Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Drehbuch von I.A.L. Diamond und Regisseur Billy Wilder ist hervorragend durchdacht; alles funktioniert perfekt, wie ein Uhrwerk. Werdenden Drehbuchautoren kann man nur empfehlen, die Drehbuchlehrbücher wegzuwerfen und stattdessen diesen Film zu studieren. Der wesentliche Teil des Slapsticks wird von einem völlig entfesselten Jack Lemmon sowie von einem messerscharfen Joe E. Brown gehandhabt, einem lüsternen Pensionär, der wegen Jerrys weiblichem Charme völlig aus dem Häuschen ist. Trotz all seiner Gags ist der Film auch herrlich romantisch; Wilder setzt genau das richtige Maß an Mondschein und der beschwingten Melodie von "Park Avenue Fantasy" ein. Manche mögen's heiß ist so wunderbar lebendig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Aufnahmen der reinste Stress waren, mit einer unglücklichen Monroe, die sich von ihrer schlechtesten Seite zeigte. Dennoch -- das Resultat ist über jeden Zweifel erhaben! --Robert Horton
Video Jakob Kurzinhalt
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Moviemans Kommentar zur DVD: Die Restaurierung ist gut gelungen. Neben dem klaren Bild bietet auch das Tonmaterial sehr schön strukturierte Dialog- und Musikarbeit. Die Kulisse könnte einen Tick saftiger klingen, da aber die Musikuntermalung Details sowieso häufig verdeckt, fällt dies kaum weiter auf. Die Extras ergeben sich ganauso umfangreich wie hintergründig und unterhaltsam.
Bild: Die Restauration hat sich definitiv gelohnt. Das Schwarzweißbild bietet für sein Alter enorm klare Ansichten (Unterhaltung, 00:49:22), die von Artefakten kaum zu berichten wissen. Lediglich selten schleichen sich sanfte Dropouts und hin und wieder ein Rauschen auf hellen Wandoberflächen ein (Wand, 00:16:45). Der Kontrastumfang ergibt sich breit. Strukturen von Stoffen sind, auch im Dunkeln, einwandfrei zu erkennen (Mäntel, 00:04:34), was nicht nur auf die perfekte Ausleuchtung am Set, sondern auch auf die guten Schärfewerte zurückzuführen ist. Ab und an finden sich leichte Überbelichtungen, die aber stimmungsvoller Natur sind. Nicht nur im Detail, sondern auch in Totalen kann die Schärfe überzeugen. In Gesichtern lassen sich bisweilen sogar feine Hautstrukturen erkennen.
Ton: Auch hier hat sich die Arbeit gelohnt. Der Ton gestaltet sich klar und sprachlich überaus gut verständlich. Zwar klingt die Musik ein wenig plärrig, dies wirkt aber eher nostalgisch authentisch als verfehlt. Die Kulisse gestaltet sich angenehm, im Verhältnis zu den Sprachsignalen nur leicht stumpf, was aber kaum auffällt, da die Musik die Untermalung häufig übernimmt (Bootsmotor, 01:14:15). Im Vergleich zwischen Original und deutscher Synchronisation ergeben sich keine wesentlichen Unterschiede, außer dass die Originalstimmen ein wenig mehr in der Raumatmosphäre verhaftet sind, dafür aber auch ein gutes Stück leiser als die Synchronisation klingen. Die deutsche DTS-Fassung, die erstmals in der Ultimate Gold Edition vorliegt transportiert ein klein wenig mehr Druck als die DD 5.1-Fassung, was aber in der Wertung kaum ins Gewicht fällt. Effekte wie Maschinengewehrfeuer (00:20:00) hören sich zwar scharf und präzise an, das vorhandene Knallen verteilt sich aber nicht sehr voluminös und noch weniger basslastig im Raum. Effekte, wie diese, weisen zwar schöne Richtungswechsel in der Front auf, auf den hinteren Teil des Raumes werden allerdings weniger satte Anteile übertragen. Nicht zuletzt stehen Musik und Dialoge im Vordergrund, die sich beiderseits schlüssig und klar ergeben.
Extras: Das dick ausgestattete Bonusprogramm startet mit einem untertitelten Audiokommentar auf Disc 1. Dieser besteht aus neuem Interviewmaterial mit Tony Curtis und Aufnahmen von 1984 mit Jack Lemmon. Weitere Gast-Kommentatoren sind Paul Diamond (der Sohn von I.A.L. Diamond und die Drehbuchautoren Lowell Ganz und Babaloo Mandel. Weiter geht es auf Disc 2 mit einem historisch interessanten und sehr unterhaltsamen Making Of (25:44 Min.), einem Feature "Über den Film und die Reaktionen nach der Veröffentlichung" (20:22 Min.), welches sich mit dem Ruf des Filmes über die Jahrzehnte auseinandersetzt. Auch hier kommen, wie im Making Of zahlreiche Zeitzeugen und Kollegen Wilders zu Wort. "Die Sweet Sues erinnern sich" (12:05 Min.) bietet neue Interviews mit vier der Banddarstellerinnen von damals. Eine "Original-Pressebuchgalerie" bietet aufschlussreiches, stellenweise nur etwas zu klein abgedrucktes Pressematerial zu Durchklicken. In der "Virtuellen Galerie der Erinnerungen" (21:05 Min.) werden zahlreiche Bilder und Ausschnitte aus Film und Proben zu einzeln anwählbaren Personen und Themen in einem Potpourri aneinandergereiht. Aufgeteilt ist das Ganze in Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon, Billy Wilder und Hinter den Kulissen. Ein schönes Sammelsurium, das auch unbekanntere Aufnahmen mit sich bringt und mit beschwingter Musik unterlegt ist. Neben dem Original Kinotrailer (2:19 Min.) bietet DVD 2 noch den Trailer zum Film "Anatevka" (1:09 Min.). Ein insgesamt umfassendes Angebot mit zahlreichen hübschen Details. --movieman.de
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Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Chicago 1929. Gamaschen-Colombo, Anführer einer Gangsterbande, hat soeben einen Verräter "beseitigt". Dumm für die beiden arbeitslosen Musiker Joe und Jerry, dass sie unfreiwillig dem Massaker zusehen mussten. Um den rücksichtslosen Gangstern zu entkommen, verkleiden sie sich als Frauen und heuern bei einer Mädchenkapelle an. Diese ist gerade auf dem Weg ins sonnige Florida. Dass die beiden "Damen" sich als solche recht wohl fühlen, dafür sorgt die unmittelbare Nähe von Sugar. Sie ist die allesbetörende Ukulelespielerin der Band. Verständlich, dass es nicht allzulange dauert, bis sich eine der beiden gehörig in Sugar verliebt.