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Man tut, was man kann [Broschiert]

Hans Rath
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (101 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Interview mit Hnas Rath Jetzt reinlesen [23kb PDF]|Leseprobe: Jetzt reinlesen [127kb PDF]
  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: wunderlich; Auflage: 4 (17. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805208707
  • ISBN-13: 978-3805208703
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (101 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.705 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans Rath
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Habe ich noch eine Affäre oder schon eine Beziehung? Kann ein Vollbart zwischen einem Mann und seiner wahren Liebe stehen? Und wie stoppe ich den ehrgeizigen Junior-Kollegen, der mit der Tochter des Chefs ins Bett geht? Paul sucht Antworten. Genau wie sein Verbündeter und Kollege Schamski, sein Freund Günther und der arbeitslose Künstler und Chauffeur Bronko. Die drei ziehen nach verschiedenen persönlichen Katastrophen bei Paul ein. Ab sofort schwinden dessen Weinvorräte rapide, dafür ist nachts schon mal eine nackte Sekretärin in der Küche anzutreffen …

Der Verlag über das Buch

Interview mit Hans Rath

Affäre, Beziehung, große Liebe – wer blickt da schon durch? Paul, der Held des Romans „Man tut, was man kann“, jedenfalls nicht. Im Amazon.de-Interview verrät uns Autor Hans Rath u. a., was man durch Sex über sich selbst erfahren kann, wie Männer am liebsten Beziehungsfrust sublimieren und warum man eigentlich nie aufs „nächste Mal“ vorbereitet ist.

Frage: Paul trifft Kathrin, sie haben Spaß miteinander, gehen ins Bett – eigentlich eine einfache Kiste. Was ist dann Pauls Problem?

Hans Rath: Paul hat wahrscheinlich eine Grundregel menschlicher Beziehungen erkannt, die da lautet: Sex allein ist eigentlich nie das Problem; aber meistens fangen alle Probleme damit an.

Frage: Kathrin will nach dem Sex wissen, was Paul denkt – der will nur weg. Sind beide die männlichen und weiblichen Beziehungsarchetypen?

Hans Rath: Spielt das eine Rolle? Selbst wenn wir haarklein analysieren und verstehen könnten, wie die Liebe funktioniert, stünden wir beim nächsten Mal ja doch wieder wie der Ochs vorm Berg.

Frage: Sex – so erfährt man von Paul, „hat eine Menge mit einem selbst zu tun“. Was vermittelt uns diese Weisheit über Paul?

Hans Rath: Paul sagt es zu einem Teenager, und für dieses Alter stimmt der Satz. Später spalten wir viele Dinge von uns ab. Berufe, Beziehungen, ganze Lebensentwürfe haben oft nichts mehr mit den Menschen zu tun, die sie ausfüllen. Sex ist aber ein Indikator. Bevor Leute merken, dass sie kreuzunglücklich sind, stellen sie oft fest, dass es im Bett nicht mehr so gut läuft.

Frage: Sex, eine Affäre, eine Beziehung – das ist Pauls Modell einer Stufenrakete, wenn es darum geht, über sein Verhältnis zu Frauen zu grübeln. Wie weit kommt er innerhalb dieser Hierarchie?

Hans Rath: Es reicht nicht zu einer Beziehung, aber eine Affäre bringt Paul durchaus zustande – zumindest nach seiner eigenen Klassifikation. Sein System ist der Versuch, die Kontrolle zu behalten – was in der Liebe ja bekanntlich ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen ist.

Frage: Eher unfreiwillig wird Pauls Wohnung zu einer Männer-WG, in der sich Verlassene, Ausgestoßene und Frustrierte treffen – während die Frauen irgendwie ihren Weg gehen. Sind einmal mehr die XY-Chromosomenträger die Verlierer?

Hans Rath: Gewinnen und Verlieren sind in Herzensangelegenheiten relative Größen. Ich glaube, nirgendwo sonst werden so viele Pyrrhus-Siege gefeiert wie im Lotterbett und vor dem Traualtar.

Frage: Dr. Paul Schuberth hat auch noch einen Beruf, ist Personalverantwortlicher in einem großen Unternehmen. Ist das der Ort, um beziehungstechnische Frustrationen zu sublimieren?

Hans Rath: Unter all jenen Dingen, mit denen beziehungstechnischer Frust sublimiert werden kann, hat der Job bei Männern nach meiner Vermutung einen der vorderen Plätze. Alkohol, Autos, Sport und Vereine würde ich ebenfalls unter den Top Five vermuten.

Die Fragen stellte Henrik Flor, Literaturtest.


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Selten so gelacht!, 15. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Man tut, was man kann (Broschiert)
Mich hat das Buch Man tut was man kann von Hans Rath schon anhand der Leseprobe überzeugt.

Nachdem ich nun die gesamte Geschichte gelesen habe, kann ich nur wiederholen: Selten so gelacht!

Ich habe das Buch neben drei weiteren Romanen als Urlaubslektüre mitgenommen und musste feststellen, dass es dem eigens für diesen Urlaub erworbenen Thriller die Show gestohlen hat: Während ich bei diesem oft einige Seiten umblätterte, um des Rätsels Lösung näher zu kommen ohne langatmige Passagen über mich ergehen lassen zu müssen, habe ich Hans Raths Buch Seite um Seite genossen.

Das Leben um Paul und seine Freunde ist sehr spannend und vor allem unterhaltsam erzählt. Man tut was man kann lebt von einem Erzählstil, der zwischen Klischees und Realität schwankt. Das Ganze mit einer ordentlichen Portion Zynismus und Selbstironie gewürzt ergibt ein Lesewerk, das mich an einigen Stellen laut auflachen liess.

"...In meiner Wohnung haben die Küchenphilosophen ihr heutiges Gelage beendet. Bronko liegt auf dem Sofa und schläft, im Fernsehen läuft eine Dokumentation über Vincent van Gogh. Ich schalte das Gerät ab und überprüfe sicherheitshalber, ob Bronko noch beide Ohren hat...."(Zitat Seite 153)

Dieser trockene Humor zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, die eigentlich nebensächlich ist. Sie handelt von den verschiedensten Männerproblemen dieser Welt wie Wein, Treue, Macht und natürlich Frauen.

Die eigentliche Geschichte sind meiner Ansicht nach die liebevoll erzählten Charakterzüge von Paul und seinen Freunden, die nach und nach aus verschiedensten Gründen seine Mitbewohner (auf Zeit?) werden. So ist Paul nach näherem Hinsehen gar nicht so machohaft wie anfänglich angenommen, sondern hat ein großes Herz für verzweifelte Frauen und Hunde. Auch wenn er selbst dabei letztendlich auf der Strecke bleibt. Oder doch nicht?

Na ja, er tut was er kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen AMÜSANT - KURZWEILIG - UNTERHALTSAM, 11. August 2011
Von 
olschewski-bi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Man tut, was man kann (Taschenbuch)
MAN TUT WAS MAN KANN ist der erste Teil einer Trilogie um vier befreundete Männer.

DIE STORY:

PAUL, dessen Kollege GUIDO, sein Freund GÜNTHER und der arbeitslose Künstler BRONKO, dessen Aussehen PAUL an Marty Feldman erinnert, haben alle ein und das selbe Problem: Frauen.

Mehr oder weniger genau dieses Problem führt sie in eine WG zusammen. PAUL ist von seiner Frau geschieden, GUIDO ist bei seiner Frau 'rausgeflogen und GÜNTHER und BRONKO sind auf der Suche nach der einen einzig wahren Liebe. Es geht hoch her in der Männer-WG, wobei eine amouröse Eskapade auf die nächste folgt, an dessen Ende dann doch wenigstens der schüchterne GÜNTHER unter die "Haube" gebracht werden kann.

FAZIT:

TIM MÄLZER würde sagen: "fluffig" und dies liegt an HANS RATH's Ideenreichtum und flotten Schreibstil. Die Geschichte kommt locker und völlig ungezwungen daher, liest sich flüssig und schnell und hat so manche Szene, in der man sich das Lachen einfach nicht verkneifen kann. HANS RATH hat sympathische Hauptprotagonisten und ebenso sympathische Nebenfiguren geschaffen (allen voran die etwas spießige Frau Hofffmann, Paul's Sekretärin), von denen man mehr erfahren, mit denen man mehr "erleben" möchte. Schön also, dass es eine Trilogie ist und dass es somit noch zwei weitere Romane um die Männertruppe zu "entdecken" gibt! Alles in allem auch eine ideale lockere Ferienlektüre am Strand mit bester Unterhaltung. Wie im übrigen der Homepage des Autors zu entnehmen ist, wird die Geschichte sogar bereits verfilmt, u.a. mit Jan Josef Liefers.

Also viel Spaß beim Nachlesen!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein männlicher und humorvoller Chic-Lit der Extraklasse ;-), 20. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Man tut, was man kann (Broschiert)
Dr. Paul Schuberth, 42, ist geschieden, hat einen guten Job und gute Freunde, auch wenn diese ihm oft einiges abverlangen und seine Freundschaft auf eine harte Probe stellen. ;-)

So ist es auch diesmal, als Pauls bärtiger Freund und Computerfachmann Günther mit Engelszungen auf ihn einredet, damit er ihn auf eine Vernissage begleitet. Günther sieht es nämlich als eine Art "Zeichen" an, dass ausgerechnet Iggy, Mitbesitzerin eines eher mäßigen Restaurants, sich dort als Catering- Servicekraft verdingt und er möchte die Chance unbedingt nutzen, ihr dort endlich näher zu kommen.

So lässt sich Paul, in dem trotz seiner sarkastischen Ader ein gutes Herz schlägt, überreden und lernt dort auf der Vernissage eine Frau und ihren optisch ziemlich benachteiligten Bruder Bronko kennen.

Kathrin ist ebenfalls Single und bringt Paul trotz seiner innerlichen Einwände dazu, die Telefonnummern auszutauschen. Beide treffen sich mehrmals und haben aus Pauls Sicht der Dinge einfach nur guten Sex, doch als Paul endlich so weit ist, vielleicht doch mehr in der Affäre mit Kathrin zu sehen, gibt sie ihm dem Laufpass.

Doch Paul hat gar nicht die Zeit diesen Laufpass zu betrauern, denn es wird langsam voll in seiner Wohnung. Erst wird Pauls Kollege und Freund Schamski nach einer Affäre von seiner Frau rausgeworfen und bezieht in Pauls Wohnung Quartier, etwas später lassen sich auch Günther und Bronko, der sich zufällig für die Stelle als Pauls Fahrer bewirbt und kurzfristig obdachlos geworden ist, bei ihm nieder.

Die Männer fachsimpeln über das Leben und die Liebe. Zudem muss ein Schlachtplan entworfen werden, denn ein Kollege von Schamski und Paul greift scheinbar nach der Führungskrone in der Firma.

Und dann ist da auch noch der Hund aus dem Tierheim, den Paul immer ausführt und der plötzlich krank wird. Durch den kranken Hund bedingt macht Paul die Bekanntschaft einer sehr interessanten und attraktiven Frau- doch diese wird bald heiraten...

Hans Rath hat seinen Roman aus der Sicht von seinem Protagonisten Paul geschrieben. Den Leser erwartet also die "Ich-Form", die es ermöglicht, die ständige Einsicht in das interessante und sehr amüsante Gedankengut des "Romanhelden" zu bekommen. Und das ist gut so, denn Pauls Gedankenwelt dürfte selbst die trübsinnigsten Zeitgenossen dazu bringen, lauthals loszulachen.

Paul wirkt zwar durchaus gutmütig, doch hinter seiner äußeren Fassade verbirgt sich ein ziemlich cleverer Zyniker, der sein Gegenüber stets zuvor genau analysiert und das geschieht mit sehr witzigen und treffsicheren Pointen seinerseits, die mich mehrmals an den Rand eines Lachkrampfes getrieben haben.

Im Gegensatz zu ihm sind Pauls Freunde als eher schrullig zu bezeichnen, was sie aber trotzdem nicht weniger liebeswert macht- im Gegenteil! Es ist als Frau sehr interessant einmal ein Buch über männliche Singles lesen zu können und feststellen zu dürfen, dass Frauen und Männer vielleicht doch nicht ganz so unterschiedlich sind im Denken, wie man vielleicht glaubt. ;-)

Der flüssige Schreibstil des Autors macht das Buch zu einem leichten, unterhaltsamen Lesevergnügen und ist nicht nur für Singles geeignet, sondern auch für Menschen, die humorvolle Lektüre im Allgemeinen schätzen.

Für mich war "Man tut was man kann" eine absolute, positive Leseüberraschung und da das Ende eher offen und auch vielversprechend endet, hätte ich auch nichts gegen eine Fortsetzung einzuwenden.

Fazit: ein männlicher und humorvoller Chic-Lit der Extraklasse ;-)

Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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