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Wie aber knackt man die "The-winner-takes-it-all-Mentalität" auf? Indem man, so die Autoren, bei sich selbst anfängt, das heißt, zunächst seine eigenen Schutzbedürfnisse zu ergründen versucht. Denn: "Die wertvollste Beziehung im Management wertvoller Beziehungen ist die Beziehung zu sich selbst. Unternehmen sind für Sattelberger "gemeinsame Chancen- und Risikogemeinschaften". Mitarbeiter werden zu Mitgliedern einer Gemeinschaft - mit Rechten und Pflichten. Jede Kooperation erzeugt für jeden Teilnehmer eine "positive Geben-Nehmen-Bilanz".
Wie dies in der Praxis ausbuchstabiert werden kann, wird im Rest des Buches in Case Studies und Best Practices dargestellt. Wie baut man konkret ein Wertemanagement auf? Wie entdecken Lagerarbeiter ihre Selbstentfaltungslinien? Wie entdecken zwei Manager ihre eigentliche Selbstbestimmung? Was steht hinter dem Konzept des "psycho-ecological man"? Wie werde ich als Mitarbeiter psychisch satt in meinem Job?
Trotz manchem psychologischen Geschwafel hält das Buch in diesem Mittelteil, was es verspricht. Was aber Geißler dazu bewogen hat, die Gallup-Studie von 1999, die 2001 bei Campus auf Deutsch erschienen ist, im Anschluss daran nochmals auf 50 Seiten durchzukauen, bleibt ein Rätsel. Dafür wird man am Ende durch ein fulminantes Plädoyer von Sattelberger für das Unternehmen von morgen entschädigt. (c)changeX Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft -- changeX
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