Dieses Buch aus den 70igern gilt mittlerweile als Klassiker im Führungskräftetraining. Es basiert auf den bewährten Methoden der humanistischen Psychologie wie Aktives Zuhören, Ich-Botschaften und gemeinsame Problemlösung.
Im einzelnen ist das Buch in folgende Abschnitte gegliedert:
- Wer führt, ist deshalb noch kein Führer
- Sie können es selbst machen - oder die Hilfe der Gruppe in Ansprcuh nehmen
- Techniken, die den Untergebenen helfen, ihre Probleme zu lösen: hier wird die Ansicht des Autors sehr deutlich, als Führungskraft keine Lösungsvorschläge zu machen, sondern durch geeignetes Nachfragen den Mitarbeiter selbst auf die Lösung kommen zu lassen
- Zuhören in der alltäglichen Praxis
- Wie Sie sich in der Konfrontation mit Mitarbeitern veralten: eines der besten Kapitel des Buches, in dem Sie lernen, Konflikte richtig anzusprechen
- Konflikte: Die Jeder-Gewinnt-Methode: hier werden Sie mit den verschiedenen Schritten zur integrativen Problemlösung vertraut gemacht
- Die periodische Planungskonferenz: Ein neuer Ansatz zur Leistungsbewertung
Insgesamt bietet dieses Buch für die Führungskraft einige wertvolle Einblicke. Negativ muss allerdings vermerkt werden, dass nicht ganz klar wird, wo die Grenzen dieses Ansatzes sind. Außerdem fehlen "moderne" Führungskonzepte wie Zielvereinbarungen völlig. Die Stärke dieses Buchs liegt mehr in der Diskussion der richtigen Gesprächsgrundhaltung der Führungskraft.