Kurzbeschreibung
Als Robert Schumann in Leipzig die neunjährige Clara Wieck kennenlernt, ist er noch ein unbekannter Musiker und sie bereits ein umjubeltes, selbstbewußtes Wunderkind. Sie feiert früh Triumphe als Pianistin in ganz Europa, er kämpft zeitlebens um Anerkennung als Komponist und Musiker. Als er, kaum 40jährig, in geistige Umnachtung fällt, widmet Clara Schumann fortan ihr Leben und ihre ganze Kraft seinem Werk. Der Schriftsteller Wolfgang Held, selbst Pianist und seit langem mit dem Werk von Clara und Robert Schumann vertraut, erzählt farbig, detailreich und spannend den Roman einer tragischen Ehe: die Freundschaft mit den Berühmten und die Anfeindung der Kleingeister, Leben und Lebenswerk zweier nach Temperament, Charakter und Herkunft so unterschiedlicher Künstler, die einander inspirierten und irritierten, die miteinander aber die Musik ihrer Zeit prägten.