Eierstockkrebs unheilbar. Tamara ist 30 Jahre alt als sie erkrankt, 31 als sie stirbt. Dazwischen liegt dieses Buch, das aber leider viel zu viele Fragen aufwirft, als beantwortet.
Das Buch wurde von 2 Personen geschrieben. Tamara - Journalistin. Sven - wissenschaftlicher Mitarbeiter in der EU/Brüssel. Ich bin vom Stil des Schreibens von Tamara sehr enttäuscht. Sätze, die sich ständig wiederholen, abgehackt, kurz.
Tamara fängt ihr Buch an, um vorallem in Polen das Tabuthema "Krebs" verstehen zu lernen. Sie will Mut machen, allerdings beschreibt sie ihre Erkrankung im Schleudergang. September - Oktober/1 Seite, November/1 Seite, Dezember und Jänner/1 Seite; dann ist es plötzlich Juni und sie gilt als geheilt.
Besonders diese Vorbereitung auf das Buch fand ich verwirrend, nicht aussagekräftig, lieblos. Für eine Journalistin eine eigenartige Art zu Schreiben.
Plötzlich geht das Buch weiter mit dem 14.9.1999 und sie schreibt eine Email. Man fragt sich als Leser. "Wo bin ich? Ist es der Rückfall, wo fängt sie an?" Alles ist durcheinander, man bekommt keinen Zugang zum Buch und zu der Erkrankten.
Der Stil bleibt weiterhin gehetzt. Schlagwörter in Sätze gepresst. Dieses Durcheinander ist nervig. Tamara "5.1.2000"; danach Sven "2.1.2000", danach wieder Tamara "5.1.2000" usw. Ich war knapp davor das Buch aus der Hand zu legen.
Wenn man weiterliest ist die Sache klarer, es sollte ein Zusammenschnitt sein. Ich fragte mich allerdings für was. Sobald man dieses Rätsel gelöst hat und die ersten Seiten "überstanden" hat, geht es flüssig weiter.
Eine große Liebe, ein großer Karrierewunsch, ein großer Familienwunsch. Vielleicht zuviel Wünsche an ein Leben?
Intensive Seiten, voller Schmerz, Hass auf die Krankheit und Bitten an den lieben Gott.
Der Stil und das Buch bleiben gehetzt. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl, dass es wegen dem kurzen Leben ist, sondern weil sich Tamara keine Ruhepausen gönnt. Ständig geht in der Wohnung in Brüssel wer Ein und Aus. Familie, Freunde, Bekannte. Trotz Chemo und starker Schmerzen schläft ständig ein Gast auf der Couch. Ist einmal kein Gast da, fährt sie irgendwohin zu Besuch. Kaum Phasen wo Tamara einmal für sich wäre und wenn, dann verfällt sie in tiefe schwere Depressionen.
Auch nicht verstanden habe ich, wie man tatsächlich und auch wirklich nach einer kräftezerrenden Chemo in die Alpen (Frankreich) zum Wandern fahren kann. Das konnte nur schief gehen!
Sie lässt ihrem Körper nie Zeit sich zu erholen, zu regenerieren, zum "Luft holen". Ständig in Bewegung, ständig Termine, ständig gehetzt und neue Karriereideen. Stattdessen werden die Krankenhaus-Termine in den vollen Terminkalender gespresst. Sprachstudien, Reisen, Besuche, Praktikumsanträge, alles ist wichtiger als der Krebs. Sie erkennt zu spät was mit ihr tatsächlich ist.
Sicher man darf sich nicht aufgeben und sollte kämpfen; hier aber war es kein Kampf, sondern eine Ignoranz gegen die Krankheit.
Auch ist in diesem Buch zu wenig von der Therapie beschrieben. Kaum Erklärungen zu einer Untersuchung oder einer OP; keine gegebenen Medikamente kommen zur Sprache. Gerade das finde ich in solchen Büchern so wichtig; vorallem wenn es gerade für andere Menschen geschrieben wird.
Das Buch wirft gegen Ende mehr Fragen auf, als es beantwortet.
Tamara wechselt das Krankenhaus von Brüssel nach Eschweiler. Warum erfährt man nicht. Angeblich kein Vertrauen mehr in die Ärzte, die bis dahin mit Namen und vollen Lobes ständig erwähnt werden.
Von Anfang an leidet Tamara an schweren Depressionen, malt immer schwarz, glaubt nie wirklich an sich. Sie schreibt zwar "ich will leben" um im nächsten Satz zu schreiben "es bringt doch nichts". Wieso wurde nie ein Psychologe zur Seite gestellt?
Tamara hat immer Schmerzen. Die Tabletten helfen nicht. Warum erhielt sie nie eine Schmerztherapie oder eine Schmerzpumpe. Erst die letzten Tage im Krankenhaus kam sie an den Morphin-Tropf.
Wenn Tamara wirklich einmal ohne Besuch zu Hause war, war sie alleine mit ihrem Erbrechen, ihren Schmerzen, ohne Kraft. Wieso wurde keine Pflegerin organisiert oder blieb Sven bei ihr? Sie beteuern sich zwar ständig die gegenseitige Liebe, aber wirkliche Hilfe in Form einer Pflege erhielt sie von Sven nicht. Das soll keine Anklage sein; aber man versteht es einfach nicht, wenn man das Buch liest und man ständig vor Augen hat, wie sehr sie sich lieben und fehlen werden.
Sven hat keinen Führerschein. Der Krankenhauswechsel wird anfangs mit der Bahn (!) durchgezogen, später fährt jeden Tag die Schwiegermutter von Tamara mit ihr die 1,5 Stunden von Brüssel nach Eschweiler und wieder zurück. Selbst lebte sie allerdings nochmals 4 Stunden von Brüssel entfernt.
Die Tagebuch-Aufzeichnungen enden mit Oktober 2000. Danach werden von Sven seitenlange Emails eingebracht, die Tamara noch an ihre Freunde und Familie schrieb. Fast alle sind ident. Entschuldigung, aber ich habe sie seitenweise überblättert.
Kurz vorm Ende findet Sven das Tagebuch und liest es an ihrem Sterbebett, als er kurz einschläft, geht sie für immer.
Für die Familie von Tamara ist es ein Schock, als sie am nächsten Tag vom Tod der Tochter erfahren. Sie wussten nicht (!) wie schlimm es tatsächlich um sie steht. Selbst Sven erfährt es erst 2 Tage vor Tamara's Tod. Auch hier Frage ich mich, wie sehr hat man die Augen verschlossen?
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